You can't kill Stephen King - Blu-ray

Blu-ray Start: 11.11.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min

You can't kill Stephen King Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Ein paar Freunde beschließen, an einen idyllischen See zu fahren, an dem der berühmte Horror-Autor Stephen King lebt. Doch als sie an dem beschaulichen kleinen Ort angekommen sind, müssen sie feststellen, dass seine Bewohner Gästen gegenüber merkwürdig abweisend sind. Auch Fragen nach Stephen King sind nicht willkommen. Bald läuft der Freizeit-Trip aus dem Ruder und es kommt zu seltsamen Todesfällen, die verblüffende Ähnlichkeiten mit Todesfällen aus Stephen Kings Büchern haben!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | You can't kill Stephen King

Blu-ray
You can't kill Stephen King You can't kill Stephen King
Blu-ray Start:
11.11.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
You can't kill Stephen King You can't kill Stephen King
DVD Start:
11.11.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 79 min.

Blu-ray Kritik - You can't kill Stephen King

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


Stephen King, Autor von 50 Romanen und unzähligen Kurzgeschichten, wurde bereits Zeuge von einer Vielzahl an Kinoadaptionen seiner Werke. Doch nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen dürfte er mit einem so grausigen Film gerechnet haben, wie ihn ein Regisseurstrio mit der King-Hommage „You can´t kill Stephen King“ in diesem Jahr präsentieren würde. Leider ist das Adjektiv „grausig“ keineswegs auf den Gruselfaktor des Filmes bezogen, sondern lediglich auf die hundsmiserable Qualität des Streifens...

Ein ruhiges Wochenende in der Provinz und ein geplanter Besuch beim berühmten Horror-Autor Stephen King wird für ein paar Freunde zum reinsten Albtraum. Obwohl sie sich an einem idyllischen Ort befinden, geschehen schon sehr bald merkwürdige Dinge und auch die Einheimischen scheinen ein dunkles Geheimnis zu verbergen. Eine unfreundliche Restaurantbedienung, ein zwielichtig wirkender Tankstellenangestellter und zwei gruselige Zwillingskinder scheinen allesamt in grausame Machenschaften verstrickt zu sein. Als es dann schließlich die erste Leiche gibt, droht die Situation zu eskalieren und die Freunde erkennen schnell, dass der Killer einem strengen Muster folgt: Alle Taten basieren auf fiktiven Mordfällen aus der Literatur von Stephen King…

Der Film versucht einen ähnlichen Metahumor zu etablieren, wie es Wes Craven in seinem Meisterwerk „Scream“ einst tat, ist aber qualitativ aufgrund seines stumpfsinnigen Drehbuches fast noch näher bei den miserablen „Scary Movie“ - Filmen zu verorten. Die Tatsache, dass sich die Macher des Filmes scheinbar von Anfang an über den eigenen Dilettantismus bewusst waren, reicht leider noch nicht aus, um diesen durch Selbstironie positiv auszugleichen. So kommt der Film zwar alles in allem halbwegs sympathisch daher, wirkt aber leider wie die reinste Amateurproduktion. Die eigentlich simple Geschichte ist zudem selten wirklich nachvollziehbar erzählt und dient lediglich dazu, die einzelnen Gag-Sequenzen krampfhaft miteinander in Verbindung zu bringen. Die Qualität der Witze bleibt dabei sogar weit hinter den dümmlichen Fäkalscherzen der schon genannten „Scary Movie“ - Reihe zurück und lässt jegliche Art einer zündenden Pointe schmerzlich vermissen. Lediglich eine Sequenz, in der eine der Figuren nackt ins Pennywise-Kostüm aus „Es“ schlüpft und damit auslöst, dass ein anderer Charakter aus einem Albtraum erwacht und „Redrum“ ruft, kann durchaus zum Lachen animieren und beweist, dass aus der spaßigen Grundidee, mit ein wenig Fingerspitzengefühl, durchaus ein zitatreicher und humorvoller Film hätte werden können. Doch so bleibt es bei einer amateurhaften, äußerst unlustigen Genreparodie, die ihr Potential einfach verschenkt und leider nicht einmal für wahre Stephen King Fans einen Blick wert ist. Denn gerade diese dürften sich über die unterirdischen Gags am meisten echauffieren…

Technisch liefert die Blu-ray neben einer guten Bildqualität auch eine sehr solide Tonqualität ab. Extras gibt es außer Trailer und einer Bildergalerie leider keine.

Fazit: Die Grundidee hätte jede Menge humoristisches Potential und reichlich Raum für gelungene Stephen King Zitate zu bieten gehabt. Doch stattdessen präsentieren die drei Regisseure (Ronnie Khalil, Monroe Mann, Jorge Valdés-Iga) dem Publikum 86 Minuten lang niveaulosen Stumpfsinn, der eher zum Weinen, als zum Lachen animiert. Stephen King dürfte sich für diese Hommage wohl zutiefst schämen...

by Jonas Hoppe
Bilder © KSM GmbH