After Earth - DVD

DVD Start: 17.10.2013
FSK: ab 12 - Laufzeit: 96 min

After Earth DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

1000 Jahre nachdem katastrophale Ereignisse die Menschheit dazu gezwungen haben, die Erde zu verlassen, ist der Planet Nova Prime zur neuen Heimat der Menschen geworden. Als der legendäre General Cypher Raige (WILL SMITH) von einer langen Expeditionsreise zu seiner ihm inzwischen völlig entfremdeten Familie zurückkehrt, versucht er, seinem 13-jährigen Sohn Kitai (JADEN SMITH) ein guter Vater zu sein. Doch nachdem ein Asteroidensturm großen Schaden an ihrem Raumschiff angerichtet hat, müssen Cypher und Kitai an einem gefährlichen, unbekannten Ort bruchlanden – der Erde. Während sein Vater sterbend im Cockpit liegt, muss Kitai allein das feindliche Gelände erkunden und den Funksender bergen, der sie retten soll. Sein ganzes Leben lang war es Kitais größter Wunsch, ein Soldat zu werden wie sein Vater. Heute bekommt er seine Chance dafür.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Vaters Erbe - Jaden und Will Smith: Vor und hinter der Kamera
- 1.000 Jahre in 300 Sekunden - Mit den Darstellern am Drehort
- Die Beschaffenheit der Zukunft - Genießen Sie die landschaftliche Schönheit der Drehorte von AFTER EARTH

DVD und Blu-ray | After Earth

DVD
After Earth After Earth
DVD Start:
17.10.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
After Earth After Earth
Blu-ray Start:
17.10.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min.

DVD Kritik - After Earth

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 8/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 4/10


Gähn. Klingt komisch - ist aber leider so. In dem Sci-Fi Drama „After Earth“, einer Geschichte um Vater und Sohn, fehlt es einfach an vielen Enden und Ecken um es zu einem guten Film zu schaffen. Will Smith (Independence Day, Men in Black) der den Ranger-General Cypher Raige spielt, hatte sicher seine Freude beim Dreh, da er seinen Sohn quasi dabei beobachten konnte, wie er über sich selbst hinaus wächst und zu einem jungen Mann reift. Dabei kam die eigentliche Geschichte von "After Earth" aber irgendwie zu kurz. Der Hintergrund um die Besiedlung des Planeten Nova Prime und die Flucht der Menschen von der Erde wird eigentlich gar nicht beleuchtet. Umso stärker wird die Angst thematisiert, die es für jeden Ranger-Anwärter zu überwinden gilt, weil die sogenannten Ursas die Menschen bedrohen, die die Angst riechen bzw. wahrnehmen können.
Zentral ist und bleibt also der Kampf ums Überleben auf der Erde und die Beziehung zwischen Cypher Raige und Kitai Raige, der von Jaden Smith (Das Streben nach Glück, Karate Kid) gespielt wird. Leider ist die Leistung des jungen Jaden in „After Earth“ nicht seine beste gewesen. Er führt sich zwar, was auch im Making Of stark hervortritt, ziemlich erwachsen auf – hinterlässt im Film aber stets den Eindruck eines kleinen, verzweifelten Kindes und das fügt sich einfach nicht so recht in die Story. Während Jaden allerdings noch viel lernen kann und wird, enttäuscht sein alt eingesessener Vater, der in seinen Filmen bisher immer eine gute Figur gemacht hat, mit einer reglosen Mimik. Im Grunde verharrt sein Gesicht 100 Minuten lang in ein und derselben Haltung. Von Emotionen keine Spur.
Alles sehr schade, denn „After Earth“ hat wirklich Potential. Dieses wurde leider so gekonnt ignoriert, dass man als Zuschauer nur müde lächeln kann. Und eins steht fest: Schöne Bilder machen noch lange keinen guten Film.
Regisseur M. Night Shyamalan (The Sixth Sense, Die Legende von Aang) hat mit "After Earth" erneut versucht eine Sci-Fi Abenteuer-Reise zu gestalten. Doch im Vergleich zu „Die Legende von Aang“ ist dieser Versuch bei „After Earth“ sehr dürftig ausgefallen.

Am DVD-Ton gibt es nichts auszusetzen. Gut abgemischter und klarer Sound. Das DVD-Bild könnte noch einen Tick satter sein. Schließlich macht die optische Welt um "After Earth" auch einen erheblichen Teil des Films aus. Die Extras mit Making Of, einem (mäßig guten) 1000-Jahre Zeitraffer, ein paar sehr schönen Landschaftsimpressionen der Erde, wie sie eventuell einmal aussehen könnte und natürlich einem Preview-Teil (der eine etwas chaotische Struktur hat) sind also gut aufgestockt und zeigen auch einen tiefen Einblick in die Entstehung des Films. Ein bisschen mehr Mühe hätte trotzdem nicht geschadet. Doch wie beim Film, ist das Thema des Making Of’s: Vater und Sohn. Man bekommt, schlicht gesagt, einen Einblick in das Smith'sche Familienleben.

Kurzum: "After Earth" ist ein Familienfilm, der verpackt ist mit einer dramatischen Geschichte und einigen Special-Effects sowie schönen Naturaufnahmen, bei dem man allerdings Nervenkitzel und Emotionen verzweifelt sucht. Die einzige Angst, der man hier selbst gewachsen sein sollte, ist die, dass man in den falschen Film Geld investiert hat.

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by Aline Nickel
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment