A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands - DVD

DVD Start: 17.01.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 95 min

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Inhalt

Unheimliche Laute hallen durch den einsamen schottischen Bergwald. Noch unheimlicher wird es, als die fünf Bergsteiger die Ursache entdecken: Ein kleines Mädchen wurde lebendig in einer Kiste vergraben, durch ein Atemrohr sind ihre Rufe nach draußen gedrungen. Wer kann so etwas Grausames getan haben?

Anna spricht nur Kroatisch und kann nichts erzählen. Dem Kind muss so schnell wie möglich geholfen werden. Deshalb wollen Alison und Rob die Abkürzung über den senkrecht abfallenden "Devil’s Drop" wagen, während die anderen sich mit Anna auf den meilenweiten Weg ins nächste Dorf machen. Doch die Kidnapper haben die Gruppe bereits im Visier und machen die einsame Wildnis zur Arena eines blutigen Überlebenskampfes ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Trailershow

Video on demand - A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands

DVD und Blu-ray | A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands

DVD
A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands
DVD Start:
17.01.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands
Blu-ray Start:
17.01.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 99 min.

DVD Kritik - A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Der Thriller „A Lonely Place To Die“ von Regisseur Julian Gilbey (Rise of the Footsoldier), der auch das Drehbuch schrieb, fängt mit grandiosen Bildern von schottischen Bergen an. Ein paar Bergsteiger (es sollen wohl echte Aufnahmen sein) klettern in den gewaltigen Bergen herum und bereiten dem Zuschauer ein wohliges Schwindelgefühl (was eventuell auch an der Wackelkamera liegen könnte). Die Kamera fliegt über die Berge und Täler, begleitet Adler bei ihrem Flug und fängt Täler mit rasant fließenden Flüssen ein. Wundervoll! Bei den Bergsteigern fängt jedoch das erste Problem an: Mir war wirklich keiner der Kletterer besonders sympathisch, am wenigsten der ständig über bestimmte Körperteile und –ausscheidungen sprechende Typ. Aber das macht gar nichts, da auch die bösen Kerle wenig sympathisch sind, so passt es wieder.

Die Geschichte erreicht einen ersten spannenden Punkt, als die Kletterer ein kleines Mädchen in einem Erdloch finden und befreien. Auch hierbei fängt die Kamera wieder klasse Bilder ein, wenn die kleine Gruppe durch den Wald läuft. Dass sie das Kind jedoch lieber nicht befreit hätten, machen die bösen Typen unmissverständlich klar, in dem sie einen nach den anderen umlegen. Ab diesem Zeitpunkt schlägt „A Lonely Place To Die“ um, da einige Dinge passieren, die man schon in anderen (minderwertigen) Thrillern bemängelt hat. Die Gejagten werden nämlich danach sondiert, wer von den Bergsteigern wichtig ist und wer nicht. Eine Frau wird zum Beispiel von einer Kugel getroffen und ist sofort weg vom Fenster, die „Hauptfrau“ (oder auch „Final Girl“) bekommt jedoch ständig Kugeln um die Ohren geschossen, wird aber wenig verletzt. Auch haben die zwei Gewehre, aus denen die Killer schießen, natürlich beide gleichzeitig Ladehemmung, als sie auf sie schießen - ein guter Trick, damit Spannung entsteht. Leider ist diese jedoch nicht häufig anzutreffen, bei vielen Szenen (wie z. B. der eben erwähnten mit der Ladehemmung) fragt man sich, warum das so passiert, was doch etwas zu Lasten der Spannung geht. Zudem wird zu Beginn auch zu viel Zeit mit unnötigen Bildern wie einer Party vertan. Insgesamt vertut „A Lonely Place To Die“ eine Chance auf einen spannenden Thrillern, mit unnötigen Bildern und Klischee-Blödheiten.

Zum Abschluss mein Lieblingssatz: „Er wird abgehen wie der verfickte Christian Bale“ – womit dieser Satz irgendwas zu tun hat, ist mir nicht klar, aber er zielt wahrscheinlich auf die legendären Wutausbrüche des Schauspielers ab, die dank Youtube verbreitet wurden.

Die Bildschärfe und -tiefe ist sehr gut, jedoch hat Kameramann Ali Asad ein unübersehbares Faible für die Wackelkamera. Wenn die Bergsteiger am Berg hängen oder klettern und die Kamera dabei wackelt, könnte das schon zu leichter Übelkeit führen. Dafür sind die eingefangenen Bilder von den Bergen und den Schluchten fantastisch. Der Ton ist fast durchgehend sehr gut, manchmal hört man ein kleines Knacken, woher das kam, ging mir nicht auf.

Das Bonusmaterial besteht lediglich aus drei Trailern, aber immerhin aus drei verschiedenen (deutsch, englisch und ein alternativer).

Fazit: Viel Geballer und mäßig Spannung finden sich in den schönen Bergen von Schottland.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Ascot Elite




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