Unknown User - Blu-ray

Blu-ray Start: 07.01.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min

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Inhalt

Ein Jahr ist es her, seit sich High-School-Schönheit Laura (Heather Sossaman) auf der Party eines Mitschülers bis auf die Knochen blamierte. Ein Jahr, seit das Video ihres peinlichen Fehltrittes ins Internet gestellt wurde und Lauras Ruf auf einen Schlag ruinierte. Ein Jahr, seit sich Laura auf tragische Weise das Leben genommen hat. Heute Nacht versammeln sich sechs ihrer Mitschüler auf Skype, um über Lauras Tod zu reden. Bis sich eine unbekannte siebte Person mit Lauras Konto einloggt und alle Anwesenden warnt: Wer versucht, den Chat zu verlassen – stirbt. Wer sich weigert, zu reden – stirbt. Wer die Wahrheit über die Ereignisse im vergangenen Jahr verschweigt – stirbt. Ist Lauras Geist zurückkehrt, um Rache zu nehmen? Oder spielt jemand den sechs Freunden einen grausamen Streich?

Genrefilmexperte Timur Bekmambetov (Wanted, Wächter der Nacht, Abraham Lincoln - Vampirjäger) als Produzent und die innovativen visuellen Ideen von Regietalent Levan Gabriadze (Lucky Trouble) lassen Unknown User zum packenden und unvorhersehbaren Horrorthriller mit hochaktuellem Bezug werden: Zwischen Cyber-Bullying, Social-Media-Wahn, FOMO und Always-On-Mentalität trifft Unknown User perfekt den Zeitgeist und wird so zum furchteinflößenden Blair Witch Project für die Generation Web.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
DTS-HD Master Audio 5.1 (GB)
DTS Digital Surround 5.1 (D, E)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | Unknown User

Blu-ray
Unknown User Unknown User
Blu-ray Start:
07.01.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Unknown User Unknown User
DVD Start:
07.01.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 79 min.

Blu-ray Kritik - Unknown User

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


Unknown User ist ein amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2014. Mit neuer FSK-Einstufung kommt die ungewöhnliche Produktion nun auf den deutschen Heimkinomarkt.

Unknown User Szenenbild Eigentlich wollten Blaire Lily (Shelley Hennig) mit ihren Freunden nur einen Chat via Skype führen, doch es kommt ganz anders: Ein unbekannter Teilnehmer schleicht sich in ihren Gruppenchat ein und möchte nicht wieder gehen. Anfänglich als Systemfehler abgetan, gibt sich der Unbekannte bald als Laura Barns (Heather Sossaman) aus. Die hat sich jedoch vor einem Jahr aufgrund von Online-Mobbing selbst das Leben genommen. Schon bald entwickelt sich der einfache Chat zum Kampf ums Überleben. Scheinbar war die Clique nicht unschuldig an Lauras Tod.

Eins muss man dem Horrorfilm von Regisseur Levan Gabriadze lassen: Er ist konsequent. Gabriadze lässt die gesamte Handlung aus Sicht des Desktops von der Hauptprotagonistin Blaire spielen. Das macht die Produktion einerseits interessant, andererseits kann kein vernünftiger Spannungsbogen aufgezogen werden. Ein Manko des Films ist ebenfalls die Tatsache, dass der Zuschauer viel lesen muss und dass dadurch seine Konzentration oft falsch verlagert wird. Innovativ, wie „Blair Witch Project“, der ein Meilenstein dieser First-Person-Kameraführung war, ist Unknown User bei Weitem nicht. Schon gar nicht, da er an „Open Windows“ mit Elijah Wood aus dem Vorjahr erinnert. Erst nach dreißig Minuten nimmt der Horrorstreifen langsam Fahrt auf – das ist bei 83 Minuten Spielzeit ziemlich spät. Gerade als er mit einigen gut eingesetzten Splattermomenten überzeugen kann, ist er auch schon wieder vorbei, inklusive fadem Ende. Thematisch befasst sich Gabriadze mit einem wichtigen Gesichtspunkt neuer Kommunikationsmöglichkeiten des Web 2.0 und dessen Unkontrollierbarkeit. Aber: Die Geschichte wird nur teilweise und sehr oberflächlich erzählt. Das hat größtenteils mit dem gewählten Kamerastil zu tun, man hätte jedoch Möglichkeiten finden können, etwas mehr Tiefe in die Storyline zu bekommen. Zu keinem Zeitpunkt kann man als Zuschauer Sympathien mit den Protagonisten aufbauen. So kann sich auch die Gefahr, in der sich die Freunde befinden, nicht wirklich entfalten. Es ist einem schon fast gleichgültig was mit den Teenagern passiert. Unknown User SzenenbildAuch das Element des Ladebuttons kann nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Wahrscheinlich als Spannungsspitzen geplant, entwickelt sich dieser zu einem nervigen Beiwerk. Das selbe gilt für die immer wieder kehrenden Töne, die erscheinen wenn jemand eine Nachricht schickt.

Optisch passt sich die Produktion einer gewöhnliches Desktopqualität an. Auch Tontechnisch werden zufällig Störgeräusche eingebaut. Insgesamt wurde die Heimkinoversion in einer ordentlichen Qualität produziert.


Fazit:
Unknown User ist ein harmloser, fast langweiliger Horrorfilm, der mit seiner unkonventionellen Kameraführung nicht überzeugen kann. Leider kratzt Gabriadze in der Storyline nur oberflächlich an dem, was möglich gewesen wäre.

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by Tyrone Schwark
Bilder © Universal Pictures