The English Teacher - Blu-ray

Blu-ray Start: 23.10.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min

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Inhalt

Linda Sinclair (OSCAR-Nominee Julianne Moore) führt ein Leben in der Komfort-Zone. Als beliebte Englischlehrerin an einer kleinen High School in Kingston, Pennsylvania, lebt die 40-jährige Single-Frau lieber die Abenteuer ihrer Bücher in Gedanken nach, als sich im wirklichen Leben auszutoben.

Doch über ihrer Behaglichkeit ziehen sich die Wolken eines leidenschaftlichen Gefühlssturms zusammen, als ihr ehemaliger Lieblingsschüler Jason Sherwood (Michael Angarano) überraschend in die Heimat zurückkehrt. Der Ausnahmeschüler ging damals nach New York, um dort als großer Theaterautor sein Glück zu suchen – und scheiterte kläglich. Gebeutelt vom Misserfolg ist er kurz davor alles hinzuschmeißen, die Kunst aufzugeben und sich dem Wunsch seines Vaters, Anwalt zu werden, zu beugen.

Doch das kann Linda nicht zulassen und beschließt, das Stück mit der Theatergruppe in der High-School zu inszenieren. Von nun an stellt sich ihr Leben schlagartig auf den Kopf. Denn Jason und Linda kommen sich nicht nur auf der professionellen Ebene näher und so ist das Chaos vorprogrammiert…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Originaltrailer (ca. 2 Min., HD), Deutscher Trailer (ca. 2 Min., HD), Making of (ca. 28 Min., SD), Trailershow

DVD und Blu-ray | The English Teacher

Blu-ray
The English Teacher The English Teacher
Blu-ray Start:
23.10.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The English Teacher The English Teacher
DVD Start:
23.10.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 87 min.

Blu-ray Kritik - The English Teacher

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 5/10


Wenn mit „der 4-Fachen Oscarnominierten Julianne Moore“ in pinken Lettern zu weißem Hintergrund geworben wird, hört sich das nach klugem Mädchenspaß an! „The English Teacher – Eine Lektion in Sachen Liebe“ (Der Beititel ist wahrscheinlich für alle, die auch nach dem Anschauen des Streifens die Moral nicht erkennen) erscheint auf den ersten Blick wie süßes Home Entertainment für den passenden Mädelsabend. Einzig und allein die Lobpreisung einer Darstellerin auf Vor- und Rückseite der Hülle gibt mir zu verstehen, dass der Film zum Einen eine Trägerin hat, zum Anderen wohl storytechnisch auch dringend eine braucht.

So eine Frau leitete auch schon mal meinen Deutschunterricht, 7. Klasse: Linda Sinclair (Julianne Moore) ist eine ambitionierte Lehrerin, die beliebt ist und sich gar mütterlich um ihre Schüler kümmert. Als sie den ehemaligen Schüler Jason (Michel Angarano) wieder trifft, kann sie nicht verstehen, wieso der angehende Literat in New York gescheitert ist – und ich möchte sein Stück sogleich mit der Theater AG in der Highschool aufführen. Die Probleme beginnen als sich Lehrerin und einstiger Schüler auf einmal nicht nur professionell annähern.

Craig Zisk, der eigentlich nur ab und an bei Serienepisoden Regie führt, hat sich bei diesem Film auf den wichtigen Stuhl gesetzt und eine Romanze erschaffen, die der Realität in nichts nachsteht, aber trotzdem einen Zuckerglasurencharme hat. Durch eine Erzählerin, die von Fiona Shaw („Harry Potters“ Tante Petunia Dursley übrigens) gesprochen wird, kann man den Film zudem gut als harmlosen Sonntagnachmittagsstreifen verkaufen. Für mehr reicht's dann auch nicht, weswegen „The English Teacher“ berechtigterweise hier zu Lande nur als DVD und Blu-ray erschienen ist. Die angesetzte Spannung bricht unter der erzwungenen Absurdität von Charakteren und Vorhersehbarkeit des Werdegangs zusammen und gerät genauso in Vergessenheit wie der komplette Film nach zwei Tagen.

Und dabei sind hier gleich zwei meiner Lieblingsschauspielerinnen in einem Film, das hat „The English Teacher“ für mich erst recht attraktiv gemacht. Julianne Moore ist facettenreich und wandelbar, keine Frage. Das beweist sie im Moment mit „Maps To The Stars“ und sehr bald im nächsten und vorletzten „Tribute von Panem“-Teil mal wieder im Kinogeschehen. Um die Übergangsphase ein wenig zu überbrücken, können wir sie in „The English Teacher“ als gutmütige, wenn auch kuriose und einsame Frau erleben, die lernt, dass Eifersucht das Schrecklichste aller Gefühle sein kann. Mir gefällt ihre Rolle gut, sie hat etwas vertrauliches, etwas, dass in jedem von uns schlummern mag. Doch die vielbeschäftigte Mrs. Moore sollte anfangen, sich Pausen zu gönnen, auch wenn sie trotzdem schafft, den Film zu tragen und nicht jede Rolle annehmen, die ihr angeboten wird. Ich kann mir vorstellen, dass das Unmengen sind, aber so verliert sie schneller die Konzentration aufs Wesentliche. Wieso auch nicht, mit vier anderen Drehbüchern im Kopf (2013, als der Film gedreht wurde waren „Don Jon“, „Carrie“ und „Non-Stop“ in der Pipeline). Im Gegensatz dazu spielt Nachwuchstalent Lily Collins („Love, Rosie – Für immer vielleicht“) eine viel zu kleine Rolle ohne Ansatz für Herausforderung. Auch Michael Angarano („Empire State - die Straßen von New York“ mit Liam Hemsworth und The Rock) und Greg Kinnear („Anchorman – Die Legende kehrt zurück“), der seinen Vater Tom spielt, blühen in ihren Figuren nicht auf. Die Geschichte scheint ohne Herzblut gemimt worden zu sein.

Ob Trailershow oder eigene HD-Trailer auf Deutsch und Englisch. Der Bonus auf dieser BD ist das Making Of, dass – Achtung – 87 Minuten lang ist und somit nur 4 Minuten kürzer als der eigentliche Film ist. Wenn das nicht mal ein Extra für Filmfans ist. Ich bin begeistert, denn selbst wenn der Film nicht so prickelnd ist, sind Cast und Stab umso sympathischer und Behind-The-Scenes immer interessant. Und auch über Bild- und Tonqualität hab ich nichts zu meckern.

Eine menschliche Story über das Lieben und das Alleinsein, die zwar charmant, aber leider nicht ansatzweise fesselnd realisiert wurde. Mein Herz geht dabei nicht auf und mein Kopf schaltet sich leider ziemlich schnell auf Stand-By. Ansprechend und einfühlsam für Menschen, die gerade wirklich schlimmen Liebeskummer haben und generell sehr sensibel sind. Für alle Anderen (und auch nur dank der Extras) unspektakuläre 5 Punkte wert.

by Jennifer Mazzero
Bilder © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG