The Pact 2 - Blu-ray

Blu-ray Start: 02.01.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min

The Pact 2 Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Als Annie Barlow den berüchtigten Judas-Killer vernichtet hat, sollte der Alptraum eigentlich zu Ende sein. Doch wieder geschieht ein Mord mit der Handschrift des Irren. Das FBI fürchtet, dass ein Nachahmungstäter umgeht und sich Opfer sucht, die mit dem ursprünglichen Fall zu tun haben. June Abbott versteht zunächst nicht, warum sie in Gefahr sein soll, bis sie erfährt, dass ihre richtige Mutter Jenny Glick war. Die erste Frau, die der Judas-Killer enthauptet hat. Verstört von blutigen Alpträumen und Visionen beginnt June, nach ihrer eigenen Geschichte zu suchen. Was sie findet, lehrt sie bald das Fürchten. Der Judas-Killer könnte ihr Vater sein - und sie spürt immer öfter, dass etwas im Haus ist …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | The Pact 2

Blu-ray
The Pact 2 The Pact 2
Blu-ray Start:
02.01.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Pact 2 The Pact 2
DVD Start:
02.01.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

Blu-ray Kritik - The Pact 2

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 3/10


Vor gut zwei Jahren erschien mit „The Pact” das Regiedebüt von Nicholas McCarthy, basierend auf einem zuvor von ihm inszenierten Kurzfilm. Ab dem 02. Januar 2015 ist nun mit „The Pact 2“ das Sequel seines Horror-Thriller-Mixes im Handel zu erwerben, allerdings übernahmen bei dieser Fortsetzung Dallas Richard Hallam und Patrick Horvath die Regie.

„The Pact 2“ schließt storytechnisch direkt an den Vorgänger an: Der Judas-Killer ist mittlerweile tot, nachdem Annie Barlow (Caity Lotz, „Arrow“) seine zwanzigjährige Tyrannei beendet hat. Doch es geschieht erneut ein Mord, der seiner Todesserie sehr ähnlich erscheint. Dieses Mal ist ihm June Abbot (Camilla Luddington, „Californication“) auf der Spur, die als Tatortreinigerin die Überbleibsel des grausamen Nachahmermordes entfernt. Doch ihre Verbindung zum Judas-Killer ist weit tiefgreifender als sie zunächst vermutet. Ein Treffen mit Annie und deren alter Freundin Stevie (Haley Hudson, „Marley & Ich“) soll für Aufklärung sorgen.

McCarthy lieferte 2012 mit seinem ersten größeren Langfilm eine durchaus passable Show ab, die sich irgendwo zwischen Thriller und Horrortrip einpendelte. Doch offenbaren sich die versteckten Schwächen seines Films nun in der amateurhaften Fortsetzung der Story: Aus Unschlüssigkeit darüber, ob „The Pact 2“ nun eher ein handelsüblicher Thriller oder doch ein handfester Horrorstreifen sein soll, versickert die Sequel-Geschichte irgendwo dazwischen und bleibt dabei stecken. Mal erscheint die Inszenierung von „The Pact 2“ dann als realitätsnaher und in sich schlüssiger Krimi, mal jedoch auch als paranormaler Erlebnisbericht, der sich nicht mit den irdischen Geschehnissen verknüpfen lässt. Auch kann Luddington schauspielerisch nicht insoweit überzeugen, dass sie das miese Drehbuch retten kann. Stattdessen wartet der Zuschauer die erste halbe Stunde auf eine spannende Stelle, nur um in den verbleibenden 60 Minuten Türen dabei zuzuschauen, wie sie wie von Geisterhand zugeschlagen werden. Das hat man anderswo schon Dutzende Male gesehen – und zudem noch wesentlich besser. Wieso genau es zudem notwendig war, vom durchschnittlichen „The Pact“ eine Fortsetzung zu drehen, bleibt so oder so fragwürdig. Insbesondere dann, wenn man das wenig originelle Finale endlich hinter sich gebracht hat. Die einzig verängstigende Stelle des Films bleibt die letzte Filmszene: Dies jedoch nur aufgrund der Tatsache, dass hier eventuell noch ein Film folgen könnte, was für Angst beim Zuschauer sorgt. Oder doch für gähnende Langeweile?

In puncto Bild enttäuscht die Blu-ray zu „The Pact“ ebenfalls. Über weite Strecken wirkt dieses nämlich alles andere als plastisch und lässt einen ordentlichen Farbkontrast vermissen. Stattdessen werden viele Szenen in einem regelrechten Grau-Braun-Schleier präsentiert. Tontechnisch beinhaltet die Disc eine deutsche und eine englische DTS-HD Master Audio 5.1-Spur, die beide recht passabel sind und durch klug eingesetzte Surround-Effekte für Pluspunkte in der B-Note sorgen.
Das Bonusmaterial enthält neben einem rund 17-minütigen Making of noch drei Featurettes zu den beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen, den Regisseuren und der Entstehung der Fortsetzung. Die Blu-ray befindet sich zudem in einem aufwändig geprägtem Schuber, der sich aufgrund des Reliefs allerdings unmöglich in ein Regal stellen lässt.

Fazit: Langweiliges Sequel ohne Hand und Fuß, das leider noch in einer Identitätskrise steckt und sich nicht so recht für eine Stilrichtung entscheiden kann. Hier fehlt es nicht nur an Sinn, sondern auch an Schauspielkunst und vor allem einem: dem Gruselfaktor. Da schaut man doch lieber dem Gras beim Wachsen zu.

by Yannik Riedl
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment