The Imitation Game - Blu-ray

Blu-ray Start: 26.06.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 114 min

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Inhalt

England, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs: Der geniale Mathematiker Alan Turing (BENEDICT CUMBERBATCH) wird vom britischen Geheimdienst engagiert, um - gemeinsam mit einer Gruppe von Code-Spezialisten - den als unentschlüsselbar geltenden Enigma-Code der deutschen Wehrmacht zu knacken. Mit unkonventionellen Methoden und seiner arrogant wirkenden Art macht sich Turing jedoch keine Freunde unter seinen Kollegen und bringt zusätzlich seine Vorgesetzten schnell gegen sich auf: Sie stellen ihm ein Ultimatum. Nur die junge Mathematikerin Joan Clarke (KEIRA KNIGHTLEY) hält zu ihm - sie sieht in ihm eine verwandte Seele, einen Außenseiter, der sich gegen alle Widerstände durchsetzen muss. Während Turing fieberhaft an einer elektrischen Rechenmaschine arbeitet, die Enigma entschlüsseln soll, kommen sich die beiden näher. Doch das Genie Turing hat ein wohl gehütetes Geheimnis. Sollte es an die Öffentlichkeit kommen, wäre sowohl das Enigma-Projekt, als auch Turing persönlich in großer Gefahr...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews, Featurettes, Making of

DVD und Blu-ray | The Imitation Game

Blu-ray
The Imitation Game The Imitation Game
Blu-ray Start:
26.06.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 114 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Imitation Game The Imitation Game
DVD Start:
26.06.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 110 min.

Blu-ray Kritik - The Imitation Game

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Während seines Studiums an der Cambridge-Universität kann der brillante Mathematiker Alan Turing (Benedict Cumberbatch) nach einer eher schweren und unglücklichen Jugend endlich sein volles intellektuelles Potenzial entfalten. Bereits nach wenigen Jahren gehört er zu den führenden Denkern des Landes und glänzt vor allem durch seine Theorien zu Rechenmaschinen. Letztere sorgen dafür, dass der britische Geheimdienst auf Alan aufmerksam wird und ihn zu Beginn des Zweiten Weltkrieges mit der Aufgabe betraut, die Kommunikation der Deutschen zu entschlüsseln. Gemeinsam mit Joan Clarke (Keira Knightley), Hugh Alexander (Matthew Goode) und einigen weiteren Verbündeten soll der Verschlüsselungsapparat Enigma geknackt werden...

Das einzige Problem des Filmes ist zweifelsohne die Tatsache, dass man ihm kaum etwas vorwerfen kann. „The Imitation Game“ ist ein Oscar-Film wie aus dem Lehrbuch und kommt daher leider konsequent ohne Überraschungsmomente oder originelle Einfälle aus. Regie, Schauspiel und Produktion befinden sich dabei jedoch allesamt auf einem durchweg hohen Niveau und gestalten die Sichtung daher sehr angenehm. Der Film ist in gewisserweise „perfekt“, wird aber gerade deshalb nicht sonderlich lange im Gedächtnis bleiben. Man hat ständig das Gefühl, viele der Szenen in ähnlicher Art und Weise schon einmal in anderen Oscar-Filmen gesehen zu haben – besonders „A Beautiful Mind“ lässt aufdringlich grüßen. Allerdings ändert das nichts daran, dass es sich nüchtern betrachtet um einen sehr guten Film handelt.
Als Glücksgriff erweist sich mal wieder Benedict Cumberbatch, der trotz des standardisierten Drehbuches eine ganze Menge aus seiner interessanten Figur herausholt und es sogar schafft, den eigentlich sehr ernsten Film in regelmäßigen Abständen humorisitsch aufzulockern. Auch das Zusammenspiel mit Keira Knightley funktioniert hervorragend und so wird die eine oder andere sehr ergreifende Szene auf die Leinwand und den heimischen TV-Bildschirm gezaubert. Generell ist ein sehr hohes Ensemble-Niveau zu konstatieren – selbst die kleinste Nebenrolle vermag zu überzeugen. Die eigentlich komplizierte Abhör-Thematik wird dem Zuschauer überdies auf gelungene Art und Weise verständlich gemacht und so kann man im letzten Filmdrittel eifrig mitfiebern. Man muss jedoch akzeptieren, dass Benedict Cumberbatchs Alan Turing in einer etwas anderen intellektuellen Liga als der Filmzuschauer unterwegs ist. Vieles muss man ihm daher einfach glauben. Erfreulicherweise wirft der Film im letzten Drittel einige interessante moralische Fragen auf, mit denen man sich auch nach der Sichtung noch beschäftigen kann. So soll das sein! Abschließend bleibt zu sagen, dass „The Imitation Game“ in nahezu jeder Hinsicht als gelungen bezeichnet werden kann, aber etwas an der eigenen konzeptionellen Perfektheit krankt. Mehr Originalität und Uneindeutigkeit hätten dem Film definitiv sehr gut getan. Es bleibt jedoch bei Kritik auf hohem Niveau.

In technischer Hinsicht vermag die Blu-ray restlos zu begeistern und erzeugt über die gesamte Spieldauer High Definition-Feeling. Und auch was die Extras betrifft, muss sich die Disc nicht verstecken. So hat es neben einem 22 minütigen Making-of und einer Vielzahl an Interviews mit der Crew auch ein interessanter Audiokommentar mit auf die blaue Scheibe geschafft. Es geht kaum besser!


Fazit:
Regisseur Morten Tyldum hat mit „The Imitation Game“ ein grundsolides Drama gedreht, das vor allem durch seine hervorragenden Schauspieler punkten kann, aber vermutlich nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben wird.

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by Jonas Hoppe
Bilder © Universum Film