The Good Doctor - Blu-ray

Blu-ray Start: 27.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min

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Inhalt

Für einen Arzt sollte es oberste Priorität sein, alles für die Gesundheit seiner Patienten zu tun und ihnen die beste Behandlung zukommen zu lassen. Dr. Martin E. Blake (Orlando Bloom) sieht das anders. Im Krankenhaus arbeitet der junge Mann routiniert, stellt Diagnosen, verordnet Medikamente – doch in Wahrheit fehlt es ihm an Selbstbewusstsein und Empathie für andere Menschen. Als die junge Patientin Diane Nixon (Riley Keough) mit einer Niereninfektion auf seiner Station eingeliefert wird, ändert sich seine Situation schlagartig: Der einsame Blake trifft auf eine Frau, die seine Nähe sucht und ihn versteht. Doch als es Diane wieder besser geht, wirft der ehrgeizige Arzt alle ethischen Vorsätze über Bord, indem er ihre Medikamente manipuliert und sie damit zum Bleiben zwingt. Immer tiefer in die Obsession getrieben, beginnt er in der Anonymität des Krankenhauses ein wahnwitziges Machtspiel über Leben und Tod. Als Krankenpfleger Jimmy (Michael Pena) ihn zudem noch mit dem Tagebuch der Patientin erpresst, gerät Blakes Leben völlig außer Kontrolle …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of (ca. 9 Minuten), Trailer

Video on demand - The Good Doctor

DVD und Blu-ray | The Good Doctor

Blu-ray
The Good Doctor The Good Doctor
Blu-ray Start:
27.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Good Doctor The Good Doctor
DVD Start:
27.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

Blu-ray Kritik - The Good Doctor

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 3/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 4/10


„Der Herr der Ringe“ diente ihm 2001 als Karrieresprungbrett, dem er seinen Ruhm verdankt – die Rede ist von Orlando Bloom, der nicht nur im „Herr der Ringe“-Franchise eine Hauptrolle ergattern konnte, sondern auch in den ersten drei Teilen von „Fluch der Karibik“ Jack Sparrow attraktive Gesellschaft leistete. Wieso also entschied er sich für eine Rolle im Independent-Movie „The Good Doctor“?

Dr. Martin Ploeck (Orlando Bloom, „Fluch der Karibik“) ist Arzt im ersten Lehrjahr, der sich durch seinen neuen Beruf den Respekt seiner Mitmenschen verdienen möchte. Dann trifft er seine Patientin Diane Nixon (Riley Keough, 2013 in „Mad Max“), deren Krankheit er schnell unter Kontrolle bekommt. Doch das Mädchen umgarnt den Arzt mit ihrem Charme, woraufhin er eine heikle ethnische Grenze überschreitet: durch das Ersetzen ihrer Pillen stellt er sicher, dass Dianes Krankheit sich verschlechtert und sie seine Patientin bleibt. Seine überaus große Zuneigung für Diane entwickelt sich zu einer Obsession, die nicht unentdeckt bleibt – und deren Konsequenzen er sich noch nicht bewusst zu sein scheint.

„The Good Doctor“ ist sicherlich kein Blockbuster, doch sein Konzept klingt an sich interessant und bietet eine Menge Potential. Somit ist verständlich, wieso sich Orlando Bloom auch einmal abseits des Mainstream-Kinos bewegen möchte, denn während er in „Fluch der Karibik“ weniger durch sein Schauspielkönnen als vielmehr durch sein Aussehen überzeugte, versucht er sich hier als Charakterdarsteller. Dies gelingt ihm sogar relativ passabel und auch Riley Keough, welche 2013 im neuen „Mad Max“-Teil mitspielen wird sorgt für frischen Wind im Filmcast. Des Weiteren hat „Shooter“-Darsteller Michael Pena eine Nebenrolle inne, mit der auch er seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellt. Allerdings täuscht dies nicht darüber hinweg, dass „The Good Doctor“ große Drehbuchdefizite aufweist: Der Film ist größtenteils langweilig und stellenweise erinnert er an eine schlechte TV-Folge von „Emergency Room“ ohne jegliche Action, weshalb die Freigabe ab 16 nur schwer nachvollziehbar ist. Ruhige Kameraeinstellungen und stereotype Dialoge gehen Hand in Hand mit dem trivialen Ende und dessen Pseudo-Arthaus-Twist.

Zur Missgunst beim Zuschauer beitragend ist weiterhin die deutsche Synchronisation, die dermaßen billig und lustlos wirkt, dass man den Film gerne frühzeitig ausschalten würde. Glücklicherweise besteht die Möglichkeit, auf den Originalton auszuweichen, der zwar weniger klangvoll, dafür aber motiviert klingt. Das Bild hat für eine Blu-ray auch nur Mittelmaß; oftmals wirkt es zu weich.
Als Extras gibt es lediglich ein 9-minütiges Making-Of, sowie einige Trailer – enttäuschend!

Fazit: Schauspielerisch überzeugt der Cast von „The Good Doctor“ – doch das Drehbuch bewegt sich allenfalls auf TV-Niveau, was sowohl bild- als auch tontechnisch wiedergespiegelt wird. Trotz namhafter Schauspieler verschenkt „Kisses“-Regisseur Lance Daly hier viel Potential! Achtung – Einschlafgefahr.


by Yannik Riedl
Bilder © Koch Media Home Entertainment