300: Rise of an Empire - DVD

DVD Start: 31.07.2014
FSK: ab 18 - Laufzeit: 120 min

300: Rise of an Empire DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Verfilmung von Frank Millers neuestem Comicroman „Xerxes“ wird mit derselben atemberaubenden Optik erzählt wie der Blockbuster „300“: Dieses neue Kapitel des Epos führt uns auf ein weiteres Schlachtfeld – das Meer: Der griechische General Themistokles versucht ganz Griechenland zu vereinen, indem er einen Angriff wagt, der in diesem Krieg die Wende bringen wird.
In „300: Rise of an Empire“ trifft Themistokles auf das gewaltige persische Invasionsheer unter der Führung des zum Gott erhobenen Xerxes und der rachsüchtigen Flottenkommandeurin Artemisia.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Englisch SDH, Deutsch SDH
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen

Video on demand - 300: Rise of an Empire

DVD und Blu-ray | 300: Rise of an Empire

DVD
300: Rise of an Empire 300: Rise of an Empire
DVD Start:
31.07.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 120 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
300: Rise of an Empire 300: Rise of an Empire
Blu-ray Start:
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Blu-ray Start:
31.07.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 135 min.

DVD Kritik - 300: Rise of an Empire

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 9/10


Schlachtenepos - „300 – Rise of an Empire“ ist einer der wenigen Filme der letzten Jahre bei denen sich 3D wirklich gelohnt hat. Und das, ohne dass er unbedingt auf Pop-Up-Effekte gesetzt hat, die durchaus auch vorkommen, sondern einfach über eine extrem beeindruckende Tiefe verfügt und in jeder Szene die Möglichkeiten auszuschöpfen weiß. Natürlich kommt dieses alles nicht auf einer DVD zur Geltung, aber dafür ist die Tiefenschärfe beibehalten und das Bild von hervorragender Qualität. Auch der Ton kann punkten und die Soundeffekte sind wuchtig und beeindruckend. Allerdings gibt es Filme, bei denen man sich wünscht, dass sie kein Making Of bekommen, da ansonsten der ganze Zauber verloren geht. Die Magie des Kinos wird aufgehoben, wenn man weiß, wie in diesem Falle, wie viele Elemente aus dem PC stammen. Eigentlich alles. Bei Ansicht wundert es einen nicht, da die Optik schon originär ist wie man sie realistisch nicht hätte filmen können. Doch halt, originäre Optik? Da ist doch ein neuer Regisseur an Bord und nicht Zack Snyder? Aber der Stil ist gleich und diesmal glücklicherweise kopiert worden. Ansonsten konnte man auch weitere Zweifel an dem Film haben. Wie soll es denn etwa möglich sein eine Fortsetzung zu einem Film zu drehen, bei dem am Ende alle tot am Boden liegen? „300 – Rise of an Empire“ geht da einen gelungenen und überzeugenden Weg, indem er die Handlungen der beiden Filme fast parallel verlaufen lässt und sich die Elemente und Stränge miteinander verzahnen ohne auf den Vorgänger angewiesen zu sein. Was auch eine schöne Rechtfertigung für die Benutzung des genialen Stils ist da so auch formal die beiden Filme eine Einheit bilden. Eine Story ist da nicht so wichtig, denn es geht um eine bestimmte Schlacht, die es historisch wirklich gegeben hat. Dokumentarisch ist hier zwar nichts, aber es geht allein um die Optik und die Action und nicht um eine Geschichtsstunde. Den teilweise äußerst martialischen Tönen von „300“, die in der Presse durchaus als rechtsgerichtet verurteilt worden waren aber die nur die Mentalität der Spartaner wieder gegeben hat, kann hier ausgewichen werden, da sich angesichts der Bedrohung durch die Perser hier die Stadtstaaten verbünden und somit die Geburtsstunde Griechenlands als Nation gegeben wird. Wie es der Titel so schön verheißt, was aber historisch nicht stimmt, denn die Stadtstaaten bestanden noch sehr lange fort. Aber es ist nun einmal ein amerikanischer Film in denen nun mal die Demokratie gegen Bösewichter verteidigt wird. Und letztere sind monströs in schöner Überzeichnung welche gleichzeitig deutlich macht, das man das alles hier nicht so ernst nehmen soll. Es geht, wie schon erwähnt, um die Action und um nichts anderes als um diese und die extrem eindrucksvolle Optik. In dieser Hinsicht ist der Film schlicht genial. Es bleibt einem mehrfach die Luft weg und staunt angesichts der visuellen Einfälle. Zwischen all dem Blut und Gemetzel gibt es aber doch noch einige Glanzpunkte wofür die Darsteller sorgen, die ihren eindimensionalen Charakteren durchaus Tiefe geben können. Besonders Eva Green ist hier hervorzuheben, deren Figur allzu schnell zu einer Karikatur hätte werden können. Aber allein schon die Liebesszene die gleichzeitig den Kampf um die Vorherrschaft auf das schönste symbolisiert, zeigt, das der Film auch in stilleren Momenten überzeugen kann. Kurz und gut: wenn man nicht so viel Wert auf die Story legt, ist der Film wie schon sein Vorgänger ein Meisterwerk.

In seiner Art ein Meisterwerk. Die Story ist zwar nur rudimentär vorhanden, aber dem Film geht es auch nur um das Zeigen einer großen Schlacht und seiner Optik. Und das ist phänomenal.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Warner Home Video




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