Zwei bärenstarke Typen - Blu-ray

Blu-ray Start: 17.01.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 109 min

Zwei bärenstarke Typen Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der Globetrotter Rosco (Terence Hill) und der gerade aus dem Knast entlassene Doug (Bud Spencer) werden nach einer Schlägerei in einer Raststätte mit zwei CIA Top-Agenten verwechselt, die den Verbrecherring des geheimnisvollen K1 zerschlagen sollen. Da die beiden Geheimagenten wider Willen schnell Spaß am luxuriösen Agenten- leben finden, möbeln sie kurzerhand die Verbrecher ordentlich auf. Dabei bringen die beiden Freizeitspione nicht nur K1 und den amerikanischen Geheimdienst um den Verstand, sondern werden nebenbei noch zu den Rettern der gesamten Erde – natürlich nicht, ohne vorher noch einiges in Schutt und Asche zu legen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
Tonformate:
DTS-HD 2.0 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Deutscher Originaltrailer, Englischer HD-Kinotrailer, Bonusfilm: Dt. 4:3 Version (SD-Qualität), Englische Titelsequenz, Artwork-galerie

DVD und Blu-ray | Zwei bärenstarke Typen

Blu-ray
Zwei bärenstarke Typen Zwei bärenstarke Typen
Blu-ray Start:
17.01.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 109 min.

zur Blu-ray Kritik
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17.01.2013
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DVD
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DVD Start:
22.10.2009
FSK: 6 - Laufzeit: 105 min.

Blu-ray Kritik - Zwei bärenstarke Typen

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Der Vagabund Rosco (Terence Hill) und der ehemalige Häftling Doug (Bud Spencer) begegnen sich zufällig in der Raststätte und werden kurz darauf in eine wilde Schlägerei verwickelt. Auf ihrer Flucht vor der Polizei werden die beiden zufällig mit zwei Top-Agenten verwechselt und auf den Gangsterboss K1 angesetzt. Ausgestattet mit jeder Menge Bargeld, einem Luxusauto, feinen Klamotten und unzähligen Kreditkarten, sollen sich die beiden als überhebliche neureiche Texaner ausgeben, um so an den Anführer der Verbrecherorganisation heranzukommen. Schnell gewöhnen sich beide an den ungewohnt komfortablen Lebensstil und glauben, sie hätten das ganz große Los gezogen. Schnell aber wird ihnen bewusst, dass ihr Leben in ernster Gefahr ist und so machen sie sich daran, ihren Auftrag zu erfüllen. Klar, dass dabei ordentlich die Fäuste geschwungen werden...

„Zwei bärenstarke Typen“ ist der vierte und vorletzte gemeinsame Film des Trios Bud Spencer, Terence Hill und Enzo Barboni. Nach zwei Italowestern inszenierte Barboni 1977 mit „Zwei außer Rand und Band“ eine flotte Action-Komödie in Miami. Mit diesem Film geht Barboni sechs Jahre später denselben Weg noch einmal, nur dass die beiden Globetrotter anstelle von Polizisten nun Geheimagenten wider Willen verkörpern. Aufgewärmter Brei oder grundsolide Kost?

Die Parallelen zu „Zwei außer Rand und Band“ sind ebenso augenscheinlich wie beabsichtigt, schließlich war die Action-Komödie ein Erfolg und Regisseur Barboni schien wohl keinen Grund zu sehen, daran etwas zu ändern. Dieselbe Taktik hatte sich schließlich schon bei seinen sehr ähnlichen Italowestern „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ und „Vier Fäuste für ein Halleluja“ bewährt. Genau wie in „Zwei außer Rand und Band“, wird das ungleiche Paar Spencer/Hill ohne viel Zutun zu Staatsdienern und kommen nach und nach dem großen Ganzen auf die Spur. Auf dem Weg dorthin gibt es jede Menge Spielraum um sich z prügeln und mit flotten Sprüchen um sich zu werfen. Letzteres geht übrigens weniger auf das Spencer/Hill-Konto, sondern vielmehr auf das von Rainer Brandt, der auch hier dem Film seinen Stempel aufdrückt und keine Gelegenheit auslässt, seinen ganz eigenen Humor auf den Zuschauer loszulassen.

Im Gegensatz zu ihren vorherigen Filmen, geht „Zwei bärenstarke Typen“ leider das schnelle Tempo abhanden und die gesamte Inszenierung wirkt unbeabsichtigt trashig. Auch wenn man bewusst eine Agenten-Parodie drehen wollte, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man den Großteil des Budgets für die Schauspieler ausgab und an der übrigen Ausstattung gespart wurde. Miami sorgt zwar (genau wie in „Zwei außer Rand und Band“) für optisch ansprechende Außenaufnahmen, die übrigen Kulissen und Spezialeffekte sind jedoch selbst nach damaligem Standard eher als unterdurchschnittlich zu bewerten.
Auch der Unterhaltungswert der Prügelszenen ist vergleichsweise niedrig, im Gegensatz zu denen in „Zwei wie Pech und Schwefel“ wirken sie geradezu uninspiriert choreographiert und gefilmt. Andererseits kommt in diesem Film der Situations- und Dialoghumor etwas besser zur Geltung und auch die Parodie-Elemente können hier und da durchaus punkten.
Alles in allem wirkt der Film etwas saft- und kraftlos. Die Luft schien dem schlagkräftigen Duo streckenweise abhanden gekommen zu sein. Auch wenn der Film noch solide Spencer/Hill-Unterhaltung bringt, so haben die beiden schon kurzweiligere Filme zustande gebracht.

Der Film liegt in guter Bild- und Tonqualität vor. Als Extras gibt’s ein Booklet, den Film in der 4:3 Fassung, diverse Trailer und eine Artworkgallerie.

Fazit: Das Duo lässt langsam nach. Trotzdem bekommt man als Spencer/Hill-Fan noch grundsolide Unterhaltung geboten.

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by Till Huber
Bilder © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG