The Transporter Refueled - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.01.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min

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Inhalt

Knallhart, zuverlässig und immer pünktlich: in der kriminellen Unterwelt von Frankreich ist Frank Martin (Ed Skrein) nur als der „Transporter“ bekannt – der beste Fahrer, den man für Geld kaufen kann. Wenn der Preis stimmt, bringt Frank alles an seinen Bestimmungsort, lässiger Kommentar inklusive. Dabei arbeitet er streng nach drei ganz einfachen Regeln: keine Namen, keine Fragen und keine Nachverhandlungen. Doch dann begegnet er der so geheimnisvollen wie verführerischen Anna (Loan Chabanol). Die Anführerin einer Söldnertruppe macht auf ihrer persönlichen Mission, eine Bande russischer Menschenhändler auszuschalten, vor nichts halt. Und weil sie weiß, dass Frank der beste Mann für diesen Job ist, versucht sie, ihn mit einer sehr überzeugenden Methode zu einer Zusammenarbeit zu bewegen: Sie nimmt Franks Vater (Ray Stevenson) als Geisel. Wohl oder übel müssen die beiden nun mit Anna kooperieren und den Kampf gegen die brutalen Gangster aufnehmen...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 7.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Featurettes, Interviews

DVD und Blu-ray | The Transporter Refueled

Blu-ray
The Transporter Refueled The Transporter Refueled
Blu-ray Start:
04.01.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Transporter Refueled The Transporter Refueled
DVD Start:
04.01.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - The Transporter Refueled

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Er ist knallhart, zuverlässig und immer pünktlich. Die Rede ist natürlich vom Transporter, der in seinen drei Kinoabenteuern zwischen 2002 und 2009 für reichlich Action sorgte und auch sehr erfolgreich gewesen ist. The Transporter Refueled SzenenbildAls Drehbuchautor und Produzent maßgeblich an der Produktion beteiligt war Luc Besson, der mit Jason Statham in der Rolle des Frank Martin seinerzeit einen Glückstreffer landete. 'The Transporter', der erste Teil der Reihe, dem ein Budget von 21 Millionen US-Dollar zur Verfügung stand, spielte nämlich nicht nur die doppelte Summe zurück in die Kassen, sondern verhalf Statham obendrein zum endgültigen Durchbruch im Filmbusiness. Im Jahr 2005 erschien mit 'Transporter – The Mission' die Fortsetzung, während 'Transporter 3' drei Jahre später produziert wurde und 2009 in den deutschen Kinos zu sehen war. 2012 folgte mit 'Transporter: Die Serie' eine TV-Serie, welche an die Filme anknüpft, in der allerdings der Australier Chris Vance die Hauptrolle des Frank Martin übernahm. Nun erscheint am 4. Januar mit 'The Transporter Refueled' der nunmehr vierte Teil der Reihe, der diese allerdings nicht fortsetzt, sondern ein Reboot des Franchise darstellt.

Frank Martin (Ed Skrein) ist ein ehemaliger Special-Ops-Söldner, der in der kriminellen Unterwelt von Frankreich nur als der „Transporter“ bekannt ist. Für Kunden, die geheime oder illegale Lieferungen sicher vom einem zum anderen Ort transportiert haben möchten, ist er der beste Fahrer, den man für Geld kaufen kann. Dabei arbeitet er stets streng nach drei ganz simplen Regeln: keine Namen, keine Fragen und keine Nachverhandlungen. Doch sein neuster Auftrag, den er von der geheimnisvollen und verführerischen Anna (Loan Chabanol) annimmt, stellt diese Regeln gehörig auf den Kopf. Ehe er sich versieht, steckt Frank mittendrin in einem riesigen Banküberfall und bereits kurz darauf ist ihm auch eine Bande russischer Menschenhändler auf den Fersen, deren Oberhaupt Karasov (Radivoje Bukvic) vor nichts und niemandem halt macht.

Die Handlung von 'The Transporter Refueled' ist zwar stellenweise etwas vorhersehbar und zeigt auch eigentlich nichts wirklich Neues, trotzdem bietet der Film, der eine Laufzeit von 96 Minuten hat, einen ganz passablen Unterhaltungswert. The Transporter Refueled SzenenbildDas liegt zum einen an den vielen guten Actionszenen und den tollen Auto-Stunts mit waghalsigen Unfällen. Da ist es auch kaum verwunderlich, dass der schicke Audi S8 Hauptdarsteller Ed Skrein beinahe die Show stiehlt, mal ganz abgesehen von den vier entzückenden Musketier-Mädels, welche von Loan Chabanol, Tatiana Pajkovic, Yu Wenxia sowie Gabriella Wright gespielt werden. Eine gute darstellerische Leistung liefert auch Ray Stevenson (Frank Martin Senior) ab und auch Radivoje Bukvic verkörpert seine Rolle als skrupelloser russischer Mafiaboss glaubhaft. Handwerklich ist der Film von Regisseur Camille Delamarre ('Brick Mansions') ebenfalls gut gemacht und auch die technische Ausstattung stimmt soweit, was der Produktion allerdings überhaupt nicht gut getan hat, ist Julien Rey ('Malavita – The Family'), welcher sich für den Schnitt verantwortlich zeichnete. Unter dessen vielen und schnellen Cuts leidet der Film und es ist für das eigene Auge ungemein anstrengend, dem Verlauf der Story und den schnellen Actionszenen zu folgen. Alleine in der Mano-a-Mano-Schlussfight-Sequenz, haben wir über 70 Schnitte gezählt. Die ständig wechselnden Kameraperspektiven vermitteln zudem das Gefühl, das keiner der Darsteller – auch nicht der toll trainierte Ed Skrein – richtig kämpfen kann. Wenn nach jedem Schlag oder Tritt die Perspektive wechselt, dann sieht das halt einfach nicht nach toll choreografierter Kampfaction aus, sondern wirkt laienhaft zusammengestückelt. Sorry, aber da hat Jason Statham eine deutlich bessere Figur gemacht.

