The Pact - Blu-ray

Blu-ray Start: 06.11.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min

The Pact Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Das Haus ihrer gerade verstorbenen Mutter ist ein hässlicher Ort für Annie, voller schlechter Erinnerungen. Eigentlich wollte sie hier nie wieder sein, aber nun sind zwei Frauen in diesem Haus verschwunden. Ihre Schwester Nicole und ihre Cousine Liz haben es betreten und sind nicht wieder aufgetaucht. Es gibt keinen Hinweis, keine Spur. Das Haus lässt auch Annie nicht los. Es beobachtet sie, berührt sie, legt kleine Spuren aus, öffnet Türen und schleift sie auch mal mit brutaler Kraft durch die Zimmer. Langsam kommt Annie dem Rätsel auf die Spur. Das Geheimnis des Hauses ist etwas aus der Vergangenheit. Es ist höchst lebendig - und abgrundtief böse ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, Deleted Scenes, Interviews, Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | The Pact

Blu-ray
The Pact The Pact
Blu-ray Start:
06.11.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Pact The Pact
DVD Start:
06.11.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

Blu-ray Kritik - The Pact

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Seit einigen Jahren konzentriert man sich in der Horrorbranche nun auf die Wiederbelebung des Geisterfilms, in dem Okkultismus und Übernatürliches meist in einem verwaisten Haus weilen oder auch in einem Körper. Gute Beispiele dafür sind „Der Exorzist“, „The Amityville Horror“ oder auch „The Grudge“. Nachdem Neulingsregisseur Nicholas McCarthy seinen Kurzfilm „The Pact“ 2011 vorgestellt hatte, wurde er gebeten, daraus einen abendfüllenden Kinofilm zu produzieren. Gesagt, getan.

Sein Langfilmdebüt dreht sich um Annie (Caity Lotz, „Mad Men“), die auf der Suche nach ihrer Schwester Nichole (Agnes Bruckner, „Blood and Chocolate“) und ihrer Cousine Liz (Kathleen Rose Perkins, „Die Insel“) ist. Beide sind im dem Haus ihrer erst kürzlich verstorbenen Mutter verschwunden. Nachdem Annie einige Nächte dort verbracht hat, muss sie feststellen, dass sie dort nicht alleine ist. Ihre Vergangenheit holt sie ein und sie ist einem grausigen Geheimnis auf der Spur, dass ihr Leben für immer verändern soll.

Ein recht geradliniger und einfacher Plot, so erscheint das Regiedebüt von McCarthy auf den ersten Blick. Doch spätestens gegen Ende wird klar, dass der junge Regisseur hier zwei Genres klasse miteinander verbindet und so abseits aller Konventionen einen frischen Horrorstreifen produziert, der zum größten Teil durch seine überaus glaubwürdige Hauptdarstellerin lebt. Trotz eines sehr kleinen Budgets, welches man dem Film nicht wirklich anmerkt, sind auch die Effekte durchaus sehenswert in Szene gesetzt. Hinzu kommt, dass der Zuschauer das Verhalten der Hauptdarstellerin nachvollziehen kann und sie sich nicht, wie so oft in Horrorfilmen, völlig absurd verhält.
Allerdings sollte man hier nicht unbedingt eine intensive Atmosphäre erwarten, die sich mit Genrefilmen wie „Insidious“ vergleichen lässt. „The Pact“, dessen Name ein wenig unglücklich gewählt ist, da er durch das Filmgeschehen nicht erklärt wird, ist ein kleiner Horrorfilm, der sich teilweise einigen Mysterie- und Thrillerpartien bedient.
Einziger größerer Wehmutstropfen ist die Musik, die teilweise wirkt, als sei sie direkt aus Steven Soderberghs „Ocean’s“-Filmen geklaut. Unpassend, dass diese keineswegs gruselig ist!

Bild und Ton sind nicht weiter zu bemängeln. Auch die Extras sind recht umfangreich und bieten auch ein nettes Audiokommentar zum Film. Ein Making-of bietet einen kurzen Einblick in die Entstehung des Films; doch leider wird auch hier nicht auf die unpassende Endeinstellung eingegangen.

Fazit: Schaut man über das ein oder andere Logikloch hinweg, so bietet sich dem Zuschauer ein netter Gruselfilm, der von seiner unkonventionellen Handlung und seiner überzeugenden Protagonistin lebt. Allenfalls die Endeinstellung wirkt over-the-top und fehl am Platz. Weiter so, Herr McCarthy!

by Yannik Riedl
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment