The Collection - Blu-ray

Blu-ray Start: 16.05.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 82 min

The Collection Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Arkin ist dem Collector knapp entkommen. Eine Nacht voller Gewalt und Adrenalin liegt hinter ihm. Doch viel Zeit zum Erholen bleibt ihm nicht, denn der Collector hat in der hübschen Elena bereits sein nächstes Opfer gefunden. Arkin wird auf Befehl von Elenas reichem Vater aus dem Krankenhaus entführt und muss sich mit dessen Handlangern zusammenraufen, um Elena vor den sadistischen Spielchen des Collectors zu schützen …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment / Planet Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Alternative Szenen, Features, Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | The Collection

Blu-ray
The Collection The Collection
Blu-ray Start:
16.05.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 82 min.

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Blu-ray Kritik - The Collection

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 6/10


2010 kam mit „The Collector“ ein relativ unscheinbarer Horrorfilm in die deutschen Videotheken, der vor allem damit warb, von den Autoren des „Saw“-Franchises zu stammen. Ursprünglich war das Skript auch als ein „Saw“-Sequel angelegt, man entschied sich jedoch dagegen – zum Glück, muss man sagen. Denn der Torture-Horror bestach durch nette Gimmicks, eine packende Geschichte und ein furioses, offenes Ende.
Trotz eines verhältnismäßig kleinen Gewinns entschied man sich für eine Fortsetzung, namentlich „The Collection“:

Elena (Emma Fitzpatrick, „The Social Network“) und ihre Freunde wollen zusammen auf eine Partynacht gehen – und zwar in einem strenggeheimen Club! Kaum auf der Party angekommen, bricht dort Panik aus, da ein Unbekannter die Discothek mit tödlichen Fallen versehen hat und fast alle Partygäste tötet. Elena rettet sich als einzige in einen sicheren Raum, nur um dort Arkin (Josh Stewart, „Gesetz der Rache“) vorzufinden, der von dem Maskierten als Trophäe entführt wurde (Story aus „The Collector“). Arkin gelingt die Flucht, Elena hingegen wird vom maskierten Collector entführt. Ihr wohlhabender Vater rekrutiert in der Folge einige Söldner, die zusammen mit Arkins Hilfe seine Tochter aufspüren sollen. Bevor sich die Gruppe versieht, landet sie in einem mit dutzenden Fallen gespickten alten Motel, das sich zur Todesfalle entwickelt…

Regisseur von „The Collection“ – oder auch „The Collector 2“ – ist wie beim Vorgänger Marcus Dunstan, der auf eine lange Liste an Drehbüchern zurückschauen kann: Ab dem vierten „Saw“-Teil war er für die Skripts der Reihe verantwortlich, wie auch für das von „Piranha 2“. Zugegeben, die Filme waren alle mehr oder weniger schlecht, erwiesen sich aber zumeist als Kassenschlager. Ein Lob geht trotzdem an den Produzenten für seine Entscheidung, weiterhin auf Dunstans Inszenierungskünste zu vertrauen. Im Sequel schlägt er nun jedoch andere Wege ein als man sie aus dem Vorgänger gewohnt ist. Statt weiterhin auf eine stabile Spannungskurve mit vielen Schreckmomenten zu setzen, verlagert er den Schwerpunkt des Films auf möglichst makabere Torture-Porn-Momente mit viel Gore, Blut und fliegenden Körperteilen. Allein die Einleitung statuiert dabei ein gelungenes Exempel: In ihr fallen massenweise Menschen einer Art Häcksler zum Opfer – mit zwei Wochen Drehzeit und eimerweise Kunstblut die mit Abstand derbste Szene des Films!
Auch der Rest des Films orientiert sich weniger am Vorgänger. So erinnert die Story ein wenig an „Rec 2“, wobei es Dunstan allerdings nicht gelingt, dessen Atmosphäre zu transportieren. Die Personen bleiben zudem stereotyp und eindimensional. Einzig ihr Ableben sorgt für Aufschwung im Film – ähnlich wie bei der „Final Destination“-Reihe.
Allerdings hat man sich bei der Kulissenwahl und der Ausstattung sehr viel Mühe gegeben und mit Liebe zum Detail gearbeitet, wie es die bizarren „Skulpturen“ des Collectors beweisen! Für viel Spaß sorgt dann auch das befriedigende Ende.

Das Bild der Blu-ray ist meist sehr gut, wobei man in manchen Aufnahmen ein wenig die Schärfe vermisst – meist beim Einsatz von Feuer. Der Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und überzeugt ebenfalls.
Die Extras sind recht umfassend. Es gibt alternative Szenen, worunter sich eine zusätzliche Endszene befindet, die sehr amüsant gestaltet ist. Außerdem beleuchtet Regisseur Dunstan in einigen Features das Make-Up, die Effekte, das Produktionsdesign und die Spezialeffekte. Darüber hinaus wird die Entstehung der Stunts dokumentiert, dazu gibt es noch eine Trailershow.

Fazit: Dem zweiten Teil fehlt es leider an Spannung und Schockern, was er wiederum durch vermehrten Einsatz von Gewaltpartien wett macht. Zwar erreicht er bei weitem nicht die Intensität des ersten Teils, doch reicht es noch für eine nette Unterhaltung! Allerdings sollte man darauf achten, die ungeprüfte SPIO/JK-Version zu erwerben, denn die normale Verkaufsvariante ist ähnlich wie bei „The Collector“ geschnitten.

by Yannik Riedl
Bilder © Studiocanal Home Entertainment / Planet Media