The Cabin in the Woods (4K Ultra HD) - Blu-ray

Blu-ray Start: 12.04.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 190 min

The Cabin in the Woods (4K Ultra HD) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Ein entspanntes Wochenende in einer Hütte im Wald, in der Mitte von Nirgendwo soll es werden, fernab der Zivilisation und jeglicher Beobachtung, kein Handy-Empfang, kein Internet, kein Mensch weit und breit. Nur fünf Freunde und die Natur - ein Abenteuer, ein großer Spaß. Selbst die Warnungen eines bedrohlich wirkenden Tankwarts können die Vorfreude nicht dämpfen. Zunächst wirkt die Hütte auch wie die Erfüllung aller Verheißungen. Doch dann entdecken die Freunde den verborgenen Zugang zu einem Keller - und als die Neugier gegen die Vernunft siegt, gehen sie zu fünft die knarzende Treppe hinab ins Dunkel... Gleichzeitig sitzen zwei Wissenschaftler weit entfernt in einem geheimen Labor tief unter der Erde und drücken ein paar Knöpfe...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 2160p 4K HDR
16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
4 Featurettes, WonderCon Q&A, Interactive Experience (Bonus View), Audiokommentar der Drehbuchautoren Drew Goddard und Joss Whedon

DVD und Blu-ray | The Cabin in the Woods (4K Ultra HD)

Blu-ray
The Cabin in the Woods The Cabin in the Woods
Blu-ray Start:
01.02.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.
The Cabin in the Woods (4K Ultra HD) The Cabin in the Woods (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
12.04.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 190 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
The Cabin in the Woods The Cabin in the Woods
DVD Start:
01.02.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - The Cabin in the Woods (4K Ultra HD)

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 8/10
Ton: | 6/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Dana Polk (Kirsten Connolly) macht sich zusammen mit ihren Freunden (darunter Chris Hemsworth) zu dem Ferienhaus eines Bekannten mitten in den Wäldern auf. Angekommen machen diese überraschender Weise schon zu Beginn merkwürdige Entdeckungen. In der Hütte gibt es mehrere mysteriöse Bilder sowie ältere Artefakte. Mit einer Berührung von diesen beschwört der Trupp jedoch versehentlich eine Horde von Untoten und der Horror im Wald nimmt seinen Lauf. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt. Dabei ahnen die Teenager nicht, dass sich unter der Hütte ein geheimes Labor befindet, welches still und heimlich die Fäden zieht…

Fünf Freunde allein in einer Hütte im Wald – v.l.n.r.: Curt (Chris Hemsworth), Holden (Jesse Williams), Jules (Anna Hutchison), Marty (Fran Kranz) und Dana (Kristen Connolly).
Fünf Freunde allein in einer Hütte im Wald – v.l.n.r.: Curt (Chris Hemsworth), Holden (Jesse Williams), Jules (Anna Hutchison), Marty (Fran Kranz) und Dana (Kristen Connolly). © Universum Film
Auf den ersten Blick klingt „The Cabin in the Woods“ wie ein genretypischer Horrorfilm, welcher sich erneut an der „Hüttenszenerie“, wie etliche Filme zuvor, bedient. Doch was schon nach einer kurzen Zeit des Schauens auffällt ist, dass die Klischees des Genres in diesem Film sinnvoll und kreativ funktionieren. Wo Aktionen der Protagonisten in anderen Filmen noch für Kopfschütteln, gibt es hier meistens berechtigte Erklärungen. Dies liegt im Besonderen an dem Labor, welches sich wie erwähnt, unterhalb des Waldes befindet. Dieses steuert nämlich die verschiedenen Elemente innerhalb des Waldes. Wenn sich daher die Teenager innerhalb der Gruppe trennen und lieber alleine auf Streife laufen, liegt dies nicht an einem schlechten Drehbuch, sondern an den technischen Mechanismen, welche quer durch die Hütte verteilt sind. Damit nimmt „The Cabin in the Woods“ gekonnt Filme wie das obligatorische Vorbild „Tanz der Teufel“ aufs Korn und sorgt für eine angenehme Erfrischung. Autor Josh Weedon, welcher unter anderem die Drehbücher zu „The Avengers 1 und 2“ verfasste und verfilmt hat, zeigt mit dieser Geschichte daher ganz deutlich, dass man ein inspirationsloses Genre durchaus wiederbeleben kann, ohne den ursprünglichen Geist zu verlieren.

