A Million Ways to Die in the West - DVD

DVD Start: 09.10.2014
FSK: ab 12 - Laufzeit: 111 min

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Inhalt

Der Schafzüchter Albert (MacFarlane) ist ein Feigling mit losem Mundwerk und somit für die Bewohner der Wild-West Stadt „Old Stump“ ein unverbesserlicher Außenseiter. Er lehnt gewalttätige Auseinandersetzungen ab und hat noch nie einen Colt abgefeuert. Auch seine enttäuschte Freundin (Amanda Seyfried) ist längst in die Arme eines weniger ängstlichen Cowboys geflüchtet.
Doch eines Tages kommt eine bildschöne Fremde, Anna (Charlize Theron), in die Stadt und weckt in Albert tief verborgene Lebensgeister – vor allem aber jenen Mut, ohne den man sich dem Kugelhagel und sonstigem Wahnsinn auf der Meile zwischen Sheriffsbüro und Saloon niemals aussetzen sollte. Albert verliebt sich in Anna, die nur leider zu erwähnen vergaß, dass ihr Gatte ein ebenso schießwütiger wie eifersüchtiger Bandit ist. Alberts neu entdeckter Mut wird nun auf die Probe gestellt, denn wenn er nicht in den Staub der Hauptstraße beißen will, muss er die Sache diesmal selbst in die Hand nehmen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
D, GB, TR, I, IN
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen

Video on demand - A Million Ways to Die in the West

DVD und Blu-ray | A Million Ways to Die in the West

DVD
A Million Ways to Die in the West A Million Ways to Die in the West
DVD Start:
09.10.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 111 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
A Million Ways to Die in the West A Million Ways to Die in the West
Blu-ray Start:
09.10.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 116 min.
A Million Ways to Die in the West (Limited Edition) A Million Ways to Die in the West (Limited Edition)
Blu-ray Start:
09.10.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 116 min.

DVD Kritik - A Million Ways to Die in the West

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Der Schafzüchter Albert ist ein Feigling mit losem Mundwerk und somit für die Bewohner der Wild-West Stadt "Old Stump" ein unverbesserlicher Außenseiter. Er lehnt gewalttätige Auseinandersetzungen ab und hat noch nie einen Colt abgefeuert. Auch seine enttäuschte Freundin ist längst in die Arme eines weniger ängstlichen Cowboys geflüchtet. Doch eines Tages kommt eine bildschöne Fremde, Anna, in die Stadt und weckt in Albert tief verborgene Lebensgeister - vor allem aber jenen Mut, ohne den man sich dem Kugelhagel und sonstigem Wahnsinn auf der Meile zwischen Sheriffsbüro und Saloon niemals aussetzen sollte. Albert verliebt sich in Anna, die nur leider zu erwähnen vergaß, dass ihr Gatte ein ebenso schießwütiger wie eifersüchtiger Bandit ist. Alberts neu entdeckter Mut wird nun auf die Probe gestellt, denn wenn er nicht in den Staub der Hauptstraße beißen will, muss er die Sache diesmal selbst in die Hand nehmen. Nie war der Westen wilder!

Kritik:
Mit „A Million Ways to Die in the West“ meldet sich Family Guy-Erfinder Seth MacFarlane endlich wieder mit einer spaßigen Komödie, bei der er gleichzeitig als Drehbuchautor, Co-Produzent und sogar Regisseur tätig war, zurück. Der lustige Western, für den Universal Pictures ein stattliches Produktionsbudget von 40 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellte, zeigt dabei gleich mehrere irrwitzige Möglichkeiten, wie man früher im Wilden Westen sein Leben verlieren konnte. Dank der ordentlichen Starbesetzung wie Charlize Theron („Snow White and the Huntsman“) oder Liam Neeson („Non-Stop“), die sich für keinen Scherz zu schade waren, ist daraus ein ganz unterhaltsamer und spaßiger Film geworden – vorausgesetzt natürlich, man kann mit dem Humor von Seth MacFarlane etwas anfangen.

