Terminator 2 (Special Edition) (Digital Remastered) - Blu-ray

Blu-ray Start: 23.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 154 min

Terminator 2 (Special Edition) (Digital Remastered) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

Preisvergleich

jpc Logo 14,99 € jetzt kaufen
Amazon Logo 12,99 € jetzt kaufen4006680082202
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD und Blu-ray zum Film

Inhalt

10 Jahre sind seit den Ereignissen des ersten Terminators vergangen, als Sarah Connor erneut mit der Gefahr aus der Zukunft konfrontiert wird. Denn ein neuer Terminator ist auf die Erde zurückgekehrt. Sein Ziel: den jungen John Conner zu eliminieren, bevor er eines Tages zum Anführer des menschlichen Widerstandes gegen die Terrorherrschaft der Maschinen aufsteigt. Sarah tut alles, um ihren Sohn zu schützen und sie ist nicht allein: Die Rebellen aus der Zukunft haben ihnen einen Verbündeten geschickt – ein umprogrammierter Terminator der alten Generation soll John Connor um jeden Preis beschützen.

In einer unter James Camerons persönlicher Aufsicht 4K-restaurierten und 3D-konvertierten Fassung erobert die erfolgreichste Fortsetzung aller Zeiten am 29. August 2017 nun wieder die Kino-Leinwand.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (7.1 DTS-HD MA)
Englisch, Französisch (5.1 DTS-HD MA)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
„T2 Reprogramming the Terminator“ mit brandneuen Interviews mit James Cameron und Arnold Schwarzenegger; Making of; „Terminierte Daten“: „Die Suche des T-1000“, „Die Zukunftssequenz“ wahlweise mit Audiokommentaren; Audiokommentare von Cast & Crew; Trailer

DVD und Blu-ray | Terminator 2 (Special Edition) (Digital Remastered)

Blu-ray
Terminator 2 (Special Edition) (Digital Remastered) Terminator 2 (Special Edition) (Digital Remastered)
Blu-ray Start:
23.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 154 min.

zur Blu-ray Kritik
Terminator 2 (Special Edition) (Digital Remastered) (Steelbook) (3D Blu-ray) Terminator 2 (Special Edition) (Digital Remastered) (Steelbook) (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
23.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 154 min.
Terminator 2 - Endo Arm Edition (Digital Remastered) (4K Ultra HD) Terminator 2 - Endo Arm Edition (Digital Remastered) (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
23.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 154 min.
Terminator 2 (Special Edition) (Digital Remastered) (4K Ultra HD) Terminator 2 (Special Edition) (Digital Remastered) (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
23.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 154 min.
DVD
Terminator 2 (Digital Remastered) Terminator 2 (Digital Remastered)
DVD Start:
23.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 137 min.

Blu-ray Kritik - Terminator 2 (Special Edition) (Digital Remastered)

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 9/10


„Terminator 2: Tag der Abrechnung“ ist ohne Diskussion einer der Meilensteine für Spezialeffekte und Actionfilme schlechthin. Seit seiner Veröffentlichung im Jahre 1991 wurde er mehrmals restauriert und mit mehreren Schnittversionen veröffentlicht. Da nun das Zeitalter von 3D zu Ende geht und 4K im Kommen ist, wollten Lionsgate (für Nordamerika) und Studiocanal (für UK und Europa) in Zusammenarbeit mit James Camerons eigener Produktionsfirma Lightstorm Entertainment den Titel erneut restaurieren und in 3D bzw. 4K konvertieren.
Ob sich die Blu-ray-Version ohne 3D und 4K trotzdem lohnt, haben wir für euch getestet.

Terminator T-800 (gespielt von Arnold Schwarzenegger)
Terminator T-800 (gespielt von Arnold Schwarzenegger) © Studiocanal Home Entertainment
Handlung:
Nach den Ereignissen des ersten Teils und der missglückten Ermordung von Sarah Connor (gespielt von Linda Hamilton) wird diese nach einer Weile für verrückt erklärt und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Ihr Sohn John Connor (gespielt von Edward Furlong) kommt deswegen zu Zieheltern mit denen er nicht gut klarkommt. Da dieser in der Zukunft den Widerstand gegen die Maschinen anführt, starten die Maschinen einen neuen Versuch John mit einem Terminator T-1000 (gespielt von Robert Patrick) auszulöschen, wobei er dieses Mal als Primärziel gilt. Der Widerstand erfährt jedoch davon und schickt ebenfalls einen umprogrammierten Terminator T-800 (gespielt von Arnold Schwarzenegger) in der Zeit zurück, der diesen beschützen soll. Doch als die Terminatoren aufeinandertreffen beginnt ein Kampf gegen die Maschinen mit einer Maschine.
Wie wir bereits in anderen Kritiken besprochen haben ist eine Geschichte mit Zeitreiseelementen immer eine heikle Sache. Wer sich den ganzen Film oder auch nur im oberen Klappentext gefragt hat, warum die Maschinen nicht einfach mehrere Terminatoren in die Zeit zurückschicken oder einfach in eine Zeit reisen in der John und Sarah Connor hilflos sind, der sollte das Ende des Theatrical Cut (Kinofassung) am meisten wertschätzen, da dort stark impliziert wird, dass die Zukunft nicht feststeht und jederzeit verändert werden kann, weshalb dieser Film nur eine alternative Version darstellen soll. Die Special-Edition und Extended Special-Edition bieten hingegen einen Epilog, der ein Happy End bietet und somit 1. Nicht in die ursprüngliche Geschichte des Filmes passt und 2. Alle anderen Fortsetzungen unsinnig macht.
Wen dieses Zeitreiseproblem aber nicht stört, der wird in „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ kaum eine Unstimmigkeit finden, wodurch wir sicher sagen können, dass die Handlung heute noch zeitlos wirkt und das Potential hat zum Nachdenken anzuregen.

