Wakefield - Dein Leben ohne Dich - Blu-ray

Blu-ray Start: 29.08.2019
Digital VoD: 12.08.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 108 min

Wakefield - Dein Leben ohne Dich Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Howard Wakefield (Bryan Cranston), ein sehr erfolgreicher New Yorker Prozessanwalt, ist wie jeden Abend in einem überfüllten Zug auf dem Weg zurück in die Vorstadt zu seiner Familie, als er eine radikale Entscheidung trifft. Er kehrt nicht ins traute Heim zurück, sondern versteckt sich auf dem Dachboden über der Garage, um fortan seine attraktive Ehefrau (Jennifer Garner) und die halbwüchsigen Zwillinge mit dem Fernglas zu beobachten und über sein bisheriges Leben zu räsonieren. Doch was als kurioser Abstecher vom Alltag beginnt, mutiert schon bald zu einem kompromisslosen Hinterfragen von Wakefields Karriere, seiner Ehe und seinem Familienleben. Eine mögliche Rückkehr scheint dabei in immer weitere Ferne zu rücken.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer, Bildergalerie, Interviews mit Regisseurin und Stars

DVD und Blu-ray | Wakefield - Dein Leben ohne Dich

Blu-ray
Wakefield - Dein Leben ohne Dich Wakefield - Dein Leben ohne Dich
Blu-ray Start:
29.08.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 108 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Wakefield - Dein Leben ohne Dich Wakefield - Dein Leben ohne Dich
DVD Start:
29.08.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 104 min.

Blu-ray Kritik - Wakefield - Dein Leben ohne Dich

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 5/10
Ton: | 3/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


Die 1835 erschienene Kurzgeschichte „Wakefield“ des amerikanischen Schriftstellers Nathaniel Hawthorne behandelt auf sieben kurzen Buchseiten, wie ein Mann eines Tages beschließt, nicht mehr zu seiner Familie nach Hause zurückzukehren, sondern stattdessen von dem Dachboden seiner Garage aus seine Geliebten zu beobachten. Diese kurze Vorlage wurde 2016 von der (eigentlich) als Drehbuchautorin arbeitenden Robin Swicord verfilmt, die sich gleich einmal Hollywood-Legende Bryan Cranston als Hauptdarsteller ergattern konnte. Doch was sich eigentlich nach einer vielversprechenden Prämisse anhört, strotz leider nur so voll belanglosen und langweiligen Szenen. Dabei entsteht bei weitem kein schlechter Film, aber trotzdem einer, den man nicht gesehen haben muss.

Bryan Cranston in Wakefield
Bryan Cranston in Wakefield © KSM GmbH
Der Film erzählt die Geschichte von Howard Wakefield, New Yorker Prozessanwalt, der eines Abends in einem überfüllten Zug auf dem Weg zurück in die Vorstadt zu seiner Familie eben jene radikale Entscheidung trifft. Er kehrt nicht ins traute Heim zurück, sondern versteckt sich auf dem Dachboden über der Garage, um fortan seine Ehefrau und seine Kinder mit dem Fernglas zu beobachten und über sein bisheriges Leben zu räsonieren. Eine mögliche Rückkehr scheint dabei in immer weitere Ferne zu rücken.

Bryan Cranston spielt nach „Breaking Bad“ gefühlt in jedem zweiten Film mit. 2016 schaffte es der Schauspieler sogar, in sechs (!) Filmen als einer der Hauptdarsteller mitzuwirken. Neben Komödien („Why him?“) und Krimis („The Infiltrator“) findet sich dort auch dieses kleine Drama namens „Wakefield“ wieder, welches zwar die spannendste Vorlage hat, daraus aber nur wenig macht. Dabei liegt es nicht an den wirklich guten schauspielerischen Leistungen der Darsteller (gerade Cranston sticht heraus) oder irgendwelchen filmischen Fehlern, sondern schlicht an der Umsetzung dieser Vorlage. Drehbuch und Regie (beide von Robin Swicord) schaffen es hier nicht, Spannung aufzubauen und den Zuschauer sich fragen zu lassen: „Was würde ich tun?“. Es klingt hart, Swicord die „Schuld“ dafür zu geben, schließlich ist Wakefield kein schlechter Film. Doch das durchgängige Liegenlassen des Potenzials, das die Vorlage bringt, schwächt den Film ungemein.

Jennifer Garner in Wakefield
Jennifer Garner in Wakefield © KSM GmbH
Nathaniel Hawthorne hatte sich mit seiner Kurzgeschichte das Ziel gesetzt, die Menschen zum Hinterfragen ihres eigenen Lebens zu bringen. Genau dieses Ziel muss eine solche Verfilmung eben auch haben und sollte es ihr nicht gelingen, dies zu vermitteln, ist diese eben gescheitert. Das ist der Maßstab, an dem sich Verfilmungen solcher Kurzgeschichten messen müssen. Man kann einen noch so brillanten Hauptdarsteller haben; Wenn der Film den Zuschauer nicht zum Mitdenken anregt, ihn nicht in seinen Bann zieht, hat man schlicht und einfach versagt.

Jennifer Garner und Bryan Cranston in Wakefield
Jennifer Garner und Bryan Cranston in Wakefield © KSM GmbH
Bild:
Der Film präsentiert eine solide Kameraarbeit, die gerade dann scheint, wenn die Einsamkeit und Verzweiflung der Hauptfigur auf dem Dachboden gezeigt werden soll.

Ton:
Ebenfalls solide. In diesem Drama kann man keine großen Toneffekte erwarten, schlecht aufgenommene Sequenzen findet man allerdings auch nicht.

Extras:
Uninteressante Interviews und B-Roll Material. „Wakefield“ ist einfach kein Film, für dessen Entstehungsgeschichte man sich normalerweise interessiert.


Fazit:
Was bleibt, ist eine Ein-Mann-Show Bryan Cranstons und eine vielversprechende Ausgangslage, die man aber leider nicht umzusetzen weiß. Drehbuchautorin und Regisseurin Robin Swicord schafft es nicht, zu fesseln und zum Hinterfragen anzuregen. Ein durchschnittliches, eher schlechteres Drama, das man gesehen haben kann, aber nicht gesehen haben muss.

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by Tavius Audersch
Bilder © KSM GmbH




Wakefield - Dein Leben ohne Dich - Trailer