The Echo - Blu-ray

Blu-ray Start: 10.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 96 min

The Echo Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Bobby Walker kommt auf Bewährung aus dem Gefängnis frei und zieht in die Wohnung seiner kürzlich verstorbenen Mutter. Nachts rauben ihm mysteriöse Geräusche, Stimmen und Schreie den Schlaf. Tagsüber versucht Bobby sein Leben wieder aufzubauen und nimmt Kontakt zu seiner Ex-Freundin Alyssa auf. Immer mehr deutet darauf hin, dass der Tod seiner Mutter andere, furchtbare Umstände hatte. Was hatten seine feindseligen Nachbarn damit zu tun?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Pandastorm Pictures (Icestorm Distribution GmbH)
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | The Echo

Blu-ray
The Echo The Echo
Blu-ray Start:
10.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 96 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Echo The Echo
DVD Start:
10.01.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 92 min.

Blu-ray Kritik - The Echo

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Bereits 2007 wurde „The Echo“ gedreht, nun erscheint der routinierte Horrorfilm, der als Remake des philippinischen Films „Sigaw“ angelegt ist, auf Blu-ray. Doch sticht der Suspense-Horror überhaupt aus der riesigen Masse von Horrorfilmen heraus?

Bobby Walker (Jesse Bradford, „Flags of our Fathers“) kommt nach einem längeren Gefängnisaufenthalt auf Bewährung frei und zieht in die Wohnung seiner kürzlich unter mysteriösen Umständen verstorbenen Mutter. Dort spielen sich merkwürdige Ereignisse ab, die Bobby nachts wachhalten und ihn halluzinieren lassen. Nachdem er wieder Kontakt zu seiner Ex-Freundin Alyssa (Amelia Warner, „Aeon Flux“) aufnimmt, schwebt auch diese in großer Gefahr. Was ist es, das das Haus und seine Bewohner heimsucht und ihnen nach dem Leben trachtet?

Verfrühte Remakes – wie in diesem Fall nach nur vier Jahren – sind meist ein Vorbote eines recht inkonsequenten Versuches, an den Erfolg des Originals nach bestem Ermessen anzuknüpfen. Dieser Versuch misslingt fast immer kläglich, man nehme nur „Dark Water“ (2002 & 2005), „A Nightmare on Elm Street“ (1984 & 2010) oder „Rec“ (2007 & 2008). Richtig merkwürdig wird es dann, wenn für Remake und Original der gleiche Regisseur zuständig ist, wie in diesem Fall. Bei „Funny Games“ glückte diese ungewöhnliche Kombination, bei „The Echo“ und „Sigaw“ kommt man sich allerdings wie ein ungewollter Beteiligter beim hobbymäßigen Herumexperimentieren des Regisseurs vor.
Lediglich wer glaubt, dass ein paar Schreie aus der Wand irgendwie gruselig erscheinen, für den ist „The Echo“ der ideale Film. Wer hingegen atmosphärische Spannung und gruselige Schocker sucht, der schaut sich lieber Genrenachbarn wie „Die Frau in Schwarz“ an.
Doch nicht nur die fehlende Spannung wird „The Echo“ zum Verhängnis, denn nebenher bewegen sich die Schauspielkünste der Darsteller allenfalls auf B-Movie-Niveau.
Viel schlimmer noch: Sobald auch nur ein Fünkchen Dramatik entsteht, bricht die Szene abrupt ab und es werden wieder 15 Minuten Trivialitäten eingefügt.
Ärgerlich auch, dass sich Regisseur Yam Laranas weder um ein angemessenes Ende, noch um die zahlreichen Logiklöcher schert. Das alles, obwohl durch das Mitwirken von Shintaro Shimosawa, dem Drehbuchautoren von „The Grudge“ und „The Grudge 2“, durchaus Potenzial im Drehbuch hätte stecken können.

Bild und Ton überzeugen hingegen, wobei die Schärfe des Bilds dafür sorgt, dass der Studiocharakter des „Horror“-Films viel zu sehr erkennbar wird – das wirkt billig.
Billig ist auch das passende Stichwort für die enttäuschenden Extras. Lediglich einige Trailer bekommt der zahlende Kunde zu sehen.

Fazit: Gruselig schlechter Horrorfilm ohne Horror, der sich in überflüssigen Banalitäten verstrickt und schon während des unbefriedigenden Endes aus dem Gedächtnis des Betrachters verschwindet. Es zeigt sich einmal mehr, dass Werbesprüche wie „Von den Produzenten von ‚The Ring‘ und ‚The Grudge‘“ leider oft nicht halten, was sie suggerieren.

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by Yannik Riedl
Bilder © Pandastorm Pictures (Icestorm Distribution GmbH)