Was uns nicht umbringt - Blu-ray

Blu-ray Start: 03.05.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 129 min

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Inhalt

Als Vater zweier jugendlicher Töchter – mit einer eigensinnigen Ex-Frau, die zugleich seine beste Freundin ist, einem schwermütigen Hund, den er sich gerade erst angeschafft hat, und seinen eigentümlichen Patienten – braucht Psychotherapeut Max wahrlich keine neue Herausforderung. Aber wenn Sophie, die bezaubernde Spielsüchtige mit Beziehungsproblemen, stets zu spät in seiner Praxis erscheint, gerät Max’ vertraute Welt ins Wanken. Während er sich noch einzureden versucht, Profi genug zu sein, um Profi zu bleiben, führt eine unverhoffte Begegnung der beiden zu immer mehr Verstrickungen. Und es passiert, was nicht passieren sollte: Der Therapeut verliebt sich in seine Patientin. Wie soll er ihr helfen, ohne sich einzumischen? Wie kann er sie lieben, ohne sie zu verlieren? Hin- und hergerissen zwischen Gefühl und Verstand, zwischen seiner Patientin und der Frau, die er liebt, muss Max zunächst dem alten Flugzeugleitsatz folgen: Helfen Sie sich selbst, bevor Sie versuchen, anderen zu helfen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Alamode
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Interviews mit Regisseurin und Hauptdarstellern
- Trailer
- Wendecover

DVD und Blu-ray | Was uns nicht umbringt

Blu-ray
Was uns nicht umbringt Was uns nicht umbringt
Blu-ray Start:
03.05.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 129 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Was uns nicht umbringt Was uns nicht umbringt
DVD Start:
03.05.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 125 min.

Blu-ray Kritik - Was uns nicht umbringt

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 5/10
Ton: | 4/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 3/10


„Was uns nicht umbringt“ ist 129 Minuten lang und ab 6 Jahren freigegeben. Der Film startete in Deutschland am 15. November 2015 im Kino und kommt am 03. Mai 2019 in den Home Release. Es geht um den Psychotherapeuten Maximilian. Dieser hat nur mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, sondern auch mit denen seiner Patienten. Ihn erreichen so kuriose Fälle, wie ein hypochondrisches Bestatterduo, ein Pilot mit Flugangst oder ein Koch der fast nicht redet. Außerdem soll er seine Ex-Frau therapieren und muss auf seine älteste Tochter aufpassen, da diese mitten in der Pubertät steckt und andauernd zum Feiern wegläuft. Als er sich dann auch noch Hals über Kopf in eine seiner Patientinnen verliebt, ist das Drama bereits vorprogrammiert…

Barbara Auer und August Zirner in Was uns nicht umbringt
Barbara Auer und August Zirner in Was uns nicht umbringt © Alamode Film / Matthias Bothor
Der Film kommt als eine Art Episodenfilm daher und beleuchtet die Leben bzw. das Zwischenleben verschiedener Charaktere, die sich auch einige Male über den Weg laufen. Man möchte meinen die Gemeinsamkeit aller Handlungsstränge liegt beim Protagonisten, aber dem ist nicht so. Zum Beispiel trifft Bjarne Mädels Figur nicht ein einziges Mal auf den mit sich selbst hadernden Arzt. Allgemein ist der größte Teil des Filmes auch sehr verwirrend. Die zum Teil fast gleich aussehenden männlichen Schauspieler sind kaum voneinander zu unterscheiden, was es immens schwieriger macht dem Geschehen zu folgen. Außerdem gibt es viel zu viele Handlungsstränge, was öfters zu der Frage führte: „Wer war denn das jetzt noch mal?“. Wenn dann zu diesem völligen Wahnwitz plötzlich aus heiterem Himmel noch ein verschollen geglaubter Vater aus dem Hut gezogen wird, ist der Zuschauer maximal überfordert.

Regisseurin Sandra Nettelbeck, die vor Jahren am weitaus interessanteren „Ich bin dann mal weg“ mitgearbeitet hat, beweist hier, dass sie es nicht schafft einen Film zu inszenieren. Der Streifen ist viel zu voll gepackt mit Geschichten, die für sich allein gestanden jeweils für einen Kurzfilm getaugt hätten, denn was erzählt wird sind eigentlich rührende und dramatische Stories. Ein Pilot, der Flugangst bekommt, weil sein langjähriger Lebensgefährte im Koma liegt und dessen Mutter ihn nicht zu ihm lässt, weil sie homophob ist. Eine liebevolle, aber autistische Tierpflegerin, deren Kollege sich statt ihrer kündigen lässt. Oder eben zwei Geschwister, die als Bestatter arbeiten und sich andauernd gegenseitig selbst diagnostizieren. Vereinzelt wirklich interessante Geschichten, die aber einfach schlecht verwoben wurden.

Jenny Schily und Bjarne Mädel in Was uns nicht umbringt
Jenny Schily und Bjarne Mädel in Was uns nicht umbringt © Alamode Film / Marion von der Mehden
Auch technisch gibt einem dieser Streifen nichts. Kameramann Michael Bertl schafft es auf beeindruckende Weise jede Szene so langweilig und normal wie möglich abzulichten. Es scheint, als hätte niemand am Filmset Lust gehabt wirklich Arbeit in das Projekt zu stecken.

Ich habe mich für diesen Film interessiert, weil Bjarne Mädel mitspielt. Dieser ist auch wie immer einwandfrei und spielt alle anderen Darsteller in den Boden. Umso mehr ärgert es einen, wenn dieser dann für die Erzählung absolut irrelevant ist und (wahrscheinlich) hätte besser aus dem Film gestrichen werden sollen.

Alles in allem ist „Was uns nicht umbringt“ ein langweiliger, extrem schwer verfolgbarer Film über einen unsympathischen Psychotherapeuten, der es nicht schafft seine Professionalität zu wahren. Hinzu kommen wirklich schöne Erzählungen, die durch die Inszenierung vollkommen verhunzt wurden. Mit über zwei Stunden Laufzeit ist er deutlich zu lang – man hätte sich lieber auf die Hauptstory und eine lineare Erzählweise fixieren sollen. Keine Empfehlung für diesen Film, denn er ist schlicht misslungen.

Johanna ter Steege und August Zirner in Was uns nicht umbringt
Johanna ter Steege und August Zirner in Was uns nicht umbringt © Alamode Film /Marion von der Mehden
Bild
Die 1080p-Auflösung zaubern ein sauberes Bild auf den Fernseher. Leider fehlen die innovativen und kreativen Einstellungen, die diesen Film stark aufgewertet hätten.

Ton
Der Ton ist größtenteils durchschnittlich. Einige Male fällt aber auf, dass die Szenen nach vertont wurden und Sätze einfach darübergelegt wurden, ohne dass jemand die Lippen bewegt hat.

Extras
Als Extras gibt es zwei uninteressante Interviews – sonst nichts. Natürlich kein Wunder, da bei einer solchen Produktion ein Making-Of auch wirklich langweilig geworden wäre.


Fazit:
Ein langweiliger Versuch so viele Geschichten wie möglich in eine Erzählung zu pressen. Wer hier nicht einschläft, sollte einen Preis erhalten. Einzig allein Bjarne Mädels Performance ist herrausragend – der Rest ist irrelevant. Dieses Werk kommt in die Kategorie „Filme, die man nicht gesehen haben muss“.

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by Jan Welsch
Bilder © Alive / Alamode




Was uns nicht umbringt - Trailer