The Commuter (4K Ultra HD) - Blu-ray

Blu-ray Start: 17.05.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 105 min

The Commuter (4K Ultra HD) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Seit zehn Jahren pendelt der Versicherungsmakler Michael MacCauley (Liam Neeson) jeden Tag aus seinem beschaulichen Vorort nach Manhattan und zurück. Doch an diesem Tag ist alles anders. Die mysteriöse Fremde Joanna (Vera Farmiga) setzt sich zu ihm und verspricht ihm eine hohe Belohnung, wenn er für sie einen ganz bestimmten Passagier findet, der etwas besonders Wertvolles transportiert. Michael erhält nur zwei Hinweise: Einen falschen Namen und den Zielbahnhof des Unbekannten. Als er zögert, macht Joanna ihm unmissverständlich klar: Sie hat nicht nur das Leben der Passagiere in ihrer Hand, sondern auch das von Michaels Familie. Michael ist Teil einer Verschwörung geworden. Er kann nur mitspielen, oder einen Ausweg finden – und ihm bleiben nur wenige Stopps Zeit.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch, Englisch, Französisch (Dolby Atmos)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 2160p 4K HDR
16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, Interview mit Liam Neeson, Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | The Commuter (4K Ultra HD)

Blu-ray
The Commuter The Commuter
Blu-ray Start:
17.05.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 105 min.
The Commuter (SteelBook Edition) The Commuter (SteelBook Edition)
Blu-ray Start:
17.05.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 105 min.
The Commuter (4K Ultra HD) The Commuter (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
17.05.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 105 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Commuter The Commuter
DVD Start:
17.05.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 101 min.

Blu-ray Kritik - The Commuter (4K Ultra HD)

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Der Titel ʻThe Commuterʻ, was auf Deutsch „Der Pendler“ bedeutet, hört sich im ersten Moment nicht gerade vielversprechend an. Allerdings spielt in diesem Liam Neeson (ʻSchindlers Listeʻ) die Hauptrolle, der bereits in der erfolgreichen ʻTakenʻ-Reihe zeigen konnte, aus welchem harten Holz er geschnitzt ist und der hier nunmehr zum vierten Mal mit Regisseur Jaume Collet-Serra zusammenarbeitet. Gemeinsam zeichneten sich beide bereits für ʻUnknown Identityʻ, ʻNon-Stopʻ sowie ʻRun All Nightʻ verantwortlich, die alle sehr gut beim Publikum ankamen. Wie aber steht es um ʻThe Commuterʻ, in welchem es der inzwischen 66-jährige Schauspieler mit einer mysteriösen Organisation zu tun bekommt?

Michael McCauley (Liam Neeson)
Michael McCauley (Liam Neeson) © Studiocanal Home Entertainment
Die Handlung des Films ist ziemlich schnell erklärt: Der Pendler Michael McCauley (Liam Neeson) bekommt auf seinem Weg zurück nach Hause, bei dem er seit zehn Jahren immer wieder den gleichen Zug nimmt, von einer mysteriösen Fremden namens Joanna (Vera Farmiga) ein verlockendes Angebot gemacht. Wenn er sich dazu bereit erklärt, im Zug – dessen meiste Pendler-Insassen ihm bereits bekannt sind, eine ganz bestimmte Person, mit einer Tasche und einem gestohlenen Inhalt ausfindig zu machen, dann erhält er als Anzahlung gleich 25.000 US-Dollar und bei Erfolg weitere 75.000 Dollar. Eigentlich eine sehr gute Bezahlung, für eine vermeintlich kleine Sache, an der allerdings – wie sich schnell herausstellt, ein großer Haken ist!

Joanna (Vera Farmiga) und (Liam Neeson)
Joanna (Vera Farmiga) und (Liam Neeson) © Studiocanal Home Entertainment
Das inzwischen vierte Kollaborationsprojekt von Darsteller Liam Neeson und Regisseur Jaume Collet-Serra hält sich nicht lange auf, ehe es interessant wird. Allerdings nimmt man Neeson seine Rolle als frisch gefeuerter Versicherungsmakler, der eigentlich nur noch fünf Jahre bis zur seiner Rente hat, nichts auf der hohen Kante hat und demnächst auch noch seinen Sohn aufs College schicken muss, nicht so richtig ab. An sich ist das ja alles ganz plausibel erklärt und auch aus der Not heraus, die 100.000 US-Dollar tatsächlich gebrauchen zu können nachvollziehbar, aber die Tatsache, dass der gute Michael McCauley früher mal als Polizist tätig war und selbst zehn Jahre später scheinbar nichts davon verlernt hat, ist dann doch zu viel des Guten. Aber übertriebene und teils unlogische Story hin, diverse Schwächen im Drehbuch der drei Autoren Byron Willinger, Philip de Blasi und Ryan Engle her, dennoch bietet die 40 Millionen US-Dollar teure Produktion, über die Laufzeit von 104 Minuten gute und gleichermaßen spannende Unterhaltung, ohne unnötige Längen. Lobenswert ist hier vor allem neben der tollen Besetzung, welche Schauspielgrößen wie Sam Neill (Captain Hawthorne), Patrick Wilson (Alex Murphy) oder Jonathan Banks (Walt) auffährt, die großartige Kameraführung von Paul Cameron (ʻWestworld – Fernsehserieʻ, ʻPirates of the Caribbean: Salazars Racheʻ), welcher es vermag, aus dem eingeschränkten Zug-Setting, welches in einem sehr guten Showdown gipfelt, das maximal Mögliche rauszuholen.

