The Sisters Brothers - Blu-ray

Blu-ray Start: 26.07.2019
Digital VoD: 26.07.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 122 min

The Sisters Brothers Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Oregon, 1851: Sie sind berühmt-berüchtigt, die Sisters Brothers. Eli, der Ältere, und Charlie, der Jüngere (JOHN C. REILLY und JOAQUIN PHOENIX), der eine ruhig und überlegt, der andere ein kampflustiger Trinker. Skrupellose Auftragskiller im Dienst eines ominösen „Commodore“. Leichen pflastern ihren Weg. An ihren Händen klebt Blut, nicht nur von Kriminellen, auch von Unschuldigen. Für ein großes Sümmchen sollen sie einen gewissen Hermann Warm (RIZ AHMED) töten, der eine Wunderformel zum einfachen Goldwaschen erfunden hat: Eine Flüssigkeit macht die Goldnuggets im Wasser sichtbar. Ein Wissen, das dem „Commodore“ ein Vermögen einbringen kann. Dem Genie ebenfalls auf den Fersen ist ihr Kontaktmann Jim Morris (JAKE GYLLENHAAL). Während die Brüder von den Bergen Oregons bis nach Kalifornien reiten und eine mörderische Spur hinter sich lassen, ist Morris ihnen einige Tage voraus und trifft in einem Trek den gesuchten Chemiker. Statt ihn an die Sisters Brothers auszuliefern, verfolgt er ganz eigene Ziele. Als die vier Männer aufeinander stoßen, geht es erst einmal um Leben oder Tod. Aber das Gold lockt...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Wild Bunch
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Q & A - Runde mit Jake Gyllenhaal, Jacques Audiard und Thomas Bidegain, Featurette

DVD und Blu-ray | The Sisters Brothers

Blu-ray
The Sisters Brothers The Sisters Brothers
Blu-ray Start:
26.07.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 122 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Sisters Brothers The Sisters Brothers
DVD Start:
26.07.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 117 min.

Blu-ray Kritik - The Sisters Brothers

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Hermann Kermit Warm (Riz Ahmed) hat eine chemische Lösung gefunden, die dem wilden Western zur unendlichen Gold-Quelle bringen wird. Der Kommodore schickt seine Handlanger Eli (John C. Reilly) und Charlie Sisters (Joaquin Phoenix) los, um an die Formel zu gelangen und Hermann zu töten. Ihr Bekannter Jim Morris (Jake Gyllenhaal) will auch an die Formel gelangen, doch als er ihn erreicht, bemerkt er, wie sinnvoll sie jedoch ist. Nun versucht er mit Hermann den beiden gefährlichen Brüdern zu entkommen, um sich ein Geschäft aufzubauen. Doch die Brüder lassen sich nicht so schnell abschütteln und begeben sich auf die Jagd.

Charlie Sisters (JOAQUIN PHOENIX) und Eli Sisters (JOHN C. REILLY) sind sich mal wieder uneinig, wo es lang gehen soll.
Charlie Sisters (JOAQUIN PHOENIX) und Eli Sisters (JOHN C. REILLY) sind sich mal wieder uneinig, wo es lang gehen soll. © Wild Bunch Germany
„The Sisters Brothers“ startet sofort mit einer brutalen Szene, die die grobe thematische Einordnung des Western verdeutlicht. Der Film wird von Anfang an in zwei verschiedenen Handlungssträngen erzählt. Zum einen gibt es die Suche der beiden Sisters-Brüder, welche immer weitere Informationen finden wollen, damit sie den Aufenthalt von Hermann erfahren. Dazu wenden sie viel Gewalt an und gehen sogar über Leichen. Nur im Hintergrund der eigentlichen Handlung steht das Erzählen der beiden Figuren. Eli ist ein sehr liebenswürdiger Mensch, welcher eine hohe Moralvorstellung besitzt. Im Leben von Charlie geht es eher um Alkohol und Frauen. Doch genau diese ungleichen Brüder geben eine super Synergie ab, denn durch ihre verschiedenen Charaktereigenschaften können sie sich in brenzligen Situationen super unterstützen. Im Vordergrund der beiden Brüder steht aber Eli, welcher in einigen emotionalen Situationen sehr viel Charaktertiefe bekommt. Charlie wirkt deshalb manchmal so, als wäre er nur der schießwütige Bruder. Im Gegensatz zu den Brüdern steht Jim. Er durchläuft eine komplette Charakterwandlung. Erst will auch er an die Formel gelangen, doch als er bemerkt, wie herzlich und sympathisch Hermann ist, befreunden sich die beiden, um zusammen ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Doch sie befinden sich stets auf der Flucht, denn der Kommodore wird einfach weitere Handlanger schicken, um an die Formel zu gelangen.

