Wolf Creek 2 (Steelbook) - Blu-ray

Blu-ray Start: 16.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 103 min

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Inhalt

Die deutschen Rucksacktouristen Katarina und Rutger wollen das „echte“ Australien kennenlernen und campen im einsamen Wolf Creek National Park. Unglücklicherweise ist dies auch das Jagdgebiet von Mick Taylor (John Jarratt), einem psychopathischen Serien-Mörder, der schon zahlreiche Backpacker auf dem Gewissen hat. Auch Surfer Paul (Ryan Corr) gerät ins Visier des Killers. Er macht Bekanntschaft mit Micks Folterkeller und ist dort dessen sadistischen Spielchen ausgeliefert. Ein gnadenloser Horror-Trip im australischen Outback nimmt seinen Lauf – kann irgendjemand diesem Albtraum entkommen?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making Wolf Creek 2 (ca 50 Minuten), Deleted Scenes, Trailer, Bildergalerie

Video on demand - Wolf Creek 2

DVD und Blu-ray | Wolf Creek 2 (Steelbook)

Blu-ray
Wolf Creek 2 Wolf Creek 2
Blu-ray Start:
20.10.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 103 min.
Wolf Creek 2 (Steelbook) Wolf Creek 2 (Steelbook)
Blu-ray Start:
16.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 103 min.

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DVD
Wolf Creek 2 Wolf Creek 2
DVD Start:
20.10.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 99 min.

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Blu-ray Kritik - Wolf Creek 2 (Steelbook)

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Horror- und Splattermovies gibt es wie Sand am Meer und werden in den noch so kleinsten Staaten der Welt mit den niedrigsten Budgets produziert. Der Erfolg bleibt im Endeffekt verständlicherweise oftmals auf der Strecke. Bei der australischen Produktion „Wolf Creek“ und seinem Nachfolger gab es jedoch eine große Besonderheit, denn der Film schaffte es in die internationalen Kinos und wurde ausnahmsweise mal nicht von Kritikern zerrissen. Die Aussies feiern und die Crew rund um Regisseur Greg Mclean („Rogue – Im falschen Revier“) darf sich über die Steelbook Edition von „Wold Creek 2“ freuen.

Mick Taylor (John Jarrat, „Django Unchained“) begibt sich in die nächste Runde und terrorisiert zwei deutsche Backpacker, denn Mick hat schon Jahre zuvor bewiesen, dass er Touristen hasst und nicht vor überaus perversen Morden zurückweicht. Erneut hat er mit dem beeindruckenden Wolf Creek Crater einen passenden Standort gefunden, denn dort wimmelt es nur so von Urlaubern. Auch der Brite Paul (Ryan Corr, „Die Chaosfamilie“) wird augenscheinlich eins von Micks Opfern sein – jedoch ist der Mann zäher als gedacht.

Schon die Eröffnungssequenz zeigt, was den Zuschauer erwarten wird: Ein rabenschwarzer Horrorsplatter, der sich unlängst durch seinen eigenen, wirklich gut angesiedelten Humor auszeichnet. „Wolf Creek 2“ knüpft quasi am ersten Teil an und verzichtet nicht auf die makaberen Gags und mixt Micks Perversitäten mit einer guten Portion Spaß, die die Handlung interessanter und lustvoller gestalten, so dass man sich beinahe schon schämt. Aber eben nur beinahe, immerhin handelt es sich ja „nur“ um einen Film, der somit auf zwei schockierenden Ebenen unterhält: die Blutige und die Psychologische. Dadurch konnte die Reihe zum Kult avancieren.

In dieser Fortsetzung wurde noch ein wenig oben draufgelegt und so macht es Sinn, dass Mclean dieses mal für das Drehbuch noch Aaron Stern, der auch schon mit ihm bei „Rogue“ zusammenarbeitete, angeheuert hat. Denn eigentlich geht es hier um zwei Geschichten, die nacheinander ablaufen. Das bedeutet doppelte Kreativität, aber auch doppelte Unterhaltung. Denn während Einsteiger Mick erst mal kennen lernen können, wird es vor Allem in der zweiten Hälfte typisch sadistisch. Nur eins bekommt man bei „Wolf Creek 2“ kaum: Angst. Zum richtigen Gruseln reicht es bei der FSK18-Produktion nicht.

John Jarrat ist durch die „Wolf Creek“-Filme vor Allem in seiner Heimat Australien ein Superstar - vergleichbar wie ein Tobin Bell der „Saw“-Reihe - und verschmilzt auf verstörendste Weise mit seiner Paraderolle. Ryan Corr und auch Shannon Ashlyn („Inside“) sowie Philippe Klaus („Thicker Than Water“) als Backpacker stehen dabei in starkem Kontrast zu Jarrat: Sie könnten tatsächlich Darsteller in jedem x-beliebigen Horrorfilm sein. Und das ist kein Kompliment.

Ton und Bild sind 1A. Gerade die wunderschöne Kulisse Australiens ist einen Pluspunkt wert und bietet endlich was anderes als die dauernden amerikanischen Kleinstädte.
Die Steelbook sieht auf jeden Fall sehr passend zum Cover abgewrackt und cool aus. Leider bietet diese Edition bis auf ein schickes Aussehen nichts Neues: Die Extras bleiben gleich. Wer die Blu-ray aber noch nicht hat, kann sich freuen: Es gibt neben dem Originaltrailer, Deleted Scenes, der Bildergalerie und noch mehr Trailern vor Allem ein echt sehenswertes, 50 Minuten langes Making Of.


Fazit:
Man sagt, dass Fortsetzungen oft schlechter als ihre Vorgänger sind. In diesem Fall sind beide Filme gleich stark. „Wolf Creek 2“ ist spannend, brutal und makaber, doch da der Angstfaktor bei dem Horrorstreifen fehlt, gibt es ein paar Abzüge. Übrigens: Momentan wird eine Mini-Serie rund um Mick Taylor produziert. Ob diese Ehre auch uns in Deutschland zu teil wird, steht noch aus.


by Jennifer Mazzero
Bilder © KSM GmbH