Die Geschichte von „A Million Ways to Die in the West“ ist schnell erklärt: Der talentfreie Schafzüchter Albert (Seth MacFarlane) ist nicht gerade das, was man in der Wild-West-Stadt Old Stump unter einem echten Cowboy versteht. Nicht nur das Albert ein Feigling ist und hinter seiner vorlauten Klappe rein gar nichts steckt, noch nicht einmal einen Colt hat er in seinem erbärmlichen Leben abgefeuert. Schlimmer sogar – noch nicht einmal seine Schafe hat er unter Kontrolle. Aus diesem und noch vielen anderen Gründen, verlässt ihn seine Freundin Louise (Amanda Seyfried) und bandelt stattdessen lieber mit einem echten Mann (Neil Patrick Harris), der sogar einen sündhaft teuren Schnauzbart hat, an. Doch alles ändert sich, als plötzlich die hübsche Anna (Charlize Theron) in Old Stump auftaucht und Albert hübsche Augen macht. Natürlich verliebt sich der Schafzüchter sofort Hals über Kopf in Anna, die allerdings ein dunkles Geheimnis in sich trägt. In Wirklichkeit ist sie nämlich mit dem berüchtigten Outlaw Clinch (Liam Neeson) verheiratet und der eifersüchtige Ehemann sieht es natürlich überhaupt nicht gerne, wenn jemand seine Traumfrau anbaggert. Damit Albert nicht frühzeitig in die Holzkiste kommt, bringt Anna ihm das Schießen bei und dabei entdeckt er, das er gar nicht der Waschlappen ist, für den ihn alle – einschließlich seiner Eltern – gehalten haben.

Seth MacFarlanes neue Komödie ist ein waschechter Western und bietet unzählige saukomische Szenen, bei denen man mehrmals herzhaft lachen muss, das einem schon bald die Tränen laufen – vorausgesetzt natürlich, man kann mit dieser speziellen Art von Humor etwas anfangen. Um hier nicht groß zu spoilern, sei von daher nur kurz gesagt, dass es lustige Schießereien sowie Kneipenschlägereien gibt und die Dialoge teilweise echt zum Brüllen komisch sind. Hier zündet einfach fast jeder Gag und wenn dann noch Edwards (Giovanni Ribisi) Frau Ruth ihm gegenüber einen auf schüchtern und rühr-mich-nicht-an, streng katholisch macht, jedoch jeden Tag im Bordell von ihren Freiern hart rangenommen wird, dann muss man einfach lachen. Auch wenn der Humor manchmal echt speziell ist, kann man diesem aber trotzdem immer irgendwie etwas abgewinnen, vor allem auch gerade dann, wenn Alberts skurrile Schafe ihre besonderen Auftritte haben. Wo sonst, wenn nicht bei MacFarlane, bekommt man einen Western zu sehen, bei dem sich ein Schaf auf ein Hausdach verirrt oder es sogar auf wundersame Art und Weise schafft, im ortsansässigen Bordell 20 Dollar zu verdienen? Echt herrlich, was hier so alles passiert!

Aus technischer Sicht betrachtet präsentiert sich die DVD solide, wenn auch nicht übermäßig toll ausgestattet. Der Bildtransfer im Seitenverhältnis von 2.40: 1 (16:9) leistet sich keine groben Schnitzer und punktet mit schönen warmen Farben sowie einem satten Kontrast und auch die Tonqualität, die hier wahlweise in Deutsch, Englisch, Italienisch sowie Türkisch in Dolby Digital 5.1 vorliegt, kann sich hören lassen. Wenn in Old Stump geschossen oder geprügelt wird, dann verteilt sich die Action ordentlich auf sämtliche Surround-Kanäle und fordert auch den Subwoofer entsprechend. Schade ist hier eigentlich nur, dass man dem Titel ein etwas liebloses Hauptmenü spendiert hat, das zudem keinerlei Extras beinhaltet. Gerade hier ist genau dieser Umstand sehr ärgerlich, da während der Dreharbeiten bestimmt zahlreiche Outtakes entstanden sind, die einem hier leider vorenthalten bleiben. Ob dem Titel zumindest ein Wendecover spendiert wurde, können wir aktuell leider auch nicht bestätigen, da unser zur Verfügung gestelltes Testexemplar ohne dazugehörige Hülle eintraf. Schade!

Fazit: Seth MacFarlanes Western-Komödie bietet zwar eine vollkommen sinnfreie aber dennoch spaßige Unterhaltung, die denjenigen, die mit diesem Humor etwas anfangen können, viel Freude bereiten wird. Wer zum Lachen nicht in den Keller geht, liegt bei diesem Western - der etwas anderen Art- goldrichtig!


by Roland Nicolai
Bilder © Universal Pictures




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