The Boy Next Door - Blu-ray

Blu-ray Start: 30.07.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min

The Boy Next Door Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Wenn verbotene Gefühle zu weit gehen: In dem nervenaufreibenden Thriller THE BOY NEXT DOOR lässt sich die Lehrerin und alleinerziehende Mutter Claire (Jennifer Lopez) auf einen One-Night-Stand mit dem deutlich jüngeren Noah (Ryan Guzman) ein. Ein Augenblick der Schwäche, den sie sofort bereut – und der sich als riesengroßer Fehler erweist. Denn der Teenager, der seit kurzem im Haus nebenan wohnt, will mehr. Und er ist zum Äußersten bereit, um Claire mit niemandem teilen zu müssen...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
DTS-HD Master Audio 5.1 (GB)
DTS Digital Surround 5.1 (D, E, F, I, E)
Untertitel:
D, E, AR, DK, FIN, F, HIN, IS, I, NL, N, P, S, E
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Unveröffentlichte Szenen
- Das Making Of von The Boy next Door
- Filmkommentar von Regisseur Rob Cohen

DVD und Blu-ray | The Boy Next Door

Blu-ray
The Boy Next Door The Boy Next Door
Blu-ray Start:
30.07.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Boy Next Door The Boy Next Door
DVD Start:
30.07.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

Blu-ray Kritik - The Boy Next Door

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


Ach, hätte sie dieses unmoralische Angebot für eine verhängnisvolle Affäre nur abgelehnt. Doch anscheinend ist Jennifer Lopez die eigene Filmografie längst schnuppe und so fügt sie mit dem vollkommen uninspirierten Erotik-Thrillerchen „The Boy next Door“ ihrer Hollywood-Karriere eine weitere Belanglosigkeit hinzu. Wo ist das Prickeln aus „Out of Sight“, wo die Verletzlichkeit aus „Angel Eyes“? Die Latina-Queen war ja auf der Konzert-Bühne schon immer besser aufgehoben als vor der Kamera und ihre schauspielerischen Höhenflüge sind rar gesät. Aber was J.Lo und das gesamte Team mit „The Boy next Door“ abliefern, kann, oder vielmehr muss, stellenweise als Zumutung für den Zuschauer bezeichnet werden.

Schon die Besetzung fällt in Sachen Glaubwürdigkeit glatt durch. Jennifer Lopez spielt Claire Peterson, eine Lehrerin, die an der Highschool Homer unterrichtet. Nee, ist klar. Claire lebt von ihrem Mann Garrett (glatter Durchschnitt: John Corbett) getrennt, da der sie nicht mehr anfassen will und mit seiner Sekretärin, die „duftet wie Schokokekse“, betrogen hat. Auch klar. Und weil Claire einsam ist und sich wieder begehrenswert fühlen will, erliegt sie alsbald den Avancen des schmucken und charmanten Nachbarsjungen Noah Sandborn (als Psycho überfordert: Ryan Guzman, „Step Up: Miami Heat“), der sich nebenbei so reizend um ihren Sohn Kevin (Ian Nelson) kümmert. So gewinnt man das Herz einer MILF. Dummerweise ist der Toy Boy aber sehr Besitz ergreifend, hat nicht alle Tassen im Schrank und entpuppt sich als äußerst hartnäckiger Verehrer – oder besser Stalker.

Dass ausgerechnet ein grober und wenig subtiler Film-Handwerker wie Rob Cohen („Die Mumie – Das Grabmal des Drachenkaisers“) dem ausgelutschten One-Night-Stand-mit-Folgen-Szenario neue Facetten abgewinnen würde, war kaum zu erwarten. Doch ein bisschen mehr Originalität und Raffinesse hätte der vorhersehbare und recht spannungsarme, in nur 22 Drehtagen runtergekurbelte Plot dringend gebraucht. Stattdessen aber kommt hier alles so, wie es im (Sub-)Genre kommen muss. Noahs Auf- und Zudringlichkeiten nehmen stetig zu, bis aus den Streichen und Belästigungen blutiger Ernst wird. Für den kleinen Nervenkitzel zwischendurch gönnt sich Regisseur Cohen aus alter Verbundenheit zu seinen größten Erfolgen („XxX – Triple X“, „The Fast and the Furious“) eine kleine PS-Einlage samt Bremsproblemen, ehe alles ziemlich überraschungsfrei aufs feurige Finale zusteuert. Und raten Sie mal, wie das ausgeht? Wird die Familie Peterson etwa wieder zusammenfinden?

Die zentrale Frage bei „The Boy next Door“ bleibt aber: Warum? Warum wurde dieser Film gedreht, was reizte die Beteiligten an dieser O8/15-Geschichte? Das Making-of (OmU), das nur auf der Blu-ray vorliegt, gibt Hinweise. So habe man, laut Jennifer Lopez, dank Rob Cohens Action-Erfahrung aus einem Charakterdrama (!) einen unglaublich spannenden Film gemacht. Und der Gelobte selbst setzt noch einen drauf: Er wollte die erotischste Liebesszene drehen, die ein Filmstar je gedreht hat. Große Worte. Allein, selbst die Sex-Nummer (für US-Verhältnisse sicher hot) ist kein wirklicher Höhepunkt in einem ganz und gar schwach bestückten Werk, das auch durch die fünf unveröffentlichten Szenen (OmU) keinen Feinschliff gewinnt. Bild und Ton bleiben solide.


Fazit:
Sex, Gewalt, Besessenheit: „The Boy next Door“ jongliert lustlos mit den Stereotypen des Erotik-Thrillers und schafft es kaum, seine Vorhersehbarkeit und Unglaubwürdigkeit mit Spannung und Schock-Momenten zu kaschieren. Mit diesem Seitensprung hat Jennifer Lopez sich und ihrem Publikum keinen Gefallen getan.

by Florian Ferber
Bilder © Universal Pictures