Tom Hardy Edition - Blu-ray

Blu-ray Start: 12.05.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 304 min

Tom Hardy Edition Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

An Tom Hardy kommt aktuell niemand vorbei. Mit Auftritten in Filmen wie LEGEND, THE REVENANT und MAD MAX- FURY ROAD ist der wandlungsfähige Brite zu einem der gefragtesten Hollywood Stars geworden.

Fans des britischen Ausnahmetalents kommen mit dieser Edition voll auf ihre Kosten: zeitgleich zum Release von LEGEND präsentiert STUDIOCANAL die brandneue TOM HARDY EDITION mit drei seiner Filme erstmalig in einer Box: BRONSON, DAME KÖNIG AS SPION und NO TURNING BACK.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 3
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: diverse
Bonusmaterial:
Audiokommentar von Regisseur Steven Knight (UTs); Making of (05:29 - UTs); Trailer; Making of; Interview mit Tom Hardy; Fitnesstraining für die Rolle als Charles Bronson; Audioaufnahme von Charles Bronson zum Film; B-Roll; Fotogalerie; Audiokommentar mit Alan Jones and Nicolas Winding Refn; Featurettes; Geschnittene Szenen; Audiokommentar von Regisseur Tomas Alfredson und Gary Oldman;

DVD und Blu-ray | Tom Hardy Edition

Blu-ray
Tom Hardy Edition Tom Hardy Edition
Blu-ray Start:
12.05.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 304 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Tom Hardy Edition Tom Hardy Edition
DVD Start:
12.05.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 291 min.

Blu-ray Kritik - Tom Hardy Edition

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 9/10


Passend zum Heimkino-Start von „Legend“ hat Studiocanal eine „Tom Hardy-Collection“ veröffentlicht, die drei sehr unterschiedliche Filme beinhaltet.

Titel Szenenbild „Bronson“:
Die einzige Antriebsfeder im Leben von Michael Peterson (Tom Hardy) war stets die Gewalt. So legt er sich bereits in der Schule mit seinen Lehrern an und wird nur wenige Jahre später zu einem Verbrecher, der versucht, eine Postfiliale auszurauben. Sieben Jahre lang muss er dafür ins Gefängnis – wegen seiner Gewalttätigkeit wird die Strafe sogar noch verlängert. Als er wieder freigelassen wird, macht er sich als brutaler Boxer in den Straßen einen Namen. Man nenn ihn nun Charles Bronson – nach dem gleichnamigen Hollywoodstar. Doch Peterson kann seine kriminelle Neigung nicht beherrschen und schon bald sitzt er wieder im Gefängnis...

Fazit:
Bevor Nicolas Winding Refn durch sein Meisterwerk „Drive“ zum Kult-Regisseur aufstieg, hatte er bereits eine beachtliches Œuvre vorzuweisen, in dem sich u.a. auch die Gefängnis-Biographie “Bronson“ finden ließ. Für eine Tom Hardy-Collection hätte man (abseits von „Mad Max: Fury Road“) wohl kaum einen passenderen Film auftreiben können! Hardy zeigt hier (, lange noch vor seinem „Inception“-Durchbruch,) zu welch intensivem Schauspiel er fähig ist und beherrscht dank seiner eindringlichen Aura den gesamten Film - die zahlreichen Szenen auf einer Theaterbühne bieten ihm zudem jede Menge Raum für ebenso hemmungsloses, wie unterhaltsames Overacting. Wer „Bronson“ noch nicht kennt, sollte diesen Missstand also schleunigst aus der Welt schaffen!

Titel Szenenbild „No Turning Back“:
Ivan Locke (Tom Hardy) lebt eigentlich ein erfolgreiches und glückliches Leben: er hat eine Familie, die er liebt und ist ein talentierter Bauingenieur. Doch ein Anruf verändert schlagartig alles und droht, dieses Leben zu zerstören. Auf einer Betriebsfeier hatte Ivan im letzten Jahr schwer alkoholisiert einen Seitensprung mit einer Arbeitskollegin, die sich nun bei ihm meldet, um zu erzählen, dass sie ein Baby von ihm bekommt. Obwohl am nächsten Tag ein wichtiger Job für ihn ansteht, entschließt sich Ivan dazu, nach London zu fahren, um bei der Geburt seines Sohnes dabei zu sein. Während der Autofahrt führt er zahlreiche Telefonate und Selbstgespräche – er muss es irgendwie schaffen, den Zusammenbruch seines gesamten Lebens abzuwenden...