Die Bildqualität von 'The Transporter Refueled' kann sich sehen lassen und weist eigentlich keine nennenswerten Schwächen auf. Der in MPEG-4/AVC codierte Transfer mit einem Seitenverhältnis von 2.40: 1 bietet eine hervorragende Schärfe und wartet mit einem ausgewogenen Kontrast sowie frischen und kräftigen Farben auf. Selbst bei schnellen Actionszenen oder auch bei dunkleren Aufnahmen leistet sich die Kompression keine groben Schnitzer. Einzig und allein bei einigen großen Außenaufnahmen wirkt das Bild minimal weicher und stellenweise könnte der Schwarzwert etwas satter sein. The Transporter Refueled SzenenbildBeim deutschen Sound sowie dem englischen Originalton sieht es ebenfalls rosig aus, denn beide liegen in zeitgemäßen DTS-HD Master Audio 7.1 vor und überzeugen auf voller Länge. Die Action verteilt sich hervorragend auf sämtliche Surround-Kanäle und auch der Subwoofer wird während der zahlreichen Autocrashs und Schusswechsel ordentlich gefordert. Aber ganz egal ob es gerade actiongeladen oder ruhig zur Sache geht, die Abmischung ist stets toll ausbalanciert und auch die Filmmusik des britisch-französischen Komponisten Alexandre Azaria untermalt das Geschehen stets passend. Einige interessante Extras, die eine Laufzeit von knapp 40 Minuten bieten, haben es ebenfalls auf die Blu-ray geschafft. Diese teilen sich wie folgt auf:
▪ Beschleunigung von 0 auf 100 (5:40 min.)
▪ Frank Martin: Held wider Willen (9:17 min.)
▪ Coole Action, coole Girls (5:32 min.)
▪ Promo Clips:
Ed Skrein (0:56 min.)
Girls (1:27 min.)
Verfolgungsjagd (1:00 min.)
The Transporter Refueled Szenenbild ▪ Interviews:
Ed Skrein / Frank Martin (3:12 min.)
Ray Stevenson / Frank Martin Senior (3:00 min.)
Loan Chabanol / Anna (1:48 min.)
Tatiana Pajkovic / Maria (2:22 min.)
Yu Wenxia / Qiao (1:10 min.)
Noemie Lenoir / Maissa (1:27 min.)
Gabriella Wright / Gina (1:51 min.)
▪ Trailer (2:29 min.)
▪ Trailershow:
The Hateful Eight (2:14 min.)
London has Fallen (2:27 min.)
Knock Knock (1:59 min.)
Monsters: Dark Continent (2:10 min.)
Spooks: Verräter in den eigenen Reihen (1:37 min.)
Survivor (1:59 min.)
▪ Wendecover

Am interessantesten sind die drei enthaltenen Featurettes, die sich nicht nur mit den Damen sowie dem Transporter beschäftigen, sondern auch einen kurzen, aber dennoch sehenswerten Hinter-den-Kulissen-Blick auf die Actionszenen des Films gewähren. Die Interviews sind leider etwas oberflächlich ausgefallen, dafür liegen aber sämtliche Extras in HD vor und sind komplett deutsch untertitelt. Zum Schluss gibt es noch den deutschen Kinotrailer, eine deutsche Trailershow mit sechs weiteren Titeln sowie ein Wendecover ohne störendes FSK-Logo.


Fazit:
Das Reboot des Transporters ist zwar nicht schlecht, verschenkt jedoch leider jede Menge Potenzial. Das Drehbuch ist nicht sonderlich originell, Ed Skrein als neuer Frank Martin kann Jason Statham zu keiner Zeit das Wasser reichen und auch sonst bietet die Produktion nicht viel, was man nicht schon bei den Vorgängerfilmen gesehen hat. Hätte man den Film nicht auch noch so hektisch zusammengeschnitten und wäre während der vielen, eigentlich gut gemachten Actionszenen, mit weniger Kamerawechseln auskommen, würde das Gesamtergebnis deutlich besser aussehen. Schade, denn hier wäre sicherlich weitaus mehr möglich gewesen.

by Roland Nicolai
Bilder © Universum Film