The Walk - Blu-ray

Blu-ray Start: 25.02.2016
FSK: 6 - Laufzeit: 123 min

The Walk Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Zwölf Menschen haben bisher den Mond betreten, aber nur ein Mann hat jemals - oder wird jemals - die immens große Lücke zwischen den Türmen des World Trade Center überqueren: Philippe Petit (Joseph-Gordon Levitt). Unter der Anleitung seines Mentors Papa Rudy (Ben Kingsley) und gemeinsam mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe internationaler Helfer, überwinden sie eine Menge Widerstände, Vertrauensbrüche, Meinungsverschiedenheiten und Risiken, um ihren verrückten Plan durchzuführen. Robert Zemeckis, der bereits bei Meisterwerken wie "Forrest Gump", "Cast Away - Verschollen", "Zurück in die Zukunft", "Der Polarexpress" und "Flight" Regie geführt hat, benutzt auch hier wieder Spitzeneffekte und stellt sie ganz in den Dienst einer emotionalen Geschichte, in deren Mittelpunkt ein interessanter Charakter steht.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Dolby Digital 5.1 (Spanisch, Katalanisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Englisch für Hörgeschädigte, Katalanisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Entfallene Szenen
ERSTE SCHRITTE – LERNEN ÜBER DAS DRAHTSEIL ZU LAUFEN
Der sagenhafte Lauf Auch inklusive
Die Säulen der Unterstützung

DVD und Blu-ray | The Walk

Blu-ray
The Walk The Walk
Blu-ray Start:
25.02.2016
FSK: 6 - Laufzeit: 123 min.

zur Blu-ray Kritik
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DVD
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DVD Start:
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Blu-ray Kritik - The Walk

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 8/10


Im Oktober letzten Jahres kam mit The Walk bereits die zweite Verfilmung des autobiografischen Buches To Reach The Clouds in die deutschen Kinos. Nachdem einem die Ereignisse des 7.Augusts 1974 in der Dokumentation Man on Wire informativ näher gebracht wurden, versucht dieser Film den Zuschauer mit Witz, Spannung und Charme in seinen Bann zu ziehen. Den Regiestuhl füllt dabei niemand Geringeres als Robert Zemeckis (Zurück in die Zukunft, Forrest Gump).

The Walk Szenenbild Als Straßenkünstler und Freidenker schlägt sich Philippe Petit (Joseph Gordon-Levitt) in Paris durchs Leben. Doch neben seiner Tätigkeit als Seilakrobat zeichnet sich Philippe durch noch eine Sache aus. Er ist nämlich auch leidenschaftlicher Träumer. Und diesen Traum will er sich, bestärkt durch erste Erfolge, nun endlich erfüllen. Petit plant sein Seil zwischen den frisch erbauten Zwillingstürmen des World Trade Centers zu spannen und auf ihm zu balancieren. Doch da er weiß, dass er diesen Coup nicht ohne Hilfe durchziehen kann, muss er zuerst auf die Suche nach Komplizen für sein Vorhaben gehen. Die ersten Unterstützer sind schnell gefunden und bekommen mit Philippes Freundin Annie (Charlotte Le Bon), seinem Freund und Fotografen Jean Louis (Clement Sibony) und Mentor Papa Rudy (Sir Ben Kingsley) ein Gesicht. Vorbereitet und voller Erwartungen begibt er sich also in die USA, muss aber feststellen, dass sein Projekt nicht so leicht umzusetzen ist, wie gehofft.

Und so inszeniert Zemeckis das biografische Werk nicht auf klassische Art und Weise, sondern geht den experimentelleren Weg und macht aus dem Hochseilakt einen Heist-Thriller, ganz im Sinne von Ocean's Eleven . Nicht nur orientiert sich The Walk ,was Humor und Charme an geht, an seinem geistigen Vorbild. So finden sich auch Parallelen im Aufbau der Handlung. Dadurch besteht der Film fast zu gleichen Teilen aus der Rekrutierung seiner Komplizen, der Vorbereitung und der schlussendlichen Ausführung des Hochseilaktes. Das Finale wirkt dabei ein wenig gestreckt, was vermutlich auf die Inszenierung der Türme zurückzuführen ist. Allgemein dient der ganze Film, als eine Liebeserklärung an das World Trade Center. Dadurch ist klar, dass dieser Film für das amerikanische Publikum gemacht worden ist und deshalb kann es für den deutschen Zuschauer etwas befremdlich wirken, wenn die beiden Gebäude abermals in Szene gesetzt werden. Man muss aber dazu sagen, dass sich der Regisseur dabei nicht in der Darstellung der Türme verliert und die Handlung fast immer im Vordergrund steht.

