About Last Night - DVD

DVD Start: 30.10.2014
FSK: ab 12 - Laufzeit: 96 min

About Last Night DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

ABOUT LAST NIGHT begleitet zwei Paare auf ihrem Weg von der Bar ins Bett… und zeigt die Prüfungen, die im Alltag auf die Frischverliebten warten.
In dieser modernen romantischen Komödie agieren Kevin Hart („Ride along“, „Denk wie ein Mann), Michael Ealy („Denk wie ein Mann“, „Underworld: Awakening“) und Regina Hall („Denk wie ein Mann“, „Gesetz der Rache“). Regie führte Steve Pink.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- „Eine un-romantische Komödie"

DVD und Blu-ray | About Last Night

DVD
About Last Night About Last Night
DVD Start:
30.10.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
About Last Night About Last Night
Blu-ray Start:
30.10.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min.

DVD Kritik - About Last Night

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 5/10


„About Last Night“, dieser Film war 1986 in Deutschland unter dem Titel „Nochmal so wie letzte Nacht“ nicht nur bekannt, sondern höchst erfolgreich. Rob Lowe und Demi Moore spielten damals die Hauptrollen in einer verquerten Liebeskomödie. Fast 30 Jahre (!) später haben sich Will Packer (bekannt für diverse Komödien rund um afroamerikanische Darsteller wie „Denk wie ein Mann“ oder „Ride Along“) und Will Gluck (Producer UND Director der Oscarverdächtigen Musicalverfilmung „Annie“) mit Regisseur Steve Pink („Hot Tub – Der Whirlpool ist 'ne verdammte Zeitmaschine“) zusammengetan, um ein Remake zu erstellen.

Bernie (Kevin Hart) und Joan (Regina Hall) gestehen sich ihre wahren Gefühle füreinander nicht ein und erfahren daher nur eine kurze, aber stürmische Affäre. Umso weniger gefällt es ihnen, dass ihre besten Freunde Danny (Michael Ealy) und Debbie (Joy Bryant) nicht nur ihr großes Glück ineinander finden, sondern es auch gerne vor den Beiden zur Schau stellen. Nach einiger Zeit tritt allerdings der Alltagsrhythmus in ihr Leben und legt den frisch Zusammengezogenen Steine in den Weg. Die Möglichkeit, für Bernie und Joan, sich wieder näher zu kommen, rückt in greifbare Nähe.

Das Remake lässt sich nicht nur inspirieren, sondern überträgt sondern die selben Namen der Charaktere. Der Unterschied liegt hier bei zwei wichtigen Einzelheiten: Zum Einen wurde die Geschichte um die glücklich liierten erweitert, in dem auch die besten Freunde eine Liebesgeschichte durchmachen und zum Anderen wurden die Dialoge extra nach Art afroamerikanischer Mentalität und Humor geschrieben. Alles also ein bisschen temperamentvoller, derber und wilder und nicht so schnulzig und schmusig wie das Original.

Das ist der Drehbuchschreiberin Leslye Headland („Die Hochzeit meiner dicksten Freundin“) auch gelungen. Sie hat eine bereits vorhandene Geschichte anpassen und aktualisieren können, ohne das es einem auffällt. In Jahreszeiten aufgeteilt wird der Werdegang einer Beziehung realistisch geschildert. Nur für meinen Geschmack ist der Witz zu weit unter die Gürtellinie gerutscht. Ich kann die Komödie dadurch nicht ernst nehmen, sondern sie nur als Klamauk ansehen und davon haben wir in der Branche -Gott bewahre- mehr als genug. Dadurch wirken auch die unglücklichen Szenen lachhaft und gehen nicht mal ansatzweise ins Herz. Auch die Handhabung mit dem Thema Sex hätte man sich lieber sparen sollen, denn es wird obszön bis ekelig. Nichts für sanfte Gemüter oder intellektuell Hochwertige.

Ihren großen Beitrag dazu leisten die Schauspieler selber. Regina Hall, fest genagelt auf die Rolle der lauten, hysterischen Frau wie in den „Scary Movie“-Teilen, lässt ihre Szenen oft übers Ziel hinaus schießen. Kritik auch an ihren Co-Star Kevin Hart, der momentan in „Denk wie ein Mann 2“ im Kino zu sehen ist. Auch er bedient sich gerne der unangenehmen Rollen und im Doppelpack sind die Hall & Hart kaum auszuhalten. Daneben gehen Joy Bryant (aus der Serie „Parenthood“) und Michael Ealy (Harts Kumpel in „Denk wie ein Mann 2“) bedauerlicherweise unter, dabei wären sie hübsch, wenn auch etwas fade anzusehen und spielen wenigstens gestanden mit dem Ursprung der Story: Einer Beziehung inklusive Höhen und Tiefen, wie sie jeder schon mal erlebt haben dürfte in seinem Leben.

Mit dem Bild- und Tonmaterial lässt sich arbeiten. Auch der Soundtrack ist vor Allem für Fans von R&B anhörbar. Mein Lieblingstrack: Rudimentals „Feel The Love“, welches John Newman featured.
Für das Menü mit den Specials haben sich die Produzenten etwas eigenes, interessantes ausgedacht. Mehrere niedliche Clips, in der Regel zwischen drei und fünf Minuten lang, beantworten Fragen zu einem bestimmten, thematisch im Film aufgegriffenen Thema. Vor Allem die Besetzung und Regisseur kommen zu Wort. Aber auch Fremde auf de Straße wurden abgefangen und nach ihrer Meinung zu "Do's und Don'ts" beim ersten Date befragt. Und auch ein „Behind-The-Scenes“ ist mit in Petto. Da geraten die obligatorischen Trailer glatt in Vergessenheit.

Meine Meinung ist ganz klar ungewöhnlich, aber: Ich finde, die Extras besser gelungen als den Film! Die machen Spaß und geben lustige Tipps, im Gegensatz zum Streifen. Deswegen bekommt „About Last Night“ auch nur 5 Punkte.

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by Jennifer Mazzero
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment