The Happytime Murders - Blu-ray

Blu-ray Start: 08.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min

The Happytime Murders Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Los Angeles, Stadt der Engel, Stars und Sternchen, wo alles möglich ist: Willkommen in einer Welt, in der Menschen und Puppen in friedlicher Koexistenz miteinander leben! Bislang zumindest – denn ein Mörder geht um und versetzt vor allem die Puppenwelt in Angst und Schrecken. Die Opfer sind die Mitglieder der einst umjubelten, mittlerweile aber etwas in die Jahre gekommenen Happytime Gang, die mit ihrer TV Show jahrelang für lachende Kinderaugen sorgten, es hinter den Kulissen aber mächtig krachen ließ. Nun ist die Party over, denn ein mysteriöser Killer räumt ein Ensemble-Mitglied nach dem anderen aus dem Weg. Detective Connie Edwards übernimmt den Fall und muss sich dafür mit ihrem Ex-Partner Phil wieder zusammenraufen. Phil, selbst eine Puppe, sorgte vor Jahren mit einem schlimmen Patzer für den Ausschluss sämtlicher Puppen vom Polizeidienst. Doch in diesem Fall ist sein Know-How gefragt. Und so stürzen sich die beiden ungleichen Cops in die Arbeit – und mitten hinein in die exzessive Unterwelt des „Bad Puppets“…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Tobis
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews mit Cast und Crew, B-Roll, Featurette, Behind the Scenes, MiniMaking Of, Deleted Scenes, gag Reel, Trailer, Audiokommentar des Regisseurs, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | The Happytime Murders

Blu-ray
The Happytime Murders The Happytime Murders
Blu-ray Start:
08.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Happytime Murders The Happytime Murders
DVD Start:
08.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.

Blu-ray Kritik - The Happytime Murders

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Willkommen in einer Welt, in der Menschen und Puppen in friedlicher Koexistenz miteinander leben! Bislang zumindest – denn ein Mörder geht um und versetzt vor allem die Puppenwelt in Angst und Schrecken. Die Opfer sind die Mitglieder der einst umjubelten, mittlerweile aber etwas in die Jahre gekommen Happytime Gang, die mit ihrer TV Show jahrelang für lachende Kinderaugen sorgten, es hinter den Kulissen aber mächtig krachen ließ. Nun die die Party over, denn ein mysteriöser Killer räumt ein Ensemble-Mitglied nach dem anderen aus dem Weg. Detective Connie Edwards übernimmt den Fall und muss sich dafür mit ihrem Ex-Partner Phil wieder zusammenraufen. Phil, selbst eine Puppe, sorgte vor Jahren mit einem schlimmen Patzer für den Ausschluss sämtlicher Puppen vom Polizeidienst. Doch in diesem Fall ist sein Know-How gefragt. Und so stürzen sich die beiden ungleichen Cops in die Arbeit. Und mitten hinein in die exzessive Unterwelt der „Bad Puppets“ …

Connie Edwards (Melissa McCarthy) und Phil Philips (Bill Baretta)
Connie Edwards (Melissa McCarthy) und Phil Philips (Bill Baretta) © Tobis Film
Kritik:
Die Geschichte des Films beginnt zunächst wie versprochen sehr derbe und nicht jugendfrei, was eine FSK ab 12 im Kino etwas kurios wirken lässt, zumal Kinder ab 6 mit den Erziehungsberechtigten hätten reingehen können. An dieser Stelle sei gesagt: Der Film ist für Kinder ein No-Go, auch wenn es Puppen sind und hier kein Blut oder Innereien, sondern stattdessen Stofffetzen fliegen. Besonders aufgrund der Fülle an sexuellen Anspielungen und vulgären Äußerungen. Daher ist eine Freigabe ab 16 für den Heimkinomarkt zwar zu spät, aber durchaus vertretbar, wenn auch der ungezierte Witz sich im Lauf der Handlung immer mehr auf den Kriminalfall konzentriert und so ein anderes Gesicht bekommt.

Dabei ist das Geschehen leider nicht so besonders innovativ wie die Grundidee und Hensons Absicht die Zuschauer zu überraschen, gelingt hier nicht. Wer also schon mal den ein oder anderen Kriminalfilm gesehen hat oder den Film aufmerksam verfolgt, kann die Begebenheiten relativ simpel kombinieren und die Entwicklung in weiten Teilen vorhersehen. So hatte ich am Ende des Films mich nicht geärgert über verlorene Zeit, aber mich ließ der Gedanken nicht los, dass hier etwas viel Potenzial liegen gelassen wurde. In diesem Fall war „Muppets – Most Wanted“ spannender und kreativer.

Jenny (Elizabeth Banks) und die Happytime Gang
Jenny (Elizabeth Banks) und die Happytime Gang © Tobis Film
Allerdings stand ja hier der Humor im Vordergrund und wurde speziell beworben und genau hier ist die Krux bei der Sache. Es gibt einige sehr gute Dialoge, die zu einem Schmunzeln und teils mal zu einem lachenden Ausstoß verführen, aber für eine Komödie war das dann zu wenig.