Joanna (Vera Farmiga)
Joanna (Vera Farmiga) © Studiocanal Home Entertainment
Bild 4K UHD:
Die Bildqualität von ʻThe Commuterʻ kann sich sehen lassen, denn der im Ansichtsverhältnis von 2.35:1 (16:9) vorliegende Transfer wurde mit einem nativen 4K-Master ausgestattet. Zwar wurde das Ergebnis in Wirklichkeit von 3.4K auf 4K hochskaliert, aber das ist immer noch besser als den Transfer auf ein 2K Digital Intermediate zu begrenzen, wovon die UHD-Bildqualität dann auch letztlich durchaus profitiert. Das gesamte Bild ist, mit Ausnahme der Special-Effects, die vor allem beim actiongeladenen Finale an ihre Grenzen kommen, gestochen scharf, allen voran in Nahaufnahmen kann man jedes noch so kleine Detail mühelos ausmachen. In Bezug auf die Farbgebung, das Kontrastverhältnis sowie den Schwarzwert überzeugt der Titel ebenfalls, zumindest wenn man die Schauplatz-Einschränkungen berücksichtigt, die natürlich nicht viel Spielraum für lebendige und natürliche Farben lassen. In den jeweiligen Wagons dominieren dann auch wärmere Brauntöne, aber passagenweise darf auch der größere Dynamikumfang im Bereich des HDR seine Stärken ausspielen, beispielsweise wenn die Polizei im späteren Handlungsverlauf anrückt.

Patrick Wilson (Alex Murphy)
Patrick Wilson (Alex Murphy) © Studiocanal Home Entertainment
Ton 4K-UHD:
Entgegen früherer Information hat man sich bei Studiocanal nun offensichtlich doch dazu entschieden, den Ton im neuen Dolby Atmos-Sound auf die Disc zu packen, was erfreulicherweise für sämtliche Tonspuren gilt. Eine gute Entscheidung, denn sämtliche Abmischungen klingen sehr dynamisch und erzeugen eine exzellente Räumlichkeit. Auch der Wechsel vom Bahnhof in die jeweiligen Zugabteile klingt überaus stimmig, erst recht dann, wenn sich das Geschehen kurzzeitig unter den Zug selbst abspielt. Während der Actionsequenzen, von denen es im Film einige gibt, wird zudem vom Tieftonkanal für ausreichend Druck gesorgt, vor allem während der größten Actionsequenz gegen Ende des Films. Dass währenddessen die Dialoge stets klar und verständlich bleiben, spricht ebenfalls für ein gelungenes Balancing, weshalb hier gute 8,5 Punkte drin sind.

Extras:
Da uns seitens Studiocanal leider nur die 4K-Fassung für den Test zur Verfügung gestellt wurde und diese kein Bonusmaterial enthält, können wir an dieser Stelle nicht auf die Extras der Blu-ray zu sprechen kommen, welche dem 4K-UHD-Set mit beiliegt. Die Ausstattung der Blu-ray teilt sich dabei wie folgt auf:

▪ Making of
▪ Interview mit Liam Neeson
▪ Trailer


Fazit:
Mit Jaume Collet-Serra´s achtem Film, in dem Liam Neeson zum vierten Mal die Hauptrolle übernimmt, kann man an sich nicht viel verkehrt machen: Die Story weist zwar ein paar kleine Schönheitsfehler und diverse Schwächen im Drehbuch auf, dennoch bietet ʻThe Commuterʻ eine durchweg spannende Unterhaltung, vor allem deshalb, weil man tatsächlich bis zum Ende des Films nicht weiß, wer denn nun die gesuchte Person ist. Die Auflösung des Plots geht ebenfalls in Ordnung, genauso wie die Auswahl des prominenten Cast und die geballte Action, für die hier einmal mehr der inzwischen 66-jährige Hauptdarsteller sorgt.

by Roland Nicolai
Bilder © Studiocanal Home Entertainment