John Morris (JAKE GYLLENHAAL) geht lieber in Deckung
John Morris (JAKE GYLLENHAAL) geht lieber in Deckung © Wild Bunch Germany
Der Film überzeugt vor allem durch die clevere Mischung der zwei Handlungsstränge, die Szenen haben dabei immer thematische Übergänge, sodass die Spannungskurve stetig steigt. Leider fällt diese Spannung im dritten Akt ab. Es werden zwar ein paar konsequente und mutige Handlungsverläufe gezeigt, allerdings gehen diese, durch die neue und von der eigentlichen Thematik abfallende Entwicklung der Handlung, komplett unter. Zurück bleibt ein Film, der mit seinen 122 Minuten Laufzeit zu lang geraten ist und dermaßen in die falsche Richtung gegangen ist, sodass leider nur die ersten beiden Drittel wirklich sehenswert sind.

Jacques Audiard („Rust and Bone“/„A Prophet“) zeigt mit seinem ersten Western, wie wichtig ist es, dass die Schauspieler nur im Zusammenspiel ihre wahren Fähigkeiten da bieten können. Jake Gyllenhaal („Brokeback Mountain“/„Spider-Man: Far From Home“) und Riz Ahmed („Venom”/ „Rogue One”) sind erstmals nach “Nightcrawler” wieder zusammen in einem Film zu sehen und sie ergeben immer noch eine wundervolle Synergie. Aber auch die Sisters-Brüder, gespielt von Joaquin Phoenix („Gladiator“/„Walk the Line“) und John C. Reilly („Guardians of the Galaxy“/„The Lobster“), blühen beide in ihren Rollen auf. Insgesamt gewinnt der Film deutlich an Charme durch diese verschiedenen, hochtalentierten Schauspieler.

Charlie Sisters (JOAQUIN PHOENIX) ringt mit seinen Gefühlen.
Charlie Sisters (JOAQUIN PHOENIX) ringt mit seinen Gefühlen. © Wild Bunch Germany
Bild:
Das Bild sieht atemberaubend gut aus und selbst bei dunklen Szenen kann man noch alles erkennen. Der Kameramann Benoît Debie („Climax“/„Beach Bum“) kreiert sehr wertige Bilder, welche perfekt die Atmosphäre des Western einfangen. In vielen langen Einstellungen und parallelen Schnitten zeigt er die Charakterentwicklung im Verlauf der Handlung, ohne dabei Langweile entstehen zu lassen.

Ton:
Sowohl die englische als auch deutsche Tonspur wurden auf DTS-HD 5.1 abgemischt und dem fantastischen Soundtrack von Alexandre Desplat („Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“/„The Grand Budapest Hotel“) entsteht eine ständige Anspannung. Oftmals sind einzelne Stücke komplett losgelöst von der Handlung und unterstützen die Atmosphäre von Landschaftsaufnahmen.

Extras:
Bei den Extras befindet sich nur eine sehr interessante Q&A-Runde mit Jake Gyllenhaal, Jacques Audiard und dem Drehbuchautor Thomas Bidegain.


Fazit:
„The Sisters Brothers“ überzeugt mit einer interessanten Grundidee und einem super Schauspieler-Ensemble. Im letzten Akt wird die Handlung leider sehr konfus und trotz einiger Höhepunkte, schwindet die Spannung. Der Film ist trotzdem sehenswert, da er neben den Schauspielern vor allem mit unglaublichen Bildern und einem wunderbaren Soundtrack überzeugt.

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by René Fischell
Bilder © Universum Film / Wild Bunch




The Sisters Brothers - Trailer