Vergebung - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.10.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 141 min

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Inhalt

Lisbeth Salander (Noomi Rapace) hat den Kampf gegen ihren Widersacher Zala nur knapp überlebt und wird schwer verletzt in die Notaufnahme eingeliefert. Doch sie schwebt weiterhin in Gefahr. Denn auch Zala lebt noch. Und der Geheimdienst möchte Lisbeth mit allen Mitteln mundtot machen - auf keinen Fall darf sie die Verbindung zwischen Zala und der Regierung aufdecken. Währenddessen setzt Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) alles daran, Lisbeths Unschuld an den Morden an ihrem Vormund Niels Bjurman und zwei Journalisten zu beweisen. Die Verbrechen werden nach wie vor ihr angelastet - und Mikael weiß genau, dass es nur noch eine letzte Chance gibt, Lisbeth zu retten. Während seinen Ermittlungen beginnt sich Lisbeths Vergangenheit vor seinen Augen wie ein Puzzle, Stück für Stück, zusammen zu setzen. Eine Vergangenheit, die düster ist - deren Offenbarung aber der Schlüssel zu Lisbeths Unschuld sein könnte. Die Zeit für Lisbeth ist gekommen...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Schwedisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Interviews
- Kino-Trailer
- TV Spot

Video on demand - Vergebung

DVD und Blu-ray | Vergebung

Blu-ray
Vergebung Vergebung
Blu-ray Start:
04.10.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 141 min.

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DVD
Vergebung Vergebung
DVD Start:
04.10.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 141 min.

Blu-ray Kritik - Vergebung

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Die Verfilmungen der bekannten Millennium-Trilogie-Romanreihe von Stieg Larsson finden ihren langatmigen Abschluss mit „Vergebung“ und die Reise der Cyber-Punkerin Lisbeth Salander endet.

Wie immer die Filmstory zuerst:
Die Computer Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace) wurde beim Kampf gegen Alexander Zalachenko (Georgi Staykov) lebensgefährlich verletzt, aber ihr Freund der Enthüllungsjournalist Mikael Blomqvist (Michael Nyqvist) konnte sie gerade noch rechtzeitig retten. Lisbeth kommt ins Krankenhaus und auch Zalachenko hat den Kampf mit Lisbeth überlebt, doch der Geheimdienst will nun Beide loswerden. Damit die Verstrickung höherer Regierunkreise nicht aufgedeckt wird, werden Killer auf die Beiden angesetzt. Auf der anderer Front kämpft Blomqvist weiterhin um Lisbeths Unschuld in den 3 Mordfällen, derer sie angeklagt ist und die Geschichte nimmt seinen Lauf.

Ich muss gestehen, dass ich weder die Bücher gelesen habe, geschweige denn ein Fan der ersten beiden Verfilmungen bin. So konnte mich auch der dritte Teil aus den folgenden Gründen nicht überzeugen.
Jedoch sollte ich erwähnen, dass ich jedem Teil die Chance gegeben habe mich für sich zu gewinnen, doch am Ende gelang es keinem. In „Verblendung“ gab es außer der Vergewaltigungsszenen von Lisbeth und der Szene, wo Blomqvist gefangen war nichts nennenswertes. Einem Thriller auf der Ebene fehlt es an nötiger Spannung und an einem Schuss Drama, letztendlich überwiegen die langweiligen Szenen, und die schlecht agierende Cast tut das Übrige. Das einzige das „Verblendung“ gelingt ist, dass man die lesbische Hackerin Lisbeth lieb gewinnt. „Verdammnis“ als eigenständiger Film ist streckenweise in Ordnung, leidet aber auch an der selben Krankheit wie „Verblendung“. Womit wir dann bei „Vergebung“ wären, das Anschauen dieses Werkes fühlte sich an wie eine kleine nicht enden wollende Ewigkeit.
Ich bin Fan von Filmen von längerer Spieldauer doch, müssen diese dann die nötige Portion Spannung, Drama oder was auch immer haben. Dem Regisseur Daniel Alfredson gelingt es aber kaum Szenen zu schaffen, die über das Niveau einer üblichen „Tatort“ Folge hinaus kommen. Der Film leidet an langweiligen, belanglosen Szenen und will einfach nicht enden. Die restliche Cast um Noomi, angefangen bei dem blassen Hauptdarsteller Michael Nyqvist, der scheinbar nur 2 verschiedene Gesichtausdrücke besitzt, kann einfach nicht überzeugen. Ich persönlich finde, dass ein Möchtegern Thriller der sich in den Kreisen um Spionage, Geheimorganisationen, Prostitutionsringe und Serienkiller dreht, packender inszeniert werden sollte. Das ist keinem der 3 Werke gelungen und rückblickend ist der erste Teil dann am Ende doch noch der beste Teil von allen. In den 3 Verfilmungen weiß nur Noomi Rapace zu überzeugen und den Rest kann man getrost vergessen. Es gibt John Grisham Adaptionen aus den Neunzigern die spannender auf Film gebannt wurden als diese schwedischen Thriller.
Die Bildqualität reicht auch nicht über das Niveau eines Fernsehfilm hinaus, so dass man ruhig bei der DVD bleiben kann und sich gar nicht erst eine Bluray holen müsste. Der Sound war gut und die Extras sind eher als durchschnittlich zu bewerten!
Insgesamt gesehen sollten sich nur Fans der ersten beiden Filme diese Bluray zulegen, allen anderen kann ich nur empfehlen sich den Film vorher auf DVD auszuleihen und dann zu urteilen!


by Marc Engel
Bilder © Warner Home Video




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