Fazit:
Steven Knights minimalistisches Drama „No Turning Back“ spielt tatsächlich die gesamte Filmdauer über im Auto der Hauptfigur und hat im Grunde lediglich Telefongespräche zum Inhalt. So ambitioniert das Projekt auch angelegt sein mag, hätte es ohne einen versierten Hauptdarsteller zweifelsohne sehr leicht scheitern und langweilig werden können. Doch Steven Knight ist bei der Besetzung ein Glücksgriff gelungen: mit Tom Hardy hat das Ein-Personen-Stück einen Schauspieler mit an Bord, der diese Herausforderung mit Bravour meistert - entstanden ist daher ein ebenso spannendes, wie emotionales Drama, das man unbedingt gesehen haben sollte!

Titel Szenenbild „Dame König As Spion“:
Eigentlich wurde George Smiley (Gary Oldman) von seinen Vorgesetzten entlassen und führt seither ein unbefriedigendes Rentnerleben. Seine Frau geht ihm fremd, er weiß nichts so recht mit sich anzufangen und vermisst innerlich die alten Zeiten beim britischen Geheimdienst. Als jedoch sein ehemaliger Arbeitgeber von einem russischen Maulwurf infiltriert wird, ist Smileys scharfer Verstand von Nöten, um eine Katastrophe zu verhindern. Da er aufgrund seiner Vergangenheit sehr persönlich in die Angelegenheit involviert ist, nimmt er den Auftrag nach einigem Zögern schließlich an und versucht gemeinsam mit seinem Vertrauten Peter Guillam (Benedict Cumberbatch) herauszufinden, wer der fünf führenden Köpfe (u.a. Colin Firth und Ciarán Hinds) des „Circus“ (Geheimdienstes) der Schuldige ist. Dass im Hintergrund einer der gefährlichsten Männer Russlands die Fäden zieht, kann Smiley zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ahnen…

Fazit:
Tomas Alfredson hat mit „Dame, König, As, Spion“ aus einem sowieso schon sehr guten Buch einen perfekten Spionagefilm gemacht, an dem sich folgende Carré-Verfilmungen in Zukunft messen müssen. Das tolle Setting, das eindruckvolle Spiel der Darsteller und die komplexen Geschichte fügen sich zu einem rundum überzeugenden Film zusammen, den man durchaus mehrmals schauen sollte, da man nur so alle Details dieser facettenreichen Spionagefilmperle erfassen wird. Glücklicherweise bereiten Tomas Alfredson und Gary Oldman bereits die Fortsetzung vor, die in den nächsten Jahren erscheinen soll. Ein Sequel, auf das man sich definitiv freuen kann!

Technisch machen alle Discs eine gute Figur: neben gestochen scharfen Bildern erwartet den Zuschauer auch eine gute Tonqualität. In Sachen Extras hätte „No Turning Back“ jedoch ruhig etwas mehr bieten können – hier haben „Bronson“ und „Dame König As Spion“ eindeutig die Nase vorne.


Fazit:
Leider handelt es sich bei dieser Veröffentlichung lediglich um Repacks der bereits seit längerer Zeit bei Studiocanal erhältlichen Blu-rays. Hier hätte man sich zumindest in Sachen Disc-Design etwas mehr Mühe geben können. Inhaltlich wirkt die Sammlung zudem (trotz hoher Qualität der enthaltenen Filme) leider etwas willkürlich zusammengewürfelt. Während es sich bei „Bronson“ und „No Turning Back“ zweifelsohne um waschechte „Tom Hardy-Filme“ handelt, fällt „Dame König As Spion“ etwas aus der Reihe - Hardy spielt in diesem von einem grandiosen Gary Oldman dominierten Spionagethriller lediglich eine kleine Nebenrolle. Aber das ist Kritik auf sehr hohem Niveau, da es in erster Linie um die Bewertung der einzelnen Filme geht. Und die sind allesamt sehenswert!

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by Jonas Hoppe
Bilder © Studiocanal Home Entertainment