Curt (Chris Hemsworth) blickt dem Grauen ins Gesicht.
Curt (Chris Hemsworth) blickt dem Grauen ins Gesicht. © Universum Film
Im Mittelpunkt der Story steht dabei die Gruppe der Teenager, welche sich in die namensgebende Hütte begeben. Der Anführer wird dabei von niemand anderem als von Chris Hemsworth verkörpert, welcher mittlerweile mit porträtierten Charakteren wie Thor zu einen der populärsten Schauspieler unserer Zeit gehört. Dieser spielt dabei seine Rolle überraschend anders für seine Verhältnisse, was unter anderem daran liegt, dass er nicht die Hauptrolle, wie von ihm gewohnt, spielt. Die Rolle des Curt Vaugn lässt zwar viel Charaktertiefe missen, aber Hemsworth haucht diesem nichtsdestotrotz alleine durch sein Auftreten eine gewisse Persönlichkeit ein. Im Mittelpunkt der Handlung steht hingegen die von Kirsten Connoly verkörperte Dana Polk. Diese überzeugt besonders in den emotionalen und spannenden Szenen mit einer authentischen Mimik und Gestik. Der restliche Cast macht ebenfalls einen soliden bis guten Eindruck, wobei jedoch keiner in Erinnerung bleibt.

Spieglein, Spieglein an der Wand… – Dana (Kristen Connolly) merkt nicht, dass Holden (Jesse Williams) sie beobachtet.
Spieglein, Spieglein an der Wand… – Dana (Kristen Connolly) merkt nicht, dass Holden (Jesse Williams) sie beobachtet. © Universum Film
Die Handlung bleibt dabei während den meisten Momenten konstant spannend, was sich besonders während den „Gruselmomenten“ bemerkbar macht. Letztere sind besonders während der Mitte des Films vorhanden und sorgen für eine manch hervorgehobene Gänsehaut. Richtig schaurig, wie in vergleichbaren Filmen, wird es dabei aber nicht. Dies liegt an den teils implementieren Comedy Elementen, welche immer mal wieder für einen Lacher sorgen. Dadurch wird der Film noch einmal zusätzlich aufgelockert, was das Gesamtkonstrukt der Handlung weiter abrundet. Einzig und allein bei dem Ende werden sich die Geister scheiden, da sich dieses sehr von dem Rest des Films unterscheidet.

v.l.n.r.: Marty (Fran Kranz), Curt (Chris Hemsworth) und Jules (Anna Hutchison) erforschen den düsteren Keller der Hütte im Wald.
v.l.n.r.: Marty (Fran Kranz), Curt (Chris Hemsworth) und Jules (Anna Hutchison) erforschen den düsteren Keller der Hütte im Wald. © Universum Film
Bild:
Da der Film zu den meisten Zeiten bei Nacht spielt, erwartet einen ein eher dunkleres Bild. Hier wird der qualitative Fortschritt der UHD Blu-ray deutlich, da die Schwarzwerte einen tiefen Kontrast besitzen. Der Einsatz von HDR bringt zusätzlich einen stärken Farbumfang, was sich besonders in den Graustufen zwischen hell und dunkel bemerkbar macht. Das Bild bleibt dabei konstant scharf, sodass es keiner Kornbildung während des Films gibt.

Ton:
Die Blu-ray Variante besitzt leider nur eine DTS-HD 5.1 Audio. Hier wäre einiges mehr möglich gewesen, jedoch muss man auch berücksichtigen, dass die Erstveröffentlichung des Films schon einige Jahre her ist. Dagegen kann der Sound mit einer gut gemixten Tonspur überzeugen. Dies verstärkt daher auch in zusätzlichen Momenten den Horrorfaktor, sodass auch im Heimkino eine überragende Gruselatmosphäre aufkommt. Der Film kommt dabei mit einem Seitenverhältnis von 2.40:1, sodass sich an den horizontalen Bildrändern jeweils schwarze Balken befinden.

Extras:
Fans von Extras werden bei der Blu-ray besonders auf ihre Kosten kommen, da einem einiges an Bonusmaterial geboten wird. Dieses besteht unter anderem aus mehreren Features, einem Interview auf der Comic Con, einer „Interactive Experience sowie Audiokommentare des Regisseurs und Autors. Interessierte werden daher auch mehrere Stunden mit dem Zusatzmaterial verbringen können. Man muss jedoch berücksichtigen, dass es mit der UHD Veröffentlichung keine Extras zusätzlich gibt.


Fazit:
„The Cabin in the Woods“ ist ein hervorragender Horrorfilm, welcher mit seiner durchgängigen Unterhaltung und Gruselmomenten auf ganzer Linie überzeugt. Besonders die interessante Grundthematik sowie die überraschenden Wendungen bringen dabei frischen Wind in das Genre. Der Kauf der UHD Variante lohnt sich dabei ebenfalls, da es sich bei der Auflösung um einen großen Sprung im Vergleich zu der Standardversion handelt. Einzig und allein Käufer, welche letzte Version schon besitzen, sollten sich den Kauf gut überlegen, da einem nichts Neues an Bonusmaterial geboten wird.

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by Phillip Schwellenbach
Bilder © Universum Film