Wackersdorf - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.02.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 123 min

Wackersdorf Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer (Johannes Zeiler) steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht. Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Vielleicht ist die Anlage doch nicht so harmlos wie behauptet. Er beginnt nachzuforschen und legt sich mit der mächtigen Strauß-Regierung an.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Alamode
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Interviews mit Regisseur und Hauptdarstellern
- Audiodeskription
- Trailer
- Wendecover

DVD und Blu-ray | Wackersdorf

Blu-ray
Wackersdorf Wackersdorf
Blu-ray Start:
22.02.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 123 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Wackersdorf Wackersdorf
DVD Start:
22.02.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 119 min.

Blu-ray Kritik - Wackersdorf

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 6/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 8/10


„Wackersdorf“ ist in Deutschland ab 6 Jahren freigeben, 122 Minuten lang und kam am 20. September 2018 in die Kinos. Es geht um Hans Schuierer, den Landrat des Landkreises Schwandorf in der Oberpfalz. Dort wird in den 1980er-Jahren vom Staat geplant in der Gemeinde Wackersdorf eine nukleare Wiederaufbereitungsanlage zu errichten. Schuierer hadert zwischen tausenden Arbeitsplätzen und einer großen Wirtschaft in seinen Gemeinden und der potenziellen Gefahr, die von solchen WAAs ausgeht. Gleichzeitig wird ein riesiger Rechtsbruch des Staates behandelt. Interessanterweise basiert dieses Drama auf wahren Begebenheiten.

Szene aus Wackersdorf
Szene aus Wackersdorf © Alamode Filmverleih
Das Werk schafft es vor allem visuell zu überzeugen. Kameramann Kaspar Kaven zaubert ein wunderbares, sauberes Bild auf die Leinwand oder den Fernseher. Er erzählt enorm viel über große Einstellungen. Dadurch gelingt dem Film ein weitaus professionellerer Look, als viele andere deutsche Filme. Die Kameraführung und die Narration ist zudem sehr stark auf seiner Hauptfigur fixiert. Es gibt nahezu keine Szenen ohne Schuierer. Hinzu kommen einige Originalaufnahmen der echten Aufstände von Wackersdorf. Die pointiert eingesetzten Aufzeichnungen schließen einen Kreis zum Wahrheitsgehalt des Dramas.

Bei „Wackersdorf“ muss man durchaus Sitzfleisch beweisen. Die Geschichte wird langsam erzählt, was aber keineswegs ein Nachteil ist, schließlich wird der Film dem wichtigen Thema gerecht und behandelt dies mit Respekt. Was auffällt ist das Fehlen einer klaren Unterteilung zwischen Fiktion und akkurater Nacherzählung. Während einige Zeitzeugen davon berichten, dass sich der Streifen sehr nah an den realen Ereignissen hält, vermittelt das Bewegtbild jedoch einige der Kunst geschuldeten Szenen. Auch das Ende des Werks schafft es nicht vollends zu überzeugen. Es ist zu abrupt und reist einem sehr unsanft aus den vergangenen zwei Stunden.

Szene aus Wackersdorf
Szene aus Wackersdorf © Alamode Filmverleih
Schauspielerisch konnte Johannes Zeiler als Hans Schuierer wirklich überzeugen. Vor allem der oberpfälzer Dialekt ist dem gebürtigen Österreicher sehr gut gelungen. Der fränkische Tatort-Kommissar Fabian Hinrichs hingegen konnte bis jetzt in keinem seiner Filme überzeugen und tut dies auch nicht als Karlheinz Billinger in „Wackersdorf“.

Alles in allem ist der Film ein Muss für jeden deutschen Mitbürger. Die geschichtliche Relevanz gerade in der jetzigen Zeit ist nicht zu unterschätzen. Eine überdurchschnittlich gute Kameraführung hilft über die Längen des Streifens hinwegzukommen. Der sympathische Cast entführt den Zuschauer zurück in die Oberpfalz der 1980er-Jahre.

Szene aus Wackersdorf
Szene aus Wackersdorf © Alamode Filmverleih
Bild
Die oben bereits erwähnte Kameraführung von Kaspar Kaven ist wirklich seht gut geworden. Es fehlt der typische deutsche Look, was dem Film sehr, sehr gut tut. Jene Bilder wirken am besten in den 1080p Auflösung der Blu-ray.

Ton
Der Ton bleibt im Durchschnitt zurück. Er ist ordentlich abgemischt, hat aber ein Lautstärkeproblem. Man muss des öfteren die Fernbedienung betätigen, um die Lautstärke anzupassen.

Extras
Die Extras bestehen im Großen und Ganzen aus Interviews, einen Audiokommentar und Deleted Scenes. Hier bleibt die Blu-ray auch im Mittelmaß.


Fazit:
Wackersdorf“ ist ein historisches Drama über die skandalösen Proteste gegen den Bau einer nuklearen WAA in den 1980er-Jahren. Der Film glänzt durch eine wunderbare Kameraführung und guten Charakterdarstellern.

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by Jan Welsch
Bilder © Alive / Alamode




Wackersdorf - Trailer