A Serious Man - DVD

DVD Start: 13.08.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 98 min

A Serious Man DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Eigentlich lebt Larry Gropnik ein beschauliches Leben in einer kleinen jüdischen Gemeinde im Mittleren Westen der USA. Er ist ein liebender Ehemann, fürsorglicher Vater und erfolgreicher Professor. Aber irgendwie läuft plötzlich nichts mehr so wie gewohnt. Larrys Gattin verlangt plötzlich die Scheidung, um mit ihrem selbstgefälligen neuen Liebhaber zusammenleben zu können. Sein Sohn schwänzt die Schule, die Tochter bestiehlt ihn, um sich eine Nasekorrektur finanzieren zu können. Sein psychisch labiler Bruder hockt nur noch auf der Couch rum. Und als ob die Familie nicht schon genügend Probleme bereiten würde, gerät auch noch Larrys Karriere ins Trudeln: Anonyme Briefschreiber verbreiten falsche Anschuldigungen über ihn, und außerdem versucht ein Student, ihn zu bestechen. Larry sucht Hilfe, und hofft diese bei einem Rabbi zu finden. Doch auch das ist leichter gesagt, als bekommen...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Laufzeit Bonusmaterial: 90 Minuten
- Featurettes
- Trailer & TV-Spots (dt.&engl.)
- Interviews
- B-Roll
- Making of

DVD und Blu-ray | A Serious Man

DVD
A Serious Man A Serious Man
DVD Start:
13.08.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
A Serious Man A Serious Man
Blu-ray Start:
13.08.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 102 min.

DVD Kritik - A Serious Man

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Ein Werk, das Filmnamen wie Dick Dutton, Mr. Meshbesher und Marshak aufweisen kann, zeugt schon von Ideenreichtum und dann wissen wir, dass es sich dabei um ein Coen-Universum handelt. Ich habe nichts von diesem Film erwartet und trotz allem viel gelacht. Und nun zur Filmstory in Kurzform:

Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg) lebt ein idyllisches Dasein, er ist Vater von zwei Kindern, hat einen guten Job und ist Professor an der Uni. Doch plötzlich gerät sein monotoner Alltag aus der Bahn. Sein Sohn hat Schwierigkeiten in der Schule, seine Frau gesteht ihm ihre Affäre mit einem befreundeten Mann und will die Scheidung, seine Tochter will plötzlich eine Nasenoperation und stiehlt ihm deshalb Geld und sein psychisch labiler Bruder schläft bei ihm auf der Couch. Der Professor ist bemüht, die Probleme in den Griff zu kriegen und wird von seinem Anwalt auf einen Rabbi verwiesen, dieser verweist ihn auf einen anderen Rabbi und dieser wieder auf einen Anderen. Zusätzliche Probleme auf der Arbeit, lässt sein Leben komplett aus dem Ruder laufen.

Auch bei diesem Film wusste ich vorher nichts über die Geschichte und wurde komplett angenehm überrascht. Mittlerweile achte ich auf so was auch nicht, wenn ich weiß, dass es sich hierbei um ein Werk der Coen-Brüder handelt. Die Marke „Coen“ ist schon seit vielen Jahren ein Garant für Qualität, egal in welchem Genre. Selten gelingt es einem Regisseur und in diesem Fall, zwei Regisseuren, konstant gute bis brillante Leistungen abzurufen wie diesen Beiden. Ethan und Joel Coen („Burn after Reading”) sind in vielen Bereichen tätig, natürlich liegt ihnen am meisten der skurrile und andersartige Humor wie bei den Kultfilmen „The Big Lebowski“ oder „Fargo“ und auch dieser Film geht eher in die absonderliche Humorrichtung. Jedoch kamen sie diesmal komplett ohne Starbesetzung aus, waren in allen Filmen zuvor immer wieder irgendwelche großen Namen oder wenigstens Gastrollen von bekannten Schauspielern, ist in „Serious Man“, der bekannteste Schauspieler Adam Arkin, der eher aus TV-Serien bekannt ist. Auf der einen Seite war es sehr erfrischend, einen Film zu sehen, der komplett aus eher unbekannten Darstellern besteht und doch hat man gehofft, dass ein prominentes Gesicht auftauchen würde, was aber nicht eintraf.

Die Schauspielleistung des Hauptdarstellers Michael Stuhlbarg („Body of Lies“) war unterhaltsam und er gab dem Jedermann realistische Züge in einem fast schon unrealistischen Szenario. Das was diesen Film, der jetzt durch seine Story nicht wirklich glänzen kann hervorhebt, sind die kleinen Alltagssituationen, die in einer Coen-Welt verzerrt komisch wiedergegeben werden, dass etwas das unkomisch ist, lustig wirkt. Natürlich gibt es in jedem Coen-Film Over-The-Top-Charaktere, die durch Eigenschaften oder in diesem Fall merkwürdigen Namen, zu einem Running-Gag werden, ich verweise auf Dick Dutton oder Mr. Meshbesher.

Ich kann diesen Film Jedem wärmstens empfehlen, der mit Filmen wie „Fargo“, „The Big Lebowksi“ oder „Burn After Reading“ etwas anfangen konnte, minus bekannte Schauspieler. Dieser Film braucht auch keine Top-Besetzung, er glänzt durch befremdlichen Humor und ich fühlte mich prima unterhalten.
Die DVD Extras sind lohnenswert mit Featurettes, Interviews, Trailern, einem B Roll und einem Making of!

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by Marc Engel
Bilder © Universum Film