Stattdessen fällt wie bereits erwähnt der Fokus auf die Ermittlungen und bereits angedeutete Punkte wie die Diskriminierung der Puppen, die in Koexistenz mit den Menschen leben, werden in Gänze fallen gelassen und bleiben im Raum stehen.

In diesem Film zeigt uns Brian Henson („Die Muppets Schatzinsel“), Sohn des legendären Puppengottes Jim Henson („Sesamstraße“, „Die Fraggles“, sowie „Die Dinos“ und neben vielen weiteren Beispielen natürlich „Die Muppets“ selber), was die Puppen machen „wenn die Kinder nicht zuschauen“ und deren „tiefste Abgründe“. Mit dieser Idee bietet er definitiv eine völlig neue Perspektive auf die bekannten Puppen, die bei ihren letzten Kinoversuchen zumindest an den Kinokassen gescheitert waren.

Bubbles (Maya Rudolph), Phil, Connie (Melissa McCarthy)
Bubbles (Maya Rudolph), Phil, Connie (Melissa McCarthy) © Tobis Film
Dabei präsentiert er unter anderem einen Gedanken, den ich mal vor längerer Zeit verworfen hatte: Was wäre, wenn die Muppets real und ihre Karrieren, wie die mancher ehemaliger Stars, zum Erliegen gekommen wären? Wo wären sie dann heute? Das Resultat hier ist pleite, kriminell oder abgestürzt in einer Drogenhöhle. Und genau das passierte mit den in diesem Film einst so berühmten und in die Jahre gekommenen Darstellern der „Happytime Gang“, die sich großer Beliebtheit erfreute und noch immer viele Fans hat.

Als dann jemand beginnt Jagd auf die ehemaligen Mitglieder zu machen, steckt Ex-Cop und Privatdetektiv Phil Phillips gerade mitten in einer Ermittlung für eine Klientin und gerät scheinbar nur zufällig über den ersten Mord. Als Zeuge und Berater soll er sich mit seiner Ex-Partnerin zusammenraufen, mit der er nicht im Guten auseinander ging.

Für die Rolle der Ex-Partnerin Edwards wurde Melissa McCarthy („Spy – Susan Cooper Undercover“, „How to Party with Mom“) besetzt, die neben Henson den Film gemeinsam mit ihrem Mann Ben Falcone, der einen kurzen Cameo hat, mitproduziert hat. Ursprünglich waren wohl mal Cameron Diaz und Katherine Heigl im Gespräch, doch gerade für diese Art von Humor und Genre des Films, ist McCarthy absolut die perfekte Besetzung. Gerade der derbe Humor hätte vermutlich noch weniger gewirkt - als er es häufig ohnehin schon tat – hätte jemand anderes die Rolle übernommen. So muss ich sie in diesem Fall eher wieder loben: Wo sie mir in „Ghostbusters“ oder in „Tammy“ absolut nicht gefiel, so war sie in „The Happytime Murders“ wenig anstrengend, aber auch nicht sonderlich herausragend.

Joel McHale and Dorien Davies in The Happytime Murders
Joel McHale and Dorien Davies in The Happytime Murders © Tobis Film
Neben McCarthy sind in weiteren Rollen Joel McHale („Community“, „Ted“), sowie Maya Rudolph („Kindköpfe“, Idiocracy“) und Elizabeth Banks („Pitch Perfect“, „Mädelsabend“) zu sehen, wobei gerade Maya Rudolph noch für ein paar besondere Momente sorgt, allerdings zu wenig Screentime hat als dass sie den Film besonders positiv nach vorne bringen könnte.

Bild:
Das Bild ist gut und klar. Trotz einiger dunkler Stellen im Setting, hat man als Zuschauer immer klare Sicht. Bietet ansonsten keine besonderen Highlights, da der Film ohne CGI auskommt.

Ton:
Der Ton ist überraschend mehr als ordentlich und gerade bei Actionszenen gibt es schöne Knalleffekte, die auf einer guten Heimkinoanlage dank der DTS-HD 5.1 Spur auch zur Geltung kommen.

Extras:
Die Blu-ray bietet einige Extras: Making Of (ca. 4 Min.), Featurette (3 Min.), Bildergalerie und Trailer von The Happytime Murders, sowie Audiokommentar von Henson, 14 Minuten Deleted Scenes, Gag Reel (ca. 2 Min.), B-Roll (ca. 5 Min.), Behind the Scenes und Interviews mit McCarthy, Banks, Rudolph und Henson.


Fazit:
„The Happytime Murders“ löst zu Beginn das Versprechen einer derben Komödie ein, lässt dann aber hier stark nach und entwickelt sich zu einem generischen wie austauschbaren Krimi, dessen Ende früh zu durchschauen ist.

by Christian Willach
Bilder © Universum Film / Tobis