Zwischen Himmel und Eis - Blu-ray

Blu-ray Start: 01.04.2016
FSK: 0 - Laufzeit: 89 min

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Inhalt

Eisig, unnahbar und wunderschön – scheinbar endlos erstrecken sich die Schneelandschaften der Antarktis. Doch das Jahrtausende alte Eis hütet ein Geheimnis: Unzählige eingeschlossene Luftbläschen aus Urzeiten zeugen vom Klima vergangener Zeiten und seiner Veränderung durch den Menschen. Luc Jacquet blickt zurück auf die ersten Expeditionen des französischen Wissenschaftlers Claude Lorius, der bereits als junger Mann unter extremsten Bedingungen das Eis erforscht hat. Ihm gelang es, die Klimageschichte unseres Planeten bis 800.000 Jahre zurückzuverfolgen und eine bittere Wahrheit aufzudecken ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Weltkino
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Französisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interview mit Synchronsprecher Max Moor; 4 Bonusfilme „Begegnung mit Claude Lorius“, „Ein mutiger Mann“, „Fantastische Drehorte“ und „Glaziologe aus Berufung“; Trailer

DVD und Blu-ray | Zwischen Himmel und Eis

Blu-ray
Zwischen Himmel und Eis Zwischen Himmel und Eis
Blu-ray Start:
01.04.2016
FSK: 0 - Laufzeit: 89 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Zwischen Himmel und Eis Zwischen Himmel und Eis
DVD Start:
01.02.2016
FSK: 0 - Laufzeit: 86 min.

Blu-ray Kritik - Zwischen Himmel und Eis

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 8/10


Im November des letzten Jahres erschien „Zwischen Himmel und Eis“ in den deutschen Kinos. Jetzt ist der Dokumentarfilm von Oscar-Preisträger Luc Jacquet auch als DVD und Blu-ray für Zuhause erhältlich. In Zusammenarbeit mit dem Glaziologen Claude Lorius entstand ein bildgewaltiges Naturabenteuer, das sich von anderen Dokumentationen absetzt.

Zwischen Himmel und Eis Szenenbild Nach mehreren Tierdokumentationen fürs Fernsehen gelang Luc Jacquet mit seinem Kinospektakel „Die Reise der Pinguine“ ein Welterfolg. Nach „Der Fuchs und das Mädchen“ und „Das Geheimnis der Bäume“ erzählt Jacquet in seiner neusten Doku die Geschichte des mittlerweile 84-jährigen Gaziologen Claude Lorius: Mit 23 Jahren macht sich Lorius als Student mit zwei Kollegen für ein Jahr auf den Weg in die Antarktis. Mit dieser Expedition baute er das Grundgerüst seines Lebenswerks und entdeckt seine Leidenschaft für das Südpolarmeer, die er bis heute nicht verloren hat. Früh erkannte er die Möglichkeiten seiner Forschungen im tiefen Eis. Er sah, dass jede Bohrung Luft und damit Atmosphäre aus längst vergangenen Zeiten enthielt. Dadurch konnte er in Jahrzehnte langer Arbeit die Klimageschichte der Erde rekonstruieren und einen Blick in die Vergangenheit werfen – und das bis zu 800.000 Jahre. Infolge seiner Ergebnisse versuchte der Wissenschaftler das Bewusstsein für die Gefahren der Klimaveränderungen zu schärfen, die durch den rücksichtslosen Umgang der Menschen mit Mutter Natur entstehen. Allzu oft stieß Lorius dabei auf Unverständnis und Verweigerung von Wirtschaft und Politik. Doch heute kann sich niemand mehr den Auswirkungen des Klimawandels entziehen.

Regisseur Jacquet, der ebenfalls für ein wissenschaftliches Projekt 14 Monate in der Antarktis verbrachte, erzählt Lorius Lebenswerk anhand einer Mischung von Archivmaterial und neuen Aufnahmen. Gesprochen wird das ganze von Max Moor, für seine Tätigkeit beim öffentlichen Rundfunk bekannt ist. Die Zusammenstellungen des Archivmaterials wirkt inszeniert, doch das ist genau das, was Jacquet erreichen will. Er nutzt die Filmbilder für das, was er erzählen möchte. Generell werden die Dinge in dieser Dokumentation etwas anders angegangen. Anstatt Umweltforschung angsterregend darzustellen, wird ein optimistischer Weg gezeigt. Es geht Jacquet darum, Forschung und Wissenschaft als Dienst der Humanität zu beschreiben. Es soll nicht die Schuldfrage gestellt, sondern ein positiver Weg zur Veränderung gezeigt werden. Diese positive Grundeinstellung gibt der Dokumentation ihre Stärke. Ohne das mit dem drohenden Finger auf einen gezeigt wird, bringt Jacquet seine Zuschauer zum Denken. Zwischen Himmel und Eis SzenenbildDabei gibt er gleichzeitig dieser Einstellung mit Lorius ein Gesicht und zeigt, dass jeder Einzelne die Welt ein Stück verbessern kann.

Leider wurde das Archivmaterial nur im 4:3-Format aufgearbeitet. Der Größensprung zwischen den alten Aufnahmen und den neuen Aufnahmen im 16:9-Format, unterbricht den Erzählfluss anfangs etwas. Nach einer Eingewöhnungszeit stellt aber auch dieser Sprung keine Barriere zur starken Storyline auf. Die kraftvolle, gradlinige Sprechweise von Max Moor unterstreicht den ernsthaften Charakter der Dokumentation perfekt. Auch sonst kann Jacquets Werk mit klarer tontechnischer Untermalung überzeugen. Die Extras sind leider nur genretypisch und es lässt sich nichts wirklich Besonderes finden.


Fazit:
„Zwischen Himmel und Eis“ arbeitet nicht nur das Lebenswerk eines bedeutenden Wissenschaftlers auf, sondern beeindruckt auch mit aussagekräftigen Bildern. Jacquet schafft einen biographischen Appell für eine nachhaltige Denkweise, indem er nicht nur Fehler der Vergangenheit aufzeigt.

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by Tyrone Schwark
Bilder © Universum Film / Weltkino