The Watermen - Blu-ray

Blu-ray Start: 12.02.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 1958 min

The Watermen Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Es sollten ein paar Tage ausgelassener Spaß auf einer Yacht mitten auf dem Ozean werden. Doch der geplante Feier-Urlaub wird für eine Gruppe Jugendlicher zum reinsten Alptraum. Mitten auf See fallen urplötzlich der Motor und auch das Radarsystem aus. Die Rettung scheint mit der Ankunft von einem Fischerboot zu kommen. Aber was die Freunde nicht wissen ist, dass der wahre Horror erst jetzt beginnt. Denn die Fischer mögen Fleisch – Menschenfleisch!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KNM Home Entertainment / Little Brother Films
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailershow

DVD und Blu-ray | The Watermen

Blu-ray
The Watermen The Watermen
Blu-ray Start:
12.02.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 1958 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Watermen The Watermen
DVD Start:
12.02.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min.

Blu-ray Kritik - The Watermen

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 2/10


Bereits Mitte 2013 erschien der Horrorstreifen „The Watermen“ in Deutschland auf DVD, damals als FSK 18-Version, sowie als ungeschnittene SPIO/JK-Fassung – vertrieben von Ascot Elite. Ab dem 12. Februar wird „The Watermen“ hierzulande nun auch auf Blu-ray zu erwerben sein, allerdings nur in einer ab 18 Jahren freigegebenen Version, die von KNM Home Entertainment veröffentlicht wird.

Angeführt vom Millionärserben Trailor (Jason Mewes, „Clerks – Die Ladenhüter“) will eine Gruppe Jugendlicher einen feierwütigen Yachtausflug auf dem Ozean veranstalten. Mit jeder Menge Alkohol und reichlich Spaß geht es auf eine nicht ganz ernst gemeinte Fischjagd, die allerdings mit dem Versagen des Bootmotors ihr jähes Ende findet. Die vermeintliche Rettung in Form eines Fischerbootes erweist sich als böser Schein, denn für ihre Köder suchen die örtlichen Seemänner eine ganz spezielle Sorte Fleisch: Menschenfleisch. Es beginnt ein Kampf um Leben und Tod, zu dessen Finale einer der beiden Parteien als Fischfutter enden wird…

Mit „The Watermen“ präsentierte Matt L. Lockhart 2012 seinen ersten eigenen Langfilm, bei dem er nicht nur die Regie führt, sondern sich auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Dabei werden seine optischen Vorlieben bereits in den ersten Filmminuten sehr offensichtlich in Szene gesetzt: Vollbusige Damen, den gerne einmal das T-Shirt verrutschen darf. So verwundert es doch sehr wenig, dass sich das schauspielerische Talent des kleinen Casts irgendwo unter dem Meeresspiegel befindet. Natürlich handelt es sich bei „The Watermen“ um eine kleine Low-Budget-Produktion, für die ausschließlich digitale Kameras zum Einsatz kamen, doch heißt das normalerweise nicht unbedingt, dass das Ergebnis eine Katastrophe sein muss. Im Falle von „The Watermen“ allerdings schon. Auch wenn sich Lockhart allerhand Mühe gibt, mit blutigen Szenen zu punkten, fehlt seinem Erstlingswerk doch jeglicher Pepp. Über die Laufzeit von circa 90 Minuten kommt zu keiner Zeit auch nur ein Funke von Spannung auf. Stattdessen benehmen sich die Protagonisten völlig von der Reihe und die Fischer versuchen verzweifelt, bedrohlich zu wirken. Doch sobald auch nur einer der Darsteller versucht, den vermeintlichen Dialog des Drehbuchs wiederzugeben, scheitert das Experiment „The Watermen“ vollständig. Denn hier fehlt einfach jegliche Substanz.

Vom miesen Schnitt, den unterirdischen Effekten, der spannungsarmen Kulisse und den klischeehaften Wendungen sei hier gar nicht erst die Rede. Ein weiteres Manko der Blu-ray- und DVD-Veröffentlichung: Der ab 18 Jahren freigegebenen Fassung fehlen gut zwei Minuten Filmmaterial in Form von Gore- und Splatter-Szenen. Zwar retten diese das Boot nicht mehr vor dem Versinken, doch sind sie immerhin das Hauptaugenmerkt der Low-Budget-Produktion. Wer sich „The Watermen“ also trotz aller Warnungen nicht entgehen lassen möchte, der greift lieber zur unzensierten Videotheken-Fassung.

In puncto Bild liefert die HD-Disc allenfalls oberes DVD-Niveau, das oftmals unscharf und verwackelt über den Bildschirm flimmert. Der Ton der Blu-ray bietet die Wahl zwischen deutschem und englischem Dolby Digital 5.1-Sound. Beide Varianten lassen Surround-Effekte vollständig vermissen – doch im Vergleich mit der unmotivierten deutschen Synchronisation liegt der englische O-Ton klar vorne.
Extras gibt es keine.

Fazit: Sinnfreier Non-Sense ohne Spannung, Action und Schauspieltalent, dafür mit reichlich nackter Haut. Hier wurde am falschen Ende gespart – ein klarer Schiffbruch!

by Yannik Riedl
Bilder © KNM Home Entertainment / Little Brother Films