The Experiment - Blu-ray

Blu-ray Start: 02.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min

The Experiment Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

Preisvergleich

alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Der Film ist das amerikanische Remake des deutschen Kinoerfolges „Das Experiment“ von Oliver Hirschbiegel, in dem eine Gruppe wildfremder Menschen für Geld an einem gewagten Experiment teilnimmt. Simuliert werden soll der Gefängnisalltag von Gefangenen und Wärtern. Dazu werden die Probanten in zwei Gruppen eingeteilt, wobei die eine Gruppe die Gefängnisaufseher und die andere Gruppe die Inhaftierten verkörpert. Nach anfänglichem Spiel, entwickelt sich das Experiment plötzlich zu einer ernst zu nehmenden Auseinandersetzung beider Gruppen. Nach und nach scheint plötzlich alles aus dem Ruder zu laufen. Alles steuert auf eine lebensbedrohliche Katastrophe zu, die nicht mehr aufzuhalten ist ...

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch DTS-HD High Resolution 5.1
Englisch DTS-HD High Resolution 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews (ca. 20 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 8 Min.), Featurette (ca. 7 Min.), Darsteller-Infos

Video on demand - The Experiment

DVD und Blu-ray | The Experiment

Blu-ray
The Experiment The Experiment
Blu-ray Start:
02.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Experiment The Experiment
DVD Start:
02.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - The Experiment

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Überraschend gelungenes Remake des deutschen Filmes „Das Experiment“
Zum Inhalt
Eine Gruppe von Testpersonen erklärt sich bereit, an einer Sozialstudie über Dominanz und Unterdrückung teilzunehmen. Dazu soll in einer künstlichen Gefängnissituation das Aggressionsverhalten der Teilnehmer auf die Probe gestellt werden. Per Zufallsprinzip aufgeteilt in Wärter und Gefangene, spielen die 26 Beteiligten zunächst den fiktiven Gefängnisalltag nach. Was sich anfänglich wie ein zwangloses Rollenspiel gestaltet, eskaliert nach und nach zu einer Spirale aus Angst und Gewalt. Bevor die Initiatoren die lebensbedrohliche Tragweite ihrer psychologischen Studie erkennen, ist es zu spät. Das Experiment ist bereits in vollem Gange. Und es fordert Opfer!

Regisseur Paul Scheurings zweiter Film kann sich durchaus sehen lassen, ich ging mit wenig Erwartungen an „The Experiment“ ran und wurde überrascht wie gut er doch größtenteils war. Herr Scheuring scheint die Gefängnisatmosphäre zu lieben, hat er doch mit der TV-Serie „Prison Break“ eine der besten TV-Starts der letzten Jahre hingelegt. Die von ihm geschriebene und produzierte Hitserie hatte eine sagenhafte 1. Staffel, auch die zweite Staffel hatte seine Reize, jedoch durch zu viele Handlungswiederholungen in Staffel 3 und 4 ging dem Konzept leider zu schnell die Puste aus. Nicht so in dem Remake zu dem deutschen Film „Das Experiment“ mit Moritz Bleibtreu. Scheuring schafft es den Spannungsbogen über die gesamte Filmlänge zu halten und serviert dem Zuschauer ein intelligentes „Gefängnisdrama“.
Ich vergleiche hier nicht das Original mit dem Remake, sondern bewerte nur diesen Film und seinen Unterhaltungs- und Spannungswert und was das angeht wurde das Ziel erreicht.
Was die schauspielerische Leistung angeht, will ich sicherlich keinem zu nahe treten aber mit Adrien Brody („Der Pianist“) und Forrest Whitaker („Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht„) sind 2 Oscar-Gewinner an Bord und die Nebencast kann sich mit Clifton Collins Jr., Fisher Stevens und Cam Gigandet ebenfalls sehen lassen. Was auffällt ist das Cam Gigandet („Twilight“) in letzter Zeit oft als „Bösewicht“ eingesetzt wird und das macht er, meinem Empfinden nach wirklich gut, er hat etwas Fieses an sich. In dem deutschen Original hat man halt nur einen namenhaften Darsteller mit Moritz Bleibtreu dabei und dieser ist meiner Meinung nach auch mimisch völlig überschätzt. Was Adrien Brody angeht, schätze ich in letzter Zeit seine Vielseitigkeit, er spielt mittlerweile von Softie, über den Freak bis hin zum Action Star alles mit einer glaubwürdigen Note.
Die Bildqualität kann ich mit gut bewerten und auch die Tonqualität war zufriedenstellend. Das Bonus Material ist etwas knapp aber schmälert den Gesamteindruck in keinster Weise.
Mein Fazit: Ob man das Original kennt oder nicht, gut fand oder nicht, man sollte dem US-Remake eine Chance geben, es ist ein guter Film, der gut gespielt wird, was man nicht wirklich vom Original sagen kann!


by Marc Engel
Bilder © Paramount Home Entertainment