11-11-11 - Das Tor zur Hölle - DVD

DVD Start: 12.04.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 92 min

11-11-11 - Das Tor zur Hölle DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein bekannter Autor namens Joseph Crone, der nach dem tragischen Tod seiner Frau und seines Sohnes nach Spanien reist, um sich dort um seinen Bruder Samuel und seinem sterbenden Vater zu kümmern. In seiner Trauer erscheint ihm plötzlich immer wieder die Zahl 11 und lässt ihn nicht mehr los. Als er der rätselhafte Erscheinung nachgeht, findet er heraus, dass es sich bei der Zahl 11-11-11 um eine Warnung aus dem Jenseits handelt.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | 11-11-11 - Das Tor zur Hölle

DVD
11-11-11 - Das Tor zur Hölle 11-11-11 - Das Tor zur Hölle
DVD Start:
12.04.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
11-11-11 - Das Tor zur Hölle 11-11-11 - Das Tor zur Hölle
Blu-ray Start:
12.04.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - 11-11-11 - Das Tor zur Hölle

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 5/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Zahlenmystik
Es ist schon recht selten geworden, dass ein Horrorfilm gänzlich ohne Blutvergießen auskommt. Welches noch erstaunlicher ist, wenn man bedenkt dass der Regisseur einige Teile der „Saw“-Reihe auf seinem Konto hat. „11-11-11“ ist ein Okkultschocker ganz im Sinne von „Das Omen“, „Rosemaries Baby“ und „Die neun Pforten“. Wer sich nun mit Mystik, religiöser Symbolik und alten Büchern überhaupt nicht anfreunden kann, der sei also schon von vornherein gewarnt. Schon die erste Szene gibt eine der größten Stärken des Filmes vor. Nämlich die Kameraarbeit und die Beleuchtung. Insofern sind beide Aspekte hervorragend gelungen, weil sie nämlich, obwohl doch so einiges gezeigt wird, immer noch genug im wahrsten Sinne des Wortes im Dunklen lassen und somit die Spannung schüren und Schocks ermöglichen. Letztere kommen aber nicht so oft vor, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. So entsteht immerhin das gelungene Paradox, dass trotz einer Sichtbarkeit die Phantasie gefordert wird. Der ganze Film ist sehr dunkel gehalten und nur wenige Ecken etwa eines Raumes sind erleuchtet. So können sich im Hintergrund bleiche Gesichter herausschälen und den Zuschauer erschrecken. Zudem wird dadurch die Spannung erhöht, weil man dann meint, dass sich in den dunklen Ecken noch mehr aufhält, als man im Moment sehen kann. Das ist sehr stark gemacht und die größte, wenn nicht sogar einzige, Stärke des Filmes. Denn leider, leider hat das Drehbuch so seine Schwächen. Gegen Ende fügt sich manches zusammen, aber die Motive und manche Entwicklungen sind sehr sprunghaft und unglaubwürdig. Das ein überzeugter Atheist recht schnell von Mystik beeinflusst ist und sich trotzdem weigert, an Gott zu glauben ist wenig glaubhaft. Denn beides ist nun mal sehr eng miteinander verwandt. Wer an das Böse glaubt, muss auch an das Gute glauben, denn sonst könnte man das Böse von nichts anderem unterscheiden und damit erkennen. Zudem sind die ewigen Beteuerungen der Zweifel des Helden auf Dauer recht ermüdend. Generell neigt man hier im Film zu Wiederholungen, etwa was die Zahlensymbole und deren Erklärungen betrifft. Letztere werden auch eher nebenbei offenbart. Die ganzen ersten Begegnungen mit dieser Kombination 11-11-11 geschehen fast unbemerkt und auch die Reaktion des Protagonisten ist dementsprechend. Erst später erfährt man in einem Dialog, dass ihn die Aspekte aufgefallen sind. Ob das nun am Drehbuch liegt oder am Darsteller, ist dann letztendlich egal, da so Spannung verhindert wird und der Film die ganze erste Hälfte lang etwas vor sich hin plätschert. Die vielen Wiederholungen gerade in den Dialogen sind da nicht gerade hilfreich. Immerhin kommen, obwohl an „Der Exorzist“ angelegt, gegen Ende einige sehr gute Sequenzen vor, die einiges wieder rausreißen. So wird der Film immerhin auf ein Durchschnittsniveau gehoben.

Leider ist der Ton etwas dumpf und blechern, wohingegen das Bild gelungen ist. Der Audiokommentar ist sowohl informativ als auch amüsant, besitzt aber leider keine deutschen Untertitel. Neben diversen Trailern gibt es noch entfernte Szenen und ein gelungenes Making of.

Gute Optik, schwaches Drehbuch, maue Darsteller, einige gelungene Schocks. Der Film schwankt zwischen hervorragenden Momenten und Langeweile. Manches gerät sehr unglaubhaft und die vielen Wiederholungen ermüden etwas. Demensprechend ist er gegenüber seinen Verwandten des Okkultschockers nur Durchschnitt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment