The Gambler - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.05.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 111 min

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Inhalt

In THE GAMBLER glänzt Hauptdarsteller Mark Wahlberg (Ted, Pain & Gain, Transformers) als risikoliebender und gleichzeitig abgeklärter Literaturprofessor Jim Bennett, der täglich seinen Kick im Glücksspiel sucht. Nachdem er das gesamte Vermögen seiner wohlhabenden Mutter (Jessica Lange) und das Schwarzgeld des skrupellosen Gangsters Neville (Michael Kenneth Williams) verzockt hat, setzt Jim den Betreiber des illegalen Glückspielrings Mister Lee (Alvin Ing) und den berüchtigten Kredithai Frank (John Goodman) gegeneinander an. Selbstgefällig und immer einen Schritt voraus, beginnt für Jim jetzt das echte Spiel: er setzt sein eigenes Leben als Pfand.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Französisch, Italienisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Dänisch, Holländisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, Schwedisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Mr. Self Destruct: Hinter der Kulissen von „The Gambler“, Dunkelheit vor der Dämmerung: Der Abstieg des Gamblers, Das Blatt wendet sich: Adaptionen, In der Stadt: Drehorte, Kostüme der Schauspieler:Das Design der Kostüme, Entfernte/Erweiterte Szenen

DVD und Blu-ray | The Gambler

Blu-ray
The Gambler The Gambler
Blu-ray Start:
28.05.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 111 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Gambler The Gambler
DVD Start:
28.05.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min.

Blu-ray Kritik - The Gambler

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Mit „The Gambler“ (OT: „The Gambler“) erscheint in Deutschland am 28. Mai ein Hollywood-Thriller, der trotz erstklassigem Cast hierzulande nur auf sehr wenig Aufmerksamkeit stoß. Wahlberg, eigentlich eher bekannt aus Materialschlachten wie „Transformers 4“, verkörpert hier einen Spielsüchtigen, der sich mit den falschen Leuten eingelassen hat.

Jim (Mark Wahlberg, „Pain & Gain“) ist ein erfolgreicher Universitätsprofessor und nutzt seine Literaturkenntnisse, um Bücher zu schreiben. Doch sobald die Sonne hinter dem Horizont versinkt, widmet er sich in seinem Schattendasein der Spielerei. In seiner Sucht verspielt er regelmäßig fünf- bis sechsstellige Summen, die er sich bei den falschen Leuten geliehen hat. Doch diese fordern ihr Geld nun zurück und bringen Jim in gefährliche Bedrängnis. Es heißt: Alles oder nichts!

Bereits 2013 bewies Wahlberg in „Broken City“, dass er auch eine andere Rolle als die des schießwütigen Actionstars übernehmen kann. Für „The Gambler“ mühte sich der Hollywoodstar noch weiter ab; nahm unter anderem mehrere Kilo Gewicht ab und verbrachte mehrere Wochen in den Hörsälen amerikanischer Universitäten, um sich möglichst intensiv auf seine Rolle vorzubereiten. Während er zusätzlich zu seinem schauspielerischen Engagement noch eine Produzentenrolle bei „The Gambler“ übernahm, saß Rupert Wyatt („Planet der Affen: Prevolution“) auf dem Regiestuhl. Das Skript hingegen stammt aus der Hand von James Toback, selbst einem bekennenden Spielsüchtigen. So wundert es wenig, dass es dem Film mit viel Raffinesse und inszenatorischem Geschick mit Leichtigkeit gelingt, die Spannung und den Reiz des Glücksspiels zu transportieren. Obwohl man selbst nur hinter der flimmernden Mattscheibe sitzt, wird man in Windeseile in die illegalen Spielcasinos hineingezogen und fiebert mit dem besessenen Protagonisten mit, bei dem es immer nur „All in“ heißt. So punktet „The Gambler“ auch ohne wilde Schießereien oder Verfolgungsjagden mit einer gelungenen Portion Adrenalin.

Ebenfalls hervorzuheben ist die Leistung der Nebendarsteller, zu welchen unter anderem Jessica Lange („American Horror Story“), John Goodman („The Big Lebowski“) und Michael Kenneth Williams („The Wire“) zählen. Negativ fallen hingegen ein Teil der Dialoge ins Gewicht, welche immer wieder zwischen intelligenten Wortgefechten und abstrusem Literaturgeschwätz hin und herwechseln. Auch wirkt es auf den Zuschauer leider so, dass die ominösen Geldgeber von Jims Spielexzessen nicht so gefährlich sind, wie sie eigentlich erscheinen sollen. Diese Auffassung spiegelt auch das etwas überzogene Ende wider, das den Hollywood-Charakter des Drehbuchs verdeutlicht.

Das Bild, vorliegend im Format 2.40:1, kann durch gestochen scharfe Aufnahmen und realistisch erscheinende Farben punkten. Auch in puncto Ton überzeugt die Blu-ray, auch wenn der deutsche Sound lediglich im Format Dolby Digital 5.1 vorliegt, während der englische O-Ton eine DTS-HD Master Audio 5.1-Fassung spendiert bekam. Das Bonusmaterial der Disc umfasst neben einem Blick hinter die Kulissen auch eine Schilderung des sozialen Abstiegs von Jim. Außerdem werden die Drehorte des Thrillers unter die Lupe genommen und die Kostüme der Darsteller näher begutachtet. Zu guter Letzt wirft die Blu-ray noch einen Blick auf entfernte oder erweiterte Szenen.


Fazit:
Ambitionierter Thriller, der den Zuschauer in einen Strudel aus Spielsucht, Gewalt und Hass zieht. Dabei mögen einige Szenen konstruiert werden, doch der engagierte Einsatz von Mark Wahlberg lässt darüber hinwegsehen.

by Yannik Riedl
Bilder © Paramount Home Entertainment