The Riot Club - Blu-ray

Blu-ray Start: 05.03.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min

The Riot Club Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die Mitglieder des Oxforder "Riot Club" haben das gewisse Etwas: Sie sind charmant, aus besserem Hause und zählen sich zur Elite der Gesellschaft. Als die exklusive Runde neue Mitglieder sucht, fällt die Wahl auf die beiden Studienanfänger Miles (Max Irons) und Alistair (Sam Claflin). Für Alistair ist das keine wirkliche Überraschung, war doch schon sein großer Bruder Präsident des legendären Zirkels. Auch der bodenständige Miles zögert nicht lange, obwohl seine Freundin Lauren (Holliday Grainger) Miles' arrogante neue Freunde nicht ausstehen kann. Höhepunkt des Jahres ist das traditionelle Dinner in einem abgelegenen Pub, das für gewöhnlich schlimm endet. Wie schlimm ahnt Miles erst, als die Situation völlig außer Kontrolle gerät und er vor einer furchtbaren Entscheidung steht…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo / ProKino
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Extras (ca. 26 Min.) Star-Interviews Featurette Deutscher und Original-Kinotrailer

DVD und Blu-ray | The Riot Club

Blu-ray
The Riot Club The Riot Club
Blu-ray Start:
05.03.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Riot Club The Riot Club
DVD Start:
05.03.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 102 min.

Blu-ray Kritik - The Riot Club

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


In dem neusten Film „The Riot Club“ (Originaltitel: „The Riot Club“, UK, 2014) der dänischen Regisseurin Lone Scherfig treffen zwei beliebte Themen aufeinander: Die Geheimnisse und Machenschaften von Elite-Studentenverbindungen und der Spaß am Exzess.

Der berüchtigte Riot Club der Oxford Universität in Großbritannien, der nur aus männlichen Mitgliedern besteht, blickt auf eine lange und bewährte Geschichte zurück. Im letzten Jahr gingen leider zwei der Mitglieder verloren, so dass, um wieder den Statuten, welche zehn Mitglieder verlangen, zu entsprechen, zwei Neue gefunden werden müssen. Die beiden Erstsemester-Oxfordstudenten Alistair Ryle (Sam Claflin) und Miles Richards (Max Irons) rücken dabei in den Fokus. Alistair scheint eine typische Wahl zu sein: Er ist reich, arrogant und sein Bruder war bereits Mitglied im Riot Club. Miles dagegen ist eher der Außenseiter, nicht aus reichem Haus und mit Lauren (Holliday Grainger) liiert. Er sieht seine Chance mit der Aufnahme in den Riot Club. Doch mit dieser ergeben sich wiederum andere Probleme und an einem Clubabend kommt es zur völligen Eskalation.

Der Film entstand nach dem Theaterstück „Posh“ von Laura Wade. Auch das Drehbuch wurde von ihr verfasst. Lone Scherfig, die aus Dänemark stammt (bekannt für Filme wie „An Education“ (2009) und „Zwei an einem Tag“ (2011)), übernahm die Regie. Womöglich funktioniert die Geschichte als Stück inszeniert besser, doch für einen Film war die Handlung leider etwas zu dünn: Vorstellung der Personen, Aufnahme der neuen Mitglieder und als filmischer Höhepunkt den aus den Fugen geratenen Clubabend. Leider wird zusätzlich das Skript noch mit vielen allseits beliebten Klischees über Studentenverbindungen gespickt und kann selbst zu diesem Subgenre nichts Neues oder Überraschendes beisteuern. Zu dieser dünnen Handlung gesellen sich eine Horde unsympathischer Charaktere dazu. Dieses Zusammenspiel verhindert, dass der Zuschauer wenigstens Interesse oder sogar Sympathien aufbauen kann. Laut Regisseurin sind die Charaktere unterhaltsam und für sie ist es spannend ihnen bei ihren Eskapaden zuzusehen. Und vorallem findet sie, dass die Geschichte dazu anregt, über sein eigenes Verhalten nachzudenken und wie man selbst in bestimmten Situationen reagieren würde. Doch da die Handlungen dieser Menschen abseits von alltäglichem oder moralisch vertretbarem Handeln liegen, stellt sich diese Frage erst gar nicht. Und die einzige Möglichkeit, die für den Zuschauer bleibt, ist es sich am Exzess zu berauschen und den Totalausfall zu bewundern. Doch um moralisches Nachdenken mit diesem Film zu evozieren, ist die Story einfach zu dünn und die Handlungen aller Beteiligten nicht nachvollziehbar. Zu Gute halten muss man dem Film, dass er eine stimmige Atmosphäre schafft, schöne Bilder liefert, mit guten bis sehr überzeugenden Darstellern besetzt ist und eine passende Musikuntermalung geschaffen hat. Doch im Gesamten machen die storytechnischen Mängel und der Fokus auf den reinen Exzess den Film nur für ein kleines Publikum zu einem guten Unterhaltungsfilm.

Die Bild- und Tonqualität der Blu-ray sind erwartungsgemäß sehr gut. Die Bonusausstattung ist dagegen etwas mau. Sie setzt sich aus einer Featurette (ca. 4 min.), sechs Trailern (zwei davon zum Film) und fünf Interviews mit Darstellern und der Regisseurin (ca. 12 min.) zusammen. Dabei sind die Featurette und Interviews weniger informativ und dafür mehr lobhuldigend, was leider einiges an Potential verschenkt.


Fazit:
Der Film „The Riot Club“ erzählt mit einer schmalen Geschichte vom Exzess junger Männer, die keine Grenzen zu kennen scheinen. Dabei bleiben die Charaktere zu farblos und zu gewollt, als dass man Interesse an der Geschichte entwickelt könnte und so bleibt der Film allein den Liebhabern des Exzesses vorbehalten.

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by Doreen Matthei
Bilder © Eurovideo / ProKino