The Walk Szenenbild Obwohl die Zwillingstürme das Ergebnis eines Computers sind, kann man sie als Beispiel für den guten und bedachten Einsatz von CGI nennen. Hochwertig und zielführend wird so manche computergenerierte Umgebung mit der Kamera eingefangen und sorgt so besonders im letzten Drittel für das ein oder andere Schwindelgefühl beim Zuschauer. Das einzige optische Manko, was beim Film auffällt ist, dass er in 3D in die Kinos kam und der Effekt nun verloren geht, weshalb einige Szenen deplatziert wirken.

Ein guter Schachzug von Zemeckis ist die Auswahl des Casts, da er fast alle Rollen mit den dazu gehörigen Nationalitäten besetzt hat. Dadurch wirkt der französische Akzent auf der originalen Tonspur natürlich und nicht aufgesetzt. Einzig Joseph Gordon-Levitt (The Dark Knight Rises, Inception) und Ben Kingsley (Gandhi, Schindlers Liste) spielen Charaktere, deren Herkunft nicht mit der ihren übereinstimmt. Levitt überzeugt dennoch als Philippe Petit und liefert wie gewohnt eine sehr gute Leistung ab. Auch die restlichen Schauspieler machen ihre Sache gut und es ist durchaus wahrscheinlich, dass man das ein oder andere Gesicht in nächster Zeit auch in anderen Hollywoodproduktionen sieht.

Auf technischer Ebene gibt es nichts, was bei der Blu-ray negativ ins Gewicht fällt. Das Bild ist immer scharf und fängt jede Szene perfekt ein. Und sowohl die deutsche als auch die originale Tonspur laufen einwandfrei.

Einen Blick wert ist bei diesem Film definitiv das Bonusmaterial. Dieses ist nicht unbedingt sehr umfangreich, bietet aber mit drei verschiedenen Making-ofs einen netten kleinen Einblick in die Entstehung des Films. Zum einen wird gezeigt, wie Joseph Gordon-Levitt vom echten Philippe Petit die Straßenkunst näher gebracht wird. The Walk SzenenbildAls zweites darf der Hauptcast über seine Gedanken und das Verständnis seiner Rolle im Projekt diskutieren. Und zu guter Letzt berichtet das restliche Team, inklusive Regisseurs Robert Zemeckis, über die Bedeutung des Ereignisses und die technische Umsetzung des Films. Außerdem sind im Bonusmaterial auch noch die obligatorischen entfallenen Szenen enthalten, die besonders mit einer die Differenz zwischen Produktion und dem fertigen Film aufzeigen. Weniger aufschlussreich sind die weiterhin enthaltenen Previews zu weiteren Filmen. In diesen werden nur die Trailer zu den neusten beiden Adam Sandler Filmen Pixels und Hotel Transsilvanien 2 gezeigt.


Fazit:
Mit The Walk erzählt Robert Zemeckis die Geschichte, wie Philippe Petit auf einem Drahtseil von einem Turm zum anderen des World Trade Centers balancierte, neu und innovativ. Ganz im Stil eines Überfalls werden die Ereignisse des 7. Augusts 1974 verarbeitet und bieten dabei einen charmanten und humorvollen Einblick in das Leben eines Straßenkünstlers, der um seine Träume zu verwirklichen, das scheinbar Unmögliche wagt. Der Film, der dadurch entstand, bietet neben der schönen Geschichte, aber auch optische Schauwerte, welche einen mit auf die Dächer zweier ehemaliger Monumente der Weltgeschichte entführen.

by Marvin Schmidt
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment