2 Guns - DVD

DVD Start: 28.01.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 105 min

2 Guns DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Seit 12 Monaten müssen der DEA Agent Bobby Trench (DENZEL WASHINGTON) und der U.S. Naval Intelligence Officer Marcus Stigman (MARK WAHLBERG) nun schon gegen ihren Willen zusammenarbeiten, denn die beiden wurden undercover in ein Drogen-Syndikat eingeschleust. Jeder der beiden misstraut seinem Partner mindestens genauso sehr wie den Kriminellen, die sie zur Strecke bringen sollen. Als ihr Versuch, ein mexikanisches Drogenkartell zu unterwandern und Millionen von Dollar sicher zu stellen, schief geht, werden Trench und Stigman plötzlich von ihren Vorgesetzten fallen gelassen. Jetzt, da jeder sie im Gefängnis oder tot sehen will, gibt es nur noch eine Person, auf die sie sich verlassen können – auf den jeweils anderen. Zum Leidwesen ihrer Verfolger. Denn die müssen bald feststellen, dass gute Jungs, die jahrelang so getan haben, als wären sie böse Jungs, nebenbei auch ein paar entsprechende Tricks aufgeschnappt haben...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Italienisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Entfallene und erweiterte Szenen

DVD und Blu-ray | 2 Guns

DVD
2 Guns 2 Guns
DVD Start:
28.01.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 105 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
2 Guns 2 Guns
Blu-ray Start:
28.01.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 109 min.

DVD Kritik - 2 Guns

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 7/10


Modernes Buddymovie - Das Buddymovie hat in dem Genre des Actionfilmes eine lange Tradition. Seit den Geburtsstunden des modernen Actionfilmes in den 1970ern und dem vorgehenden Genre des Polizeithrillers ist es immer wieder ein beliebtes Motiv, zwei unterschiedliche Charaktere zusammentreffen zu lassen, um gemeinsam Ermittlungen anzugehen und sich dabei zusammenzuraufen. Das trieb sogar recht merkwürdige Stilblüten wie das Gespann Alien und Cop oder Cop und Vampir. In den letzten Jahren ist das etwas seltener geworden, wobei man sich eigentlich fragt warum. Denn das Thema an sich ist noch nicht unbedingt ausgereizt. Wohl aber ist es erfrischend, das bei ungewöhnlichen Paarungen weniger Etiketten wie Mann/Frau, Rassist/Schwarzer, Cop/ Alien, Ami/Japaner, etc. nun vielmehr die Charaktere an sich im Vordergrund stehen und diese eher aus der individuellen Unvereinbarkeit für Dynamik sorgen denn anhand ihres Hintergrundes. In dieser neueren Tradition kann man die Comicverfilmung „2 Guns“ sehen. Die beiden Hauptfiguren mögen sich anscheinend, müssen dann aber feststellen, dass der jeweils andere gar kein Gangster ist, sondern ein Ermittler einer anderen Behörde. Da nun beide auf der richtigen Seite des Gesetzes stehen, ist es ein Schwachpunkt der Struktur, das sie sich nicht mehr zusammenraufen können. Allerdings wird das gelungenerweise damit begründet, das sie sich nicht mehr vertrauen können. Dennoch wirken die Konflikte zwischen den lustvoll aufspielenden Denzel Washington und Mark Wahlberg dann etwas bemüht. Dieser etwas schlingerhafte Kurs bei der zwischenmenschlichen Dynamik ist dem ganzen Film anzumerken, der redlich versucht, eine eigene Handschrift zu finden und stellenweise doch nur Genrevorläufer zitiert. Gerade der Beginn mit dem herrlichen neckischen Dialog über ein Frühstück und das adäquate Trinkgeld für eine Kellnerin erinnert sehr an „Reservoir Dogs“ von Quentin Tarantino. Auch das visuell beeindruckende Finale könnte einem Film von Tarantino oder Robert Rodriguez entstammen. Der ganze Zwischenteil liegt mit seinem Hauptaugenmerkt auf den Charakteren, wie sie einzeln versuchen klar zu kommen, feststellen müssen, dass es ihnen nicht gelingt und sich zusammenraufen müssen. Alle weitere Spannung und Action bleibt da etwas auf der Strecke, wobei es wohltuend ist, das die dann vorkommenden Schießereien niemals Selbstzweck sind, sondern, wie übrigens im ganzen Film, immer der Story dienen. De geschilderte Welt ist voller Korruption, Zynismus und Unmoral, in der man sich behaupten muss. Insofern ist die Kernaussage typisch für einen amerikanischen Film, indem er allen Regierungsorganisationen misstraut und jeder nur allein sein Glück finden kann. Letzteres wird aber relativiert, indem schließlich das Pärchen zusammenfindet. Diese Dynamik erzeugt durchaus eine gewisse Spannung, wozu vor allem die Darsteller viel beitragen. Bill Paxton ist etwa als Schurke so gut wie schon lange nicht mehr. Paula Patton kann auch abseits der offensichtlichen Attribute überzeugen und die ganze Atmosphäre des Filmes ist gelungen. Leider holpert die Story dann manchmal etwas und es gibt einige Löcher in der Logik. Dennoch ist „2 Guns“ ein solider Actionthriller, der mal wieder eine Story sein Eigen nennt und die Action angenehm Old-school hält indem er seine Protagonisten nicht zu Übermenschen stilisiert. Somit gelingt es ihm, Tradition mit der Moderne zu vereinen und das Buddymovie auf eine realistische Ebene zu hieven. Da nimmt man manche Schwächen gerne in Kauf.

Der Ton und das Bild sind sehr gut, aber nicht unbedingt herausragend. Als Extras gibt es nur entfernte und erweiterte Szenen, was die seit längerer Zeit zu beobachtende Tendenz der mageren Ausstattung von Blockbustern auf DVD nur weiterführt.

Ein solider Actionthriller, der zwar einige Schwächen in der Struktur und der Logik aufweist, aber dennoch durch die Darsteller und den Realismus zu überzeugen weiß.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment