Wolfcop - Blu-ray

Blu-ray Start: 18.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min

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Inhalt

Ein Bilderbuch-Cop war Lou nie: Alkoholabhängig, respektlos und ohne Motivation ging er seinem Job nach. Mehr oder weniger zumindest. Bis sich sein eintöniges, vom Suff geprägtes Leben auf einen Schlag ändert. Eines Nachts wird er nichtsahnend nach einem seiner Saufgelage von einer okkulten Satans-Sekte in einen reißenden Werwolf verwandelt. Bei Vollmond sorgt Lou fortan als betrunkener Wolfcop für Ordnung und Gerechtigkeit! Mit einem unstillbaren Hunger nach Gerechtigkeit, Donuts und Schnaps! Er ist knallhart. Er ist Cop. Und … er haart!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Audiokommentar, Comedy, Cinecoup - The Film Accelerator, Mission Videos, Musikvideo Henry - Rah Rah, Diverse Trailer, Trailershow
EXKLUSIV NUR AUF BLU-RAY:
Entfesselt - Das Making of

Video on demand - Wolfcop

DVD und Blu-ray | Wolfcop

Blu-ray
Wolfcop Wolfcop
Blu-ray Start:
18.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Wolfcop Wolfcop
DVD Start:
18.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 80 min.

Blu-ray Kritik - Wolfcop

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 6/10


Auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest zählte Lowell Deans durchgeknallte Horror-Komödie „Wolfcop“ rein konzeptuell sicherlich zu den spaßigsten und originellsten Beiträgen. Nun bringt Ascot Elite den absurden Streifen in Form einer erfreulich gut ausgestatteten Blu-ray ins Heimkino.

Als der alkoholabhängige Polizist Lou (Leo Fafard) von einer okkulten Sekte in einen blutrünstigen Werwolf verwandelt wird, weiß er zunächst nicht, wie er mit dieser Situation umgehen soll und droht zu verzweifeln. Er entwickelt jedoch schnell einen Weg, mit seiner neuen haarigen Seite leben zu können und zieht von nun an betrunken – natürlich bei Vollmond - durch die Straßen, um das Verbrechen zu bekämpfen. Wolfcop ist geboren...

Die Grundidee alleine dürfte Genrefans bereits Tränen der Freude in die Augen treiben. Etwas cooleres als eine Kombination aus „Dirty Harry“ und „American Werwolf“ ist im Prinzip kaum vorstellbar. Doch leider geht mit dieser Voreinschätzung auch eine unglaublich hohe Erwartungshaltung einher, die das fertige Produkt nur bedingt erfüllen kann. Denn obgleich „Wolfcop“ zahlreiche gelungene Einzelszenen zu bieten hat, enttäuscht das Gesamtwerk aufgrund reichlich vorhandener Kritikpunkte doch erheblich. Zunächst einmal sieht man dem Film sein niedriges Budget in nahezu jeder Filmminute an - besonders evident werden die eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten beim Einsatz der unglaublich billigen Spezialeffekte. Zugegeben, die Effekte sind natürlich größtenteils ganz bewusst so angelegt worden, doch trotz der trashigen Grundprämisse hätte man sich hinsichtlich der Splatterszenenumsetzung schon etwas mehr ins Zeug legen können. Denn Spaß erzeugen die Ekelszenen nur selten, sie verströmen zumeist lediglich den zweifelhaften Charme eines austauschbaren Amateurfilmes. Das ein oder andere Highlight hat sich aber dennoch in den Film geschlichen. So gehört die Werwolfsverwandlung (inklusive blutigem Urinstrahl) beispielsweise zu den originellsten und lustigsten der letzten Jahre. Auch inhaltlich bekommt man es mit teilweise grandios bescheurten Szenen zu tun und kann u.a. die interessanteste Sexszene des Kinojahres bestaunen. Im Wolfcop-Kontext bekommt Sodomie eine vollkommen neue Bedeutung...
Auch wenn von vornherein nicht mit überzeugenden Darstellerleisungen zu rechnen war, unterbieten die Schauspieler noch konsequent die schlimmsten Befürchtungen (ein Eindruck, der durch die schlechte deutsche Synchronisation noch verstärkt wird) und tragen ihre banalen Dialoge mit einer unglaublich dämlichen und aufgrund der Thematik vollkommen deplatzierten Ernsthaftigkeit vor, die durchaus gute Laune beim Zuschauer zu erzeugen vermag. Als reiner Trash kann der Film in dieser Hinsicht also überzeugen. Insgesamt handelt es sich bei „Wolfcop“ um einen Film, der seiner -bereits jetzt zum Kult avancierten- Grundprämisse leider nur bedingt gerecht werden kann und daher als Enttäuschung zu werten ist. Trotzdem dürften Genrefans von dem Film recht solide unterhalten werden.

Die Blu-ray von Ascot Elite verfügt über eine gute Bild – und Tonqualität, was dem Amteurfilmlook des Filmes jedoch auch nicht entgegen wirken kann. Zusätzlich haben es noch einige unterhaltsame Extras (u.a. ein 45 Minuten langes Making-of) mit auf die Disc geschafft.

Fazit:
Schade, Lowell Deans Horrorkomödie „Wolfcop“ kann den hohen Erwartungen leider nicht wirklich gerecht werden und dient bestenfalls als kurzweiliges Trashvergnügen für zwischendurch.


by Jonas Hoppe
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment