Tinkerbell und die Piratenfee - Blu-ray

Blu-ray Start: 16.10.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 78 min

Tinkerbell und die Piratenfee Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Als eine missverstandene Fee namens Zarina den wichtigen Feenstaub aus dem Tal der Feen stiehlt und fortfliegt, um sich mit den Skull Rock Piraten zu verbünden, müssen sich Tinkerbell und ihre Freunde auf das größte Abenteuer ihres Lebens begeben, um den Feenstaub zurück an seinen rechtmäßigen Platz zu bringen. Doch während ihrer Jagd auf Zarina wird Tinkerbells Welt plötzlich auf den Kopf gestellt, denn sie und ihre Freundinnen stellen fest, dass ihre jeweiligen Talente vertauscht wurden und sie in einem Rennen gegen die Zeit den Feenstaub zurückholen müssen, um das Tal der Feen zu retten. Unter der Regie von Peggy Holmes („Das Geheimnis der Feenflügel“) nimmt "Tinkerbell und die Piratenfee" im Sommer 2014 Kurs auf die deutschen Kinoleinwände und setzt die Segel, um das spannendste Disney Feen Abenteuer aller Zeiten zu werden.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch, Italienisch, Polnisch)
Untertitel:
Deutsch, Italienisch, Polnisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Micky Maus Kurzfilm und weitere Kurzfilme aus dem Tal der Feen
• Lieder zum Mitsingen
• Hinter den Kulissen
• Zusätzliche Szenen

DVD und Blu-ray | Tinkerbell und die Piratenfee

Blu-ray
Tinkerbell und die Piratenfee Tinkerbell und die Piratenfee
Blu-ray Start:
16.10.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 78 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Tinkerbell und die Piratenfee Tinkerbell und die Piratenfee
DVD Start:
16.10.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 75 min.

Blu-ray Kritik - Tinkerbell und die Piratenfee

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 8/10


Aus der Welt von Peter Pan kommt ein kühnes neues Abenteuer mit Disneys beliebtester Fee: TinkerBell und die Piratenfee! Zarina ist eine neugierige und fleißige Feenglanz-Hüterin, die vom blauen Feenglanz und seiner Wirkung ganz begeistert ist. Als sie aber in Schwierigkeiten gerät, flüchtet sie mit dem Feenglanz aus dem Tal der Feen und verbündet sich mit den durchtriebenen Piraten vom Schädelfelsen - Zarina wird zur Piratenfee! TinkerBell und ihre Freundinnen wagen sich gemeinsam in das Abenteuer, Zarina und den blauen Feenglanz so schnell wie möglich zurückzuholen, denn dieser hält den Feenglanzbaum am Leben! Doch die Piratencrew hegt einen anderen Plan: James, ein Schiffsjunge, enttarnt sich als Käpt´n Hook! Und der will nichts anderes, als mit Hilfe des Feenglanzes sein Schiff zum Fliegen zu bringen, um so ins Tal der Feen zu gelangen. Tinkerbell und ihre Freundinnen setzen fortan alles daran, um Käpt´n Hook aufzuhalten!

Kritik:
Könnt ihr euch noch an die kleine Fee Naseweis erinnern? Das kleine freche Feenmädchen hatte seinerzeit ihren ersten bekannteren Filmauftritt im Jahr 1953 in der „Peter Pan“-Adaption der Walt Disney-Zeichentrick-Filmschmiede, tatsächlich war sie aber erstmals im US-amerikanischer Spielfilm von Herbert Brenon aus dem Jahre 1924 zu sehen. Auch in der wohl populärsten Realverfilmung namens „Hook“ von 1991, bei der Steven Spielberg Regie führte, hatte die Fee, die dort von Julia Roberts verkörpert wurde und die an der Seite vom inzwischen leider verstorbenen Robin Williams spielte, einen Auftritt. Die meisten werden Tink, so wird sie inzwischen meistens genannt, aber aus dem 2008 erschienenen Direct-to-DVD-Animationsfilm „Tinker Bell“ kennen. Diesem folgten zwei weitere Direct-to-DVD-Produktionen, ehe die sehr erfolgreiche Fee im November 2012 ihren ersten Kinofilm spendiert bekam. Jetzt erscheint mit „TinkerBell und die Piratenfee“ der inzwischen vierte Animationsfilm auf Blu-ray, den alleine in Deutschland über 800.000 Besucher im Kino gesehen haben.

In diesem steht jedoch nicht die berühmte TinkerBell im Vordergrund, sondern die unscheinbare Zarina (Yvonne Catterfeld). Zarina ist eine neugierige und fleißige Feenglanz-Hüterin, die vom blauen Feenglanz und seiner Wirkung ganz begeistert ist. Abends führt sie deshalb regelmäßig in ihrer kleinen Wohnhütte Feenglanz-Experimente durch, die eines Tages allerdings zu einem großen Unfall führen. Zarina wird daraufhin ihres Amtes enthoben und flüchtet aus dem Tal der Feen. Ein Jahr später, exakt zum jährlichen Feen-Fest, kehrt sie allerdings als Piratenfee zurück und stiehlt den blauen Feenglanz, welcher den Fabelwesen das Fliegen ermöglicht. Natürlich bemerkt TinkerBell (Gabrielle Pietermann) den Raub, die sofort ihre Freundinnen Rosetta, Emily, Vidia, Klara und Silberhauch zusammentrommelt und die Verfolgung aufnimmt. Der Plan ist, den lebenswichtigen blauen Feenglanz wieder zurück ins Tal der Feen zu bringen. Doch Zarina ist listig und vertauscht durch Feenglanz-Alchemie die verschiedenen Fähigkeiten der sechs Feen-Freundinnen, die es jetzt deutlich schwerer haben, der Piratenfee und deren Schergen das Handwerk zu legen.

Nachdem bereits das vorige Kinoabenteuer von TinkerBell und ihrer Feen-Freundinnen schon überaus unterhaltsam war, überrascht es umso mehr, das noch eine Schippe draufgepackt werden konnte, was „TinkerBell und die Piratenfee“ natürlich noch sehenswerter macht. Dieser Umstand dürfte allen voran der ausgezeichneten Regie von Peggy Holmes („Das Geheimnis der Feenflügel“) und dem tollen Drehbuch, an dem unter anderem auch Pixar-Legende John Lasseter ("Toy Story", "Cars") beteiligt war, geschuldet sein, die hier wirklich erstklassige Arbeit geleistet haben. Der Film sieht nämlich nicht nur hervorragend aus, sondern wartet auch mit zahlreichen und liebenswerten Charakteren auf. Toll ist zudem, dass auch der Witz nicht zu kurz kommt und es demzufolge ständig etwas zu lachen gibt. Wenn die Fähigkeiten der Feen vertauscht werden und beispielsweise Emily die tolle Haarpracht von Rosetta ankokelt, oder es Schiffskoch Oppenheimer in der Kombüse mit dem putzigen Krocki zu tun bekommt, bleibt garantiert kein Auge trocken. Herrlich inszeniert sind auch die Passagen, in denen es Anlehnungen an frühere „Peter Pan“-Filme gibt. Unter anderem bekommt ihr hier Nimmerland, den gefürchteten Schädelfelsen und auch den jungen Käpt´n Hook zu sehen. Zudem erfahrt ihr endlich, wie der Wecker in dem Bauch des Krokodils gelandet ist, das im „Peter Pan“ aus dem Jahr 1953 ständig jagt auf Käpt´n Hook macht. Herrlich!

Technisch gibt es an der Scheibe, die sich auf sehr hohem Niveau befindet, eigentlich auch nichts auszusetzen, bis vielleicht auf die Gesangseinlage der Piraten, die beim Song „Die Fregatte die fliegt“ nicht so ganz zünden will. Abgesehen davon präsentiert sich jedoch die Bild- als auch Tonqualität fast auf Referenzniveau, was nicht selbstverständlich ist, da der Film eigentlich eine Direct-to-DVD-Produktion ist und nur hierzulande in den Lichtspielhäusern lief. Die Animationen und Bewegungen können sich jedenfalls sehen lassen und auch der Gesamteindruck stimmt. Der Transfer im Seitenverhältnis von 1.78:1 (16:9) ist durchweg gestochen scharf, das Kontrastverhältnis stimmig und auch die Farben präsentieren sich überaus natürlich. Bei der Vertonung wurde ebenfalls eine sehr gute Arbeit abgeliefert, denn wie schon bei den Vorgängerteilen, konnten auch hier wieder alle bekannten Synchronsprecher für den Film verpflichtet werden. Inhaltlich und technisch sind der deutsche Sound in DTS 5.1 sowie die englische DTS-HD 5.1-Tonspur fast gleichauf, wenn auch der Originalton etwas differenzierter klingt, als das deutsche Pendant. Aber egal für welche Tonspur man sich letztlich entscheidet, bei beiden sind sämtliche Kanäle hervorragend aufgeteilt und räumlich abgemischt worden, klingen überaus homogen und auch die Dialoge sind jederzeit klar verständlich.

Das Bonusmaterial ist leider nicht übermäßig üppig ausgefallen, bietet dafür aber viele kurze, lustige Beiträge. Nach Vortrailern zu „Dornröschen“, „TinkerBell und die Legende vom Nimmerbiest“ sowie dem Disney Fairies-Videospiel „Lost & Found“ starten die Extras mit „Zweiter Stern Rechts – Das Erbe von Nimmerland“ (4:45 min.), in welchem unter anderem Regisseurin Peggy Holmes und Drehbuchautor Jeffrey M. Howard über Nimmerland sinnieren und erzählen, was an diesem phantastischen Ort so alles möglich ist. Der englische „Krocki-Mentarfilm“ (4:45 min.) beschäftigt sich hingegen mit Krokodilen, während ihr in „Zusätzliche Szenen“ einen Blick auf insgesamt vier nicht verwendete Szenen werfen könnt. Diese teilen sich auf in „Teestunde“ (0:48 min.), „Überraschung zu Vidias Geburtstag“ (2:01 min.), „Zarinas Experimente“ (2:33 min.) sowie „Alle Feen vereint“ (2:12 min.) und werden allesamt mit einem Vorwort der Regisseurin eingeleitet. In „Mit der Stimme spielen“ (4:21 min.) könnt ihr hingegen einen Blick auf die Tonstudioaufnahmen werfen. Spaßig wird es bei den zwei Animationskurzfilmen „Aaarrgh!“ (1:08 min.) und „Schatzkiste“ (1:31 min.), in denen erneut die Feen-Freundinnen zu sehen sind. Nicht weniger witzig geht es bei „Auf die Kuchen, fertig, los“ (5:21 min.) und dem Micky Maus Kurzfilm „Cool bleiben“ (3:32 min.) zur Sache, die beide sehr sehenswert sind. Zum Schluss gibt es noch zwei Lieder zum Mitsingen, in denen man zu „Wer bin ich“ oder „Die Fregatte die fliegt“ mit einstimmen kann. Ein Wendecover ohne störendes FSK-Logo beinhaltet die Blu-ray leider nicht. .

Fazit: „TinkerBell und die Piratenfee“ ist ein weiteres, unterhaltsames Abenteuer der bekannten Fee, das in keiner gut sortierten Animationsfilmsammlung fehlen sollte. Ein herrlicher Spaß für Groß und Klein gleichermaßen!

by Roland Nicolai
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment