30 Days to Die - DVD

DVD Start: 25.08.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 90 min

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Inhalt

Eine Gruppe von Mädchen, gefangen gehalten in einer Hütte am Crystal Lake, ist den Angriffen eines maskierten Killers wehrlos ausgesetzt. Können sie dem Serienmörder entrinnen?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: dtp entertainment AG
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Bildergalerie¸ Trailershow, Wendecover

Video on demand - 30 Days to Die

DVD und Blu-ray | 30 Days to Die

DVD
30 Days to Die 30 Days to Die
DVD Start:
25.08.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
30 Days to Die 30 Days to Die
Blu-ray Start:
25.08.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min.

DVD Kritik - 30 Days to Die

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 4/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Psychopathen unter sich
„30 Days to die“ klingt ja ganz vielversprechend. Ein Slasher der in einer psychiatrischen Einrichtung spielt, in der vorrangig, nun ja ausschließlich, hübsche junge Frauen behandelt werden. Das verspricht einiges für den vorrangig männlichen Zuschauer zu werden. Schon der Einstieg ist sehr gelungen. Wenngleich bedauerlich ist, dass die attraktivste Darstellerin direkt das erste Opfer ist. Ungewöhnlicherweise wird hier auch direkt verraten, wer der Mörder ist und ein Rätselraten im Sinne von „Scream“ findet dementsprechend nicht statt. Kurioserweise wird dadurch die Spannung nicht geschmälert, denn der Mörder ist der örtliche Sherriff. Also entsteht dadurch einiges an Potential, wenn der vermeintliche Helfer in der Not der Schurke ist. Aber zunächst wird die Hauptfigur vorgestellt und wie sie in die Psychiatrie kommt. Passenderweise liegt diese am Crystal Lake und der Bezug auf die klassische Slasherserie „Freitag der 13.“ ist natürlich beabsichtigt. Denn der vorliegende Film ist ein typischer Slasher. Doch zunächst verlässt der Film das Genre und stellt die Insassen vor. Dabei entwickelt er einige Parallelen zu „Durchgeknallt“. In dieser Phase entwickelt der Film aber auch einige Längen. Es wäre schön gewesen zu zeigen, welche jeweiligen Macken die Frauen haben, um sie dann dementsprechend meucheln zu lassen oder mit ihren jeweiligen Handicaps zu spielen. Doch sie scheinen nur böse zu sein und die neue quälen zu wollen. Warum sie hier sind wird nicht ausgeführt und so wird einiges an Potential verschenkt. Generell kommen einige härtere Sequenzen vor. Dennoch merkt man deutlich, dass der Film in der deutschen Fassung gekürzt ist. Gerade gegen Ende nimmt das überhand. Das Finale ist auch zu schnell. Erst passiert lange gar nichts und dann wird im Minutentakt einer nach dem anderen ermordet. Spannung will so nicht richtig aufkommen. Zu hektisch und zu temporeich wird hier vorgegangen. Auch ist die Motivation mancher Charaktere völlig unklar. Vor allem die attraktive Leiterin der Anstalt (Wendy Carter) bleibt etwas konturlos. Auch die anderen Figuren bleiben unklar gestaltet und somit verpuffen die Anleihen an „Durchgeknallt“ etwas und nehmen einiges von dem Potential heraus. Immerhin sind einige sehr attraktive Frauen zu sehen. Und der Film kann einiges an Überraschungen bieten, etwa die eine Szene mit der Heldin ist sehr überraschend und verstörend und vermag es wirklich den Zuschauer in der Schwebe zu lassen. Hier verliert man wirklich die Orientierung. Ansonsten ist der Film wahrlich keine Neuerfindung des Subgenres, aber trotz einiger Mängel dürfte er vor allem für Genrefans recht unterhaltsam sein. Schade nur, dass er gekürzt ist. Auch wenn die unterschiedlichen Zeitangaben der US-Fassung (85 Minuten) und der deutschen (75 Minuten!) etwas übertrieben scheint.

Der Ton ist ganz gut, das Bild ist etwas blass und lässt dadurch einiges an Konturen vermissen. Ist also nur okay. Die Extras sind sehr mau. Man hat die Trailer, eine Trailershow und eine Bildergalerie. Sonst nichts.

Einige gute Ansätze, die leider stecken bleiben. Zu sehr zerfällt der Film in zwei Teile, so dass im Finale zu viel Hektik anstatt Spannung aufkommt. Der Genuss wird durch die Zensur allerdings am meisten geschmälert. Ein typischer Slasher, der von zwei Ausnahmen abgesehen nicht sonderlich innovativ ist.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © dtp entertainment AG




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