The Drop - Bargeld - Blu-ray

Blu-ray Start: 16.04.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min

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Inhalt

Der Film basiert auf einer Kurzgeschichte von Dennis Lehane, der bereits die Vorlagen zu MYSTIC RIVER („Mystic River“, 2003) und GONE BABY GONE („Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel“, 2007) schrieb. Im Zentrum der Story steht der einsame Barkeeper Bob Saginowski (Tom Hardy). Er arbeitet in einer Brooklyner Kneipe, die von seinem Cousin Marv (James Gandolfini) geführt wird und die von lokalen Gangstern als „money drop“, eine Art Gelddepot, benutzt wird. Dort geht eines Tages ein Raubzug schief und Bob steht plötzlich im Fokus von Ermittlungen, die weit in die Vergangenheit des Viertels zurückreichen, wo Freunde, Familie und Feinde seit jeher zusammenarbeiten, um ein Auskommen zu haben – und dafür bereit sind, fast jeden Preis zu zahlen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
DTS 5.1 (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Featurettes
Deleted Scenes

Video on demand - The Drop - Bargeld

DVD und Blu-ray | The Drop - Bargeld

Blu-ray
The Drop - Bargeld The Drop - Bargeld
Blu-ray Start:
16.04.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Drop - Bargeld The Drop - Bargeld
DVD Start:
16.04.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 102 min.

Blu-ray Kritik - The Drop - Bargeld

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 8/10


Basierend auf seiner eigene Kurzgeschichte „Animal Rescue“ aus dem Jahr 2009 hat US-Schriftsteller Dennis Lehane, der auch die Romanvorlagen zu „Shutter Island“ und „Mystic River“ vorlegte, ein Drehbuch entwickelt und daraus später eine komplette Lektüre erstellt. Die Verfilmung „The Drop - Bargeld“ wurde von Michael R. Roskam („Bullhead“) inszeniert und lief im letzten Jahr in den nationalen Kinos an. Nun erscheint der Kriminalthriller hierzulande auf DVD und Blu-ray und holt damit den letzten Leinwandauftritt von Schauspieltalent James Gandolfini („Die Sopranos“) ins Wohnzimmer.

Bob (Tom Hardy, „No Turning Back“, „Mad Max: Fury Road“) ist ein ehemaliger Krimineller, der mit seinem Cousin Marv (James Gandolfini) eine runtergekommene Bar mitten in den gefährlichen Gassen von Brooklyn führt. Das Lokal wird jedoch nicht nur zum Trinken und Speisen besucht, sondern regelmäßig von Gangstern zur Geldwäsche aufgesucht. Eines abends findet Bob mit seiner Nachbarin Nadia (Noomi Rapace, „Dead Man Down“, „Kind 44“) einen verwahrlosten Welpen in einer Mülltonne und nimmt ihn bei sich auf. Ein fataler Fehler: Denn der Pitbull gehört dem nicht ungefährlichen Straftäter Eric (Matthias Schoenaerts, „The Loft“).

Spannend, düster und sehr abgründig: So lässt sich die gelungene Mischung aus Crime und Thriller am schnellsten treffend beschreiben. Neben einer klug geschriebenen Handlung sowie Dialogen hat man bei „The Drop“ nicht das Gefühl, dass die Brutalität im Vordergrund steht, sondern in erster Linie die Geschichte fesseln soll. Das bedeutet natürlich nicht, dass es keine gewalttätigeren Szenen gibt, ganz im Gegenteil, doch diese sind größtenteils passend und nicht einfach nur das Mittel zum Zweck, nämlich Kinoentertainment ohne Sinn dahinter. Damit hebt sich der Film von ähnlich thematisierten Streifen gut ab und macht ihn nicht nur für Genrefans interessant.

Zudem findet sich hier eine großartige Besetzung, die den Film und seine Figuren sehr schön widerspiegelt. Leider sind die Charaktere dabei nicht zu hundert Prozent durchdacht worden. So verkörpert Tom Hardy den Protagonisten Bob, der viel zu gutmütig und heldenhaft wirkt, als dass er glaubhaft einen Ex-Kriminellen vermitteln kann. Dafür stimmt die Chemie und das (romantische) Spiel zwischen ihm und der Schwedin Noomi Rapace. In seiner letzten Leinwandrolle kann man zudem den verstorbenen James Gandolfini sehen, der ein letztes mal zur Höchstform anläuft. Als Antagonisten spielt der Belgier Matthias Schoenaerts - ebenfalls sehr authentisch.

Neben Ton und Bild beeindruckt vor allem die Vielzahl an Extras: Neben der gewöhnlichen Trailer, Bildergalerie und Audiokommentaren von Regisseur und Autor gibt es nämlich ganze fünf Featurettes und vier Deleted Scenes.


Fazit:
Mit „The Drop - Bargeld“ kann Michael R. Roskam auf jeden Fall eine gelungene Leistung in seinem Lebenslauf markieren. Auch die Darsteller machen den fast lückenlosen Film sehr sehenswert.


by Jennifer Mazzero
Bilder © 20th Century Fox




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