The Trust - Blu-ray

Blu-ray Start: 29.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min

The Trust Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die zwei korrupten Polizisten aus Las Vegas nehmen es nicht so genau mit dem Gesetz. Als die beiden einen von Gangstern geklauten Safe mit wertvollem Inhalt entdecken, wollen sie sich damit aus dem Staub machen. Kurzerhand geraten sie in einen Strudel aus Gewalt und Korruption.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Deutscher Trailer, Making of, Interviews, Material zu den Dreharbeiten und Zeitrafferaufnahmen vom Set, Trailershow

DVD und Blu-ray | The Trust

Blu-ray
The Trust The Trust
Blu-ray Start:
29.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Trust The Trust
DVD Start:
29.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

Blu-ray Kritik - The Trust

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 6/10


Nicolas Cage auf der Kinoleinwand? – Ja, bei dieser Frage muss der eine oder andere länger grübeln, wann das das letzte Mal der Fall war. Aber Nicolas Cage auf DVD und Bluray? – Dies gibt es mehrmals im Jahr. Dabei liefert er seit Jahren, abgesehen vom tollen „Joe – Die Rache ist sein“, einen mäßigen bzw. schwachen Film nach dem anderen ab. In seinem neusten Streifen The Trust erhält er Unterstützung von Frodo-Darsteller Elijah Wood. Doch sonderlich viel hat dies nicht gebracht.

The Trust Szenenbild Die Geschichte ist schnell erzählt. Die zwei korrupten Polizisten Jim (Nicolas Cage) und David (Elijah Wood) entdecken bei den Unterlagen eines Falls über einen gefassten Drogendealer eine Kautionsquittung in Höhe von 200.000$. Eine enorme Menge Geld für einen recht unbedeutenden Kriminellen. Nach kurzen Beschattungen und Recherchen stoßen sie auf einen Safe, welcher sich unter einer Wohnung in dem Gefrierraum eines kleinen Lebensmitteladens befindet und vermutlich die Quelle dieses Geldes ist. Die beiden entwickeln einen Plan, um den Safe zu knacken und sich mit der Beute aus dem Staub zu machen. Wie man es sich als Zuschauer denken kann, wird dies womöglich nicht ganz reibungslos laufen.

Wie schon in der Einleitung leicht angedeutet, ist The Trust kein berauschender Film. So wirklich in Fahrt kommt der Film nie. Die Ausgangssituation wirkt etwas zu konstruiert. Hier kommt ein Zufall nach dem anderen, was die Glaubwürdigkeit trübt. Doch das wär nicht mal so schlimm, würde es sich bei The Trust, um einen verrückten leicht lustigen Heist-Thriller handeln. Doch das ist ebenfalls nicht der Fall. Es ist zwar alles solide und ganz ordentlich inszeniert, aber wirklich beeindruckend ist dies nicht. Der Überfall selbst ist recht langweilig und unspektakulär inszeniert. Allgemein ist der Film ereignislos und gleichzeitig atmosphärisch ebenfalls sehr spannungsarm. Ob dieser Coup den beiden Polizisten gelingt, ist einem als Zuschauer recht schnell egal. Man fiebert nicht wirklich mit, denn viel schief geht hier auch nicht. Der Zuschauer spürt hier selten, dass es eine brenzlige Situation ist. Das Drehbuch bleibt, bis auf die Schlussszene, recht überraschungsarm und es kommt einem so vor als ob man alles bereits in einer ähnlichen Form in anderen Filmen gesehen hat. Natürlich dürfte man hier nicht erwarten, dass das Rad neu erfunden werden soll. Doch weder das „wie“ noch das „was“ in der Inszenierung und Geschichte des Films ist im Entferntesten irgendetwas, was für den Zuschauer besonders neuartig ist oder länger im Gedächtnis bleibt. Man muss dem Film dennoch zu Gute halten, dass er äußerst geradlinig und konsequent seine Story erzählt. Das Duo wirkt auf einer seltsamen Art und Weise sehr sympathisch und auch die Figur von Nicolas Cage bringt einem im einen oder anderen Moment zum Lachen bringt. Wie vorhin ebenfalls erwähnt, ist die Schlussszene dann doch gemessen am restlichen Handlungsverlauf recht überraschend und unorthodox, was diesem Film auf jeden Fall gut tat. The Trust SzenenbildSchauspielerisch ist alles auf einem ordentlichen Niveau, doch weder die Performance von Nicolas Cage noch die von Elijah Wood, wird einem noch am nächsten Tag im Kopf bleiben, auch wenn die Figur von Cage auf seinen Leib geschnitten ist und er sich wirklich Mühe gibt, dem Film eine gewisse Brisanz zu verleihen.

Die Bildqualität der Bluray ist suboptimal. Das Bild ist, wenn es dunkel wird, etwas krisselig und nicht wirklich gestochen scharf. Dafür gibt es beim Ton kaum was zu bemängeln, auch wenn der Film vom Sounddesign keine Besonderheiten aufweist. Allgemein ist der Film recht klein gehalten und ohne große Schauwerte, weswegen rein von der technischen Ausstattung sich auch der Griff zur DVD lohnen könnte.
Die Extras sind recht umfangreich. Hier gibt es zum einen den Originaltrailer und den deutschen Trailer. Darüber hinaus gibt es Interviews mit Nicolas Cage, Elijah Wood, der Nebendarstellerin Sky Ferreira und Produzent Braxton Pope. Das Making-of ist ebenfalls gespickt mit Ausschnitten von Interviews. Zudem gibt es Material zu den Dreharbeiten und Zeitrafferaufnahmen vom Set.


Fazit:
Kein besonders guter Film, welcher nüchtern betrachtet auf einem ordentlichen Niveau inszeniert ist, doch im Großen und Ganzen keine Überraschungen bietet, selten unterhalten kann und letztlich, trotz der Bemühungen von Nicolas Cage und Elijah Wood, einfach ein recht lahmes Drehbuch besitzt.

by Morteza Wakilian
Bilder © Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment