The Devil's Double - Blu-ray

Blu-ray Start: 09.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min

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Inhalt

Schon allein die Tatsache, der Sohn von Saddam Hussein zu sein, ist für Uday eine Gefahr. Doch der Erstgeborene des irakischen Diktators ist auch sonst nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, sich Feinde zu machen. Ein Doppelgänger soll ihn in kritischen Momenten vertreten. Die Wahl fällt auf den Soldaten Latif (Dominic Cooper), der jedoch nur zwangsweise mitspielt und immer tiefer in die rücksichtslosen Geschäftsgebaren Udays hineingerät. Als er versucht, dem Teufelskreis zu entkommen, hat das schwerwiegende Folgen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment / Falcom
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Kommentar vom Regisseur Lee Tamahori, Making of Featurettes, Interview mit Latif Yahia, Interview mit Dominic Cooper

DVD und Blu-ray | The Devil's Double

Blu-ray
The Devil's Double The Devil's Double
Blu-ray Start:
09.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Devil's Double The Devil's Double
DVD Start:
09.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 104 min.

Blu-ray Kritik - The Devil's Double

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 3/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Längst ist das Regime Saddam Husseins gestürzt und gerät in der westlichen Welt langsam in Vergessenheit. Nun erscheint mit „The Devil’s Double“ ein Film über den Doppelgänger von Saddam Husseins Sohn Uday Hussein auf Blu-ray und DVD. Regie führte dabei „Next“-Regisseur Lee Tamahori.

Die Biografie, welche sich sehr vage an einem Buch des vermeintlich echten Doppelgängers von Uday Hussein orientiert, erzählt die Geschichte des Soldaten Latif Yahia (in einer genialen Doppelrolle: Dominic Cooper, „Captain America: The First Avenger“), welcher aufgrund seiner Ähnlichkeit zu Uday Hussein dazu gezwungen wird, dessen Doppelgänger zu verkörpern. Sollte er sich dagegen entscheiden, so wird man seine Familie ermorden.
Fortan existiert Latif Yahia nicht mehr, er taucht ab in die brutale und korrupte Welt des Psychopaten Udays. Immer nach der Möglichkeit zur Flucht ausschauend, muss sich Latif entscheiden, wem er vertrauen kann und wem nicht. Ob die junge Sarrab (Ludivine Sagnier, „Swimming Pool“) dazugehört?

Bis heute ist nicht geklärt, ob der echte Latif Yahia jemals Körperdouble von Uday Hussein war. Einige Journalisten sowie ein CIA-Agent bestreiten seine Geschichte, die in unbewiesenen Widersprüchen endet.
Für die Story ist dies jedoch nicht primär von Bedeutung, da leider rund 90 Prozent des Plots sowieso der Fantasie entspringen und niemals stattgefunden haben. Nichtsdestotrotz hat Regisseur Lee Tamahori, über dessen letzten drei Filme – „xXx 2“, „Next“, „James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag“ – es leider nur wenig Gutes zu berichten gibt, eine solide Regiearbeit abgeliefert, die zum großen Teil durch die atemberaubende Schauspielarbeit von Dominic Cooper lebt. Dem jungen Engländer, welcher demnächst in „Abraham Lincoln – Vampirjäger“ zu sehen ist, gelingt die schmale Gratwanderung zwischen seinen beiden Rollen so gut, dass, bis auf wenige Aufnahmen, der Zuschauer immer darüber im Bilde ist, welche Person er gerade darstellt. Jedoch sollte man gewarnt sein, denn „The Devil’s Double“ ist ganz sicher nichts für schwache Nerven und hat seine FSK-Freigabe ab 16 wohl verdient. Es ließe sich darüber streiten, ob gewisse Szenen notwendigerweise im Film hätten auftauchen müssen.

Das Bild ist meist sehr gut, obwohl es ab und zu durch diverse Filter zu künstlich wirkt. Wer allerdings für die Tonabmischung des eigentlich soliden 5.1 DTS-HD-Sounds verantwortlich war, sollte lieber schnell nach einem neuen Beruf Ausschau halten. Der Ton ist von der Lautstärke so unterschiedlich, dass einige Szenen unerträglich laut sind, während man bei anderen kein Wort versteht. Das ständige Hin- und Herschalten bei der Lautstärke nervt und mindert das Filmerlebnis erheblich!

Die Extras bieten das ein oder andere Feature, die allerdings mit einer Lauflänge von jeweils nur vier Minuten recht oberflächlich bleiben. Leider wird auch nur sehr wenig über die realen Personen dieser zumeist fiktiven Geschichte berichtet. Dafür entschädigt die ansehnliche Verpackung, denn die Filmhülle befindet sich in einem 3D-Schuber.

Fazit: „The Devil’s Double“ mag hierzulande recht unbekannt sein, genau wie sein Hauptdarsteller, doch ist der Film auf jeden Fall einen Blick wert – allein aufgrund der genialen Darstellung von Dominic Cooper. Lee Tamahoris bester Film seit „Im Netz der Spinne“!

by Yannik Riedl
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment / Falcom