The Quake - Das große Beben - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.11.2019
Digital VoD: 22.11.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min

The Quake - Das große Beben Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der Geologe Kristian und seine Familie sind vor geraumer Zeit nur knapp einer Naturkatastrophe, der Tsunami Welle im Geirangerfjord, entkommen. Mittlerweile lebt seine Familie in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Als in der Stadt ein Verkehrstunnel einstürzt, ist Kristian alarmiert, denn bereits 1904 wurde die Stadt schon einmal durch ein heftiges Erdbeben weitgehend zerstört. Kristian beginnt zu recherchieren und findet immer mehr Anzeichen dafür, dass sich so ein schweres Erdbeben schon bald wiederholen könnte. Zunächst glaubt ihm niemand – doch als die Katastrophe schließlich eintritt, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und Kristian muss erneut versuchen, seine Familie zu retten…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / SquareOne Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Norwegisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Featurettes: VFX Breakdown, Production Design

DVD und Blu-ray | The Quake - Das große Beben

Blu-ray
The Quake - Das große Beben The Quake - Das große Beben
Blu-ray Start:
22.11.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Quake - Das große Beben The Quake - Das große Beben
DVD Start:
22.11.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 104 min.

Blu-ray Kritik - The Quake - Das große Beben

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Vor fünf Jahren erschütterte ein heftiges Erdbeben Oslo. Es entstand im sogenannten Oslograben, ein Verkehrstunnel, der direkt unter der Stadt verläuft. Der Geologe Kristian (Kritoffer Joner) verlor damals seinen besten Freund. Nun versucht er die Gründe des Vorfalls zu ermitteln, doch stößt dabei auf dunkle Geheimnisse, die eine erneute Katastrophe auslösen könnten.

„The Quake - Das große Beben“ ist ein norwegischer Katastrophenfilm, obwohl dieses Pauschalisieren ein Fehler ist. Es geht zwar auch um eine Katastrophe, aber dadurch entstehen völlig falsche Erwartungen, die dem Film zu Unrecht kommen. Der Zuschauer bekommt viel eher ein Drama, fast schon Thriller, zu sehen, der sich viel stärker auf die Charaktere fokussiert, als auf das eigentliche Unglück. Der Film zeigt fast ausschließlich den Protagonisten. Dieser ist durch die schlimmen Verluste in der Vergangenheit nachhaltig geschädigt. Er versucht immer noch herauszufinden, was genau die Ursache war und kümmert sich dadurch nicht mehr um seine Familie. Diese hat sich von ihm distanziert, aber vor allem seine Frau Idun (Ane Dahl Torp) möchte, dass er noch weiterhin Kontakt zu seiner Tochter hat. Diesen Kontakt kann er aber nicht halten, da seine Gedanken komplett bei der Katastrophe von vor fünf Jahren sind. Die Tochter seines verstorbenen Freundes versucht ihn dabei zu helfen, vielmehr möchte sie aber versuchen, dass er sein Trauma endlich bewältigt. Zusammen begeben sie sich auf Spurensuche und stoßen schon bald auf schreckliche Fakten.

Ane Dahl Torp in The Quake - Das große Beben
Ane Dahl Torp in The Quake - Das große Beben © SquareOne Entertainment
Wie eingangs erwähnt, fokussiert sich der Film eher auf seine Charaktere. Tatsächlich aber sind die meisten noch nicht einmal interessant ausgearbeitet. Die Familie, welche schon im ersten Teil „Die Todeswelle“ (2015) etabliert wird, ist zwar immer noch dabei, tritt aber deutlich in den Hintergrund. Leider verhalten sie sich immer noch sehr irrational. Die Tochter wird ab einem gewissen Zeitpunkt ziemlich nervig, da alle Figuren auf einmal versuchen sie zu retten. Dabei kommt es zu solch dämlichen Momenten, dass das der Handlung negativ zusetzt. Die Handlung beinhaltet nur noch sie und bricht einfach komplett. Die Mutter ist fort an unglaubwürdig aggressiv gegenüber ihrem Mann und verhält sich einfach nur unbedacht. Wenn es dann zur eigentlichen Katastrophe kommt, sieht diese zwar visuell ganz wertig aus, allerdings spürt man überhaupt keine Wucht. Alle Menschen sind auf einmal verschwunden und nur die Familie versucht sich gegenseitig zu finden. So kann leider keine Atmosphäre entstehen und das schadet dem Film, vor allem wenn man einen düsteren Katastrophenfilm erwartet, so wie es die Trailer versprechen. Der Film ist dann leider nach nur 106 Minuten vorbei, sodass überhaupt keine Zeit bleibt, um das Gesehene zu verarbeiten.

Eingestürzte Gebäude in The Quake - Das große Beben
Eingestürzte Gebäude in The Quake - Das große Beben © SquareOne Entertainment
Trotz all der negativen Aspekte ist der Film immer noch äußerst sehenswert. Vor allem Kristian ist unglaublich spannend geschrieben und da der Film die meiste Zeit ihm folgt, stören die anderen Charaktere kaum. Man muss einfach nur seine Erwartungshaltung herunterschrauben und eher eine Charakterstudie in einem außergewöhnlichen Setting erwarten. Regie führte John Andreas Andersen (“Captain Sabertooth and the Treasure of Lama Rama”) und er schafft es, Kristoffer Joner („The Revenant“/„Mission: Impossible - Fallout“) super interessant zu inszenieren. Aber auch Kathrine Thorborg Johansen („The Culture“) leistet unglaublich gute Arbeit.

Kathrine Thorborg Johansen in The Quake - Das große Beben
Kathrine Thorborg Johansen in The Quake - Das große Beben © SquareOne Entertainment
Bild: Das Bild hat tendenziell keine Fehler, aber durch die Farbwahl und das CGI wirkt es so, als wäre das Bild zum Ende hin extrem matt. Die Farben werden alle wertig dargestellt und selbst in den dunkleren Szenen kommt es zu keinem Rauschen.

Ton: Da der Film zum Großteil auf Musik verzichtet, wurde ein unglaublicher Fokus auf das Sounddesign gelegt. Der Ton wurde auf Dolby Digital 5.1 abgemischt und bietet ein gutes Klangbild. Die Synchronisationen sind aber sowohl im Englischen, als auch im Deutschen furchtbar, sodass sich das Schauen im Originalton mit Untertiteln wirklich lohnt.

Extras:
Auf der Blu-ray befinden sich zwei Featurettes, die das Production Design genauer erläutern und die VFX beleuchten.


Fazit:
„The Quake - Das große Beben“ hat zwar allerhand Mängel, wie die schlecht geschriebenen Nebencharaktere und die holprige Handlung, aber der Film ist trotzdem sehr sehenswert. Man darf einfach nur nicht mit der Erwartung ankommen, dass hier ein äußerst atmosphärischer Naturkatastrohenfilm geboten wird, sondern eher eine interessante Charakterstudie mit einem außergewöhnlichen Setting.

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by René Fischell
Bilder © Universum Film / SquareOne Entertainment




The Quake - Das große Beben - Trailer