Aggression Scale - Der Killer in dir (Uncut) - DVD

DVD Start: 07.02.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 81 min

Aggression Scale - Der Killer in dir (Uncut) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Rutledge Familie zieht in ein abgelegenes Haus auf dem Land. Was die Kinder Owen, Lauren und ihre Mutter nicht wissen ist, dass Familienvater Bill eine halbe Million Dollar von dem fiesen Gangsterboss Bellavance (RAY WISE) gestohlen hat und sie deswegen alle auf der Flucht sind. Doch Bellavance´s Killertruppe um den skrupellosen Lloyd (DANA ASHBROOK) spürt sie auf und tötet die Eltern. Doch die Gangster haben nicht mit Sohn Owen (RYAN HARTWIG) gerechnet, der wegen schwerer Gewaltausbrüche in Behandlung ist. Ehe sie sich versehen, wird der Spieß umgedreht und Owen dezimiert die Gangster mit trickreichen tödlichen Fallen. Einen nach dem anderen, um sich und seine Schwester zu schützen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making of, Trailer

DVD und Blu-ray | Aggression Scale - Der Killer in dir (Uncut)

DVD
Aggression Scale - Der Killer in dir (Uncut) Aggression Scale - Der Killer in dir (Uncut)
DVD Start:
07.02.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 81 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Aggression Scale - Der Killer in dir (Uncut) Aggression Scale - Der Killer in dir (Uncut)
Blu-ray Start:
07.02.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 85 min.

DVD Kritik - Aggression Scale - Der Killer in dir (Uncut)

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 9/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 7/10


„Agression Scale“ ist der innerhalb von sechs Jahren erst zweite Film des US-Regisseurs Steven C. Miller und erzählt die Geschichte von ein paar bösen Jungs, die für ihren Chef viele gestohlene Dollars zurückbringen sollen. Doch dann geraten sie an das frisch verheiratete Paar Bill und Maggie sowie deren Kinder Owen und Lauren. Und Owen hat leider ein kleines Problem….

Die ersten Minuten des Filmes sind der Definition der „Aggressionsskala“ gewidmet. Sie ist „ein psychologischer Test, der die Frequenz offen gezeigten aggressiven Verhaltens misst, die zu physischer und psychischer Verletzung anderer führt“. Erst später im Film wird die Aggressionsskala thematisiert, denn Owen, der jüngste Spross der Familie, liegt auf dieser bei 99,5%. (100% wären wohl zu unrealistisch gewesen. :) ). Aber bevor wir Owen kennenlernen, bringt Lloyd (Dana Ashbrook) erst einmal zwei Menschen um – und dass, bevor das erste Wort gefallen ist. Zudem macht ihm sein Boss Bellavance (Ray Wise) klar, dass Lloyd und seine Mannen 48 Stunden Zeit haben, um das von ihm gestohlene Geld zurückzubringen. Wobei die 48 Stunden eher ein Ultimatum für den Boss selbst sind, denn dieser befindet sich auf der Flucht und braucht das Geld schnellstmöglich, sonst wandert er zurück in den Knast. Nun tritt Owens Familie auf den Plan und wir werden Zeuge einer etwas zu langgewordenen Einführung der Familie. Während wir von den anderen Opfern so gut wie nichts erfahren, wird die Familie bei ihrem Umzug in ein prächtiges Anwesen auf dem Land, welches natürlich allein auf weiter Flur liegt, sehr genau beobachtet. Ein wenig Raffung wäre hier wünschenswert gewesen. Doch wer durchgehalten hat, kann sich ab jetzt auf jede Menge Action und Blut freuen – Langeweile kommt nun garantiert nicht mehr auf.

Die Gangster glauben, sie hätten leichtes Spiel, doch nun tritt der „gestörte“ Owen auf den Plan. Und dieser beginnt in „Kevin allein zu Haus“-Manier das Haus und dessen Umgebung mit Fallen zu präparieren. Anders als in dem Familienfilm geht es hier allerdings um einiges blutiger zur Sache, kein Wunder bei einer FSK-Freigabe von 18. Owen ist überhaupt ein kesses Bürschchen, da bleibt auch eine Eigenoperation à la „Rambo“ nicht aus. Auch erinnerte mich eine seiner Aktionen mit Bleiche an „I spit on your grave“. Zudem schafft er es tatsächlich, den ganzen Film über kein Wort zu sagen, im Gegensatz zu seiner älteren Stiefschwester, die durch ihr nervendes Schauspiel, besonders ihr ständiges Geschreie negativ im Gedächtnis bleibt. Keine Rolle spielen hingegen die Eltern der beiden. Sie werden, zumindest was Owen angeht, aber wunderbar vertreten. Zwar bietet „Aggression Scale“ hier und da ein paar Ungereimtheiten, doch der Spaß steht im Vordergrund, deshalb kann man getrost darüber hinwegsehen.

Die Extras fallen etwas mau aus. Es gibt ein gut viertelstündiges Making of, sowie den deutschen und den Original-Trailer zum Film. Außerdem weitere Programmtipps.

In Sachen Bild und Ton gibt es leider nicht die volle Punktzahl. Der Ton ist allerdings größtenteils in Ordnung, nur manchmal etwas leise. Bei der Bildqualität nervt vor allem die Kameraführung, das Bild wackelt einfach zu oft. Warum überhaupt mit Wackelkameras gearbeitet wird, entzieht sich meinem Verständnis. Seekrank sollte man nicht beim Ansehen eines Filmes, sondern allenfalls bei einer Schifffahrt werden. Auch fallen ein paar komische Schnitte auf, obwohl der Film laut Cover „uncut“ ist. Könnte aber auch einfach „Schlamperei“ sein.

Mein Fazit: Unterhaltsamer, schön blutiger low budget Home-Invasion-Thriller, in dem besonders der schweigsame Sohn gefällt.

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Sunfilm Entertainment