Wall Street - Geld schläft nicht - Blu-ray

Blu-ray Start: 18.02.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 133 min

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Inhalt

Nachdem Gordon Gecko wegen Finanzbetrug jahrelang in das Gefängnis musste, ist er nun wieder da und meldet sich zurück mit einem Buch über den Finanzsektor in dem er vor der bevorstehenden Krise und dem Zusammenbruch warnt. Währenddessen versucht er die Beziehung zu seiner Tochter wieder aufzunehmen, doch dies scheint erst zu gelingen, als er ihren Verlobten unter seine Fittiche nimmt und immer mehr zum alten Kriminellen Gordon Gecko wird. Inhalt 2:
Nach dem Ende seiner langjährigen Haftstrafe stellt Gekko fest, dass er nicht mehr Teil der Wall Street Welt ist, die er einst dominierte. Um die kaputte Beziehung zu seiner Tochter Winnie (Carey Mulligan) zu kitten, verbündet er sich mit deren Verlobten Jacob (Shia LaBeouf), einem jungen Investment Banker. Dieser beginnt in Gordon Gekko eine Art Vaterfigur zu sehen. Aber Jacob muss schon bald auf schmerzliche Weise lernen, dass Gekko immer noch ein Meister der Manipulation und keineswegs gewillt ist, seinem früheren Lebenswandel abzuschwören...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
DTS 5.1(Deutsch, Spanisch, Russisch)
Untertitel:
Englisch, Deutsch, Russisch, Spanisch, Estisch, Litauisch, Lettisch, Bulgarisch, Arabisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Entfallene Szenen
Audiokommentar von Regisseur Oliver Stone
Eine Unterhaltung mit Oliver Stone und der Besetzung des Films
Hinter den Kulissen der Wall Street: Wahrheit und Fiktion
15 Entfallene und erweiterte Szenen
Interviews mit den Darstellern
Kinotrailer "Wall Street: Geld schläft nicht"

Video on demand - Wall Street: Geld schläft nicht

DVD und Blu-ray | Wall Street - Geld schläft nicht

Blu-ray
Wall Street - Geld schläft nicht Wall Street - Geld schläft nicht
Blu-ray Start:
18.02.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 133 min.

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DVD
Wall Street - Geld schläft nicht Wall Street - Geld schläft nicht
DVD Start:
18.02.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 128 min.

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Blu-ray Kritik - Wall Street - Geld schläft nicht

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 6/10


Durchschnittliche Fortsetzung von Oliver Stones „Wall Street“.
Der Tod von Gordon Gekkos Sohn während der Haftzeit des Geldhais hat die Beziehung zwischen Gekkos Tochter Winnie und ihm zerrüttet, da sie ihm die Schuld am Tod ihres Bruders gibt. Nach Gekkos Entlassung scheint er die Beziehung zu seiner Tochter wieder verbessern zu wollen und verbündet sich dazu mit Jake, ihrem Verlobten. Jake ist selbst an der Wall Street tätig, und so entwickelt sich ein professionelles Verhältnis zwischen den beiden Brokern, welches von der Tochter Winnie kritisch beobachtet wird. Die Tage, wo Regisseur Oliver Stone (Platoon) einen kontroversen Film nach dem Anderen geschaffen hat sind nun endgültig vorbei. Hatte sich Mr. Stone mühsam einen Namen als politisch interessierter Querdenker geschaffen, so hat er dieses Image mit der Fortsetzung zu seinem 1987’iger Kinohit „Wall Street“ nun endgültig beschädigt. Vom einst kontroversen Filmemacher ist aus ihm nun ein kommerzieller Regisseur geworden, der sich krampfhaft zwar immer noch an interessanten Themen versucht, diese aber heutzutage massenkompatibler gestaltet, auf Kosten der Botschaft. Ich kann mich in den letzten zehn Jahren an keinen Film von Oliver Stone erinnern, der ansatzweise gut und ähnlich kontrovers behandelt wurde, wie seinerzeit Filme wie „Platoon“ oder „JFK“. Ich ging ohne Erwartung an „Wall Street 2“ heran und musste 133 Minuten einen lauen, unspannenden Aufguss des ersten Teiles ertragen. Hatte „Wall Street“ noch in den End-Achtzigern seine Daseinsberechtigung und ansatzweise einen Spannungsbogen, gepaart mit einem Michael Douglas in Bestform, so fehlt dieses in der Fortsetzung komplett. Die Filmstory ist ähnlich angelegt wie der erste Teil und im Zeitalter nach der Bankweltwirtschaftskrise hätte man einen interessanten Banker-/Polit-Thriller erstellen können, doch mangels eines interessanten Plots ist dies nicht gelungen. Zum Schauspiel, es wurde viel Tara darum gemacht, dass Michael Douglas zu seiner Oscargekrönten Paraderolle zurückkehrt, leider war er in der Fortsetzung nur die ältere fast gebisslose Variante des gierigen Gordon Gekkos. Mir fehlte an seinem Charakter fast alle Eigenschaften, die ihn damals auszeichneten. Shia LaBeouf als Jake Moore ist für mich eine klassische Fehlbesetzung und ebenfalls ein lauer Aufguss von Charlie Sheens Charakter aus dem ersten Teil. Meiner Meinung nach hat Charlie Sheen seine Sache damals wesentlich besser gemacht. Das Nachwuchstalent Carey Mulligan konnte in einer Nebenrolle nur geringe Akzente setzen. Der Einzige, in diesem Werk, der mich nachhaltig beeindruckt hat, war wieder einmal Josh Brolin als Bretton James. Nur Josh wirkte so als würde er seinen Charakter ernst nehmen und somit verlieh er der Gestalt des Bretton James die glaubwürdige arrogante, machthungrige Note. Ansonsten plätscherte dieses Werk zum größten Teil ohne Spannung mit vielen langatmigen unnötigen Szenen vor sich hin und konnte kaum in irgendetwas überzeugen. Die Bildqualität war sehr gut, die Tonqualität war auch zufriedenstellend. Und das wirkliche Highlight sind die Extras, die einen rundum zum Film informieren.
Mein Fazit, für alle, die den ersten Teil gesehen haben, lohnt es sich kaum den zweiten anzuschauen, weil man so ein Stück Nostalgie kaputt macht. Das einzige, das man dem Film zugute halten könnte ist, der Faktor das die Jugend von heute einen Einblick bekommen kann, wie die ganzen Banker in Amerika über das Schicksal von Milliarden Menschen am Tisch entscheiden, um sich am Ende selbst zu bereichern.


by Marc Engel
Bilder © 20th Century Fox




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