Sarah Connor (gespielt von Linda Hamilton)
Sarah Connor (gespielt von Linda Hamilton) © Studiocanal Home Entertainment
Charaktere:
Bis auf einige sehr hölzerne Dialoge wirken die Charaktere real und vielseitig.
Während wir zum Beispiel den jungen John Connor zuerst als diebischen Rotzlöffel kennenlernen, realisiert er über den Verlauf des Filmes, was es bedeutet Verantwortung zu übernehmen und dass Taten Konsequenzen mit sich ziehen. Dabei hilft ihm der T-800, der eine surreale Vaterfigur einnimmt. Diese Terminator-Sohn-Beziehung macht den T-800 sehr sympathisch und obwohl es eigentlich eine brutale Killermaschine ist, fühlt man mit ihm mit.
Sarah Connor macht hingegen eine kleine aber für die Handlung essentielle Charakterentwicklung durch, die den ganzen Ablauf verändert.
Der wohl simpelste und eindimensionalste Charakter ist der T-1000. Sein einziges Ziel ist es John Connor zu töten, wobei er merkwürdigerweise ab und zu alles tut und manchmal doch nicht alles tut um sein Ziel zu erfüllen. Viel zu oft tötet er sofort jeden den er sieht, dass man ihn einfach nicht ernst nehmen kann, wenn er den Protagonisten langsam hinterherläuft anstatt zu rennen um dann festzustellen, dass er es nicht geschafft hat sein Ziel zu erfüllen. Während der eindimensionale Charakter des T-1000 zu einer Maschine passt, macht das furchterregende langsam laufen nur dann Sinn, wenn seine Zieleliminierungssoftware auf Horrorfilmen basieren würde. Die weiteren Nebendarsteller, wie die Zieheltern von John, die Wärter in der Psychiatrie und der Wissenschaftler Miles Dyson (gespielt von Joe Morton) erfüllen ihren Zweck die Handlung weiter aufzubauen und stellenweise emotionaler zu machen.

Terminator 2: Bar Vergleich Neu remastered (oben) Terminator 2: Bar Vergleich Neu remastered (oben) © Studiocanal Home Entertainment
Bild:
Nun aber zum vermutlich wichtigsten Teil dieser Kritik. Da die meisten von euch den Film schon dutzende Male gesehen bzw. gekauft haben, ist nun die große Frage, ob sich diese Blu-ray wirklich lohnt. Während die Film-Version von 2003 (HD-DVD) einfach auf die Blu-ray (2006) übertragen wurde, liefert die Skynet-Edition (2009) DTS-HD 7.1 und ein verbessertes Bild, das trotz Restaurierung recht körnig aussieht.
Bei der neuen Restaurierung handelt es sich um ein digitales Remastering, das unter anderem die Methode der Digital Noise Reduction (DNR) beinhaltet und normalerweise dazu führt, dass einiges an Details verloren geht. Dies ist hier aber nicht der Fall, denn die Szenen die ein paar Details verlieren sind kaum der Rede wert und fallen auch nur dann auf, wenn man die beiden Versionen vergleicht.
Was hingegen sofort auffällt ist die Farbkorrektur. Um einen besseren Kontrast zu gewährleisten und dem ganzen Film eine etwas kühlere/düstere Atmosphäre zu verleihen (nach wie vor sind viele Horrorelemente im Film verstreut), wurde ein Blaugrünfilter verwendet. Doch dieser Filter ist pure Geschmackssache und ich finde, dass er sehr gut zum Film und zur eigentlich Vision von James Cameron passt.
Wer sich den Film bzw. die Bilder ansieht, wird sofort die Schärfe, die vielen Details und auch einige Spezialeffekt-Erneuerungen erkennen und man kann eindeutig sagen, dass die Restaurierung und die Verbesserungen eklatant sind.
Hierbei ist noch anzumerken, dass die digitale Restaurierung nur für die Kinofassung angewendet wurde. Die Szenen der Spezial-Edition/Ultimate Cut, die auf Englisch in den Film geschoben wurden, liegen in der Qualität der 2009 veröffentlichten Skynet-Edition vor.

Terminator 2: Stuntdouble Vergleich Neu remastered (oben) Terminator 2: Stuntdouble Vergleich Neu remastered (oben) © Studiocanal Home Entertainment
Ton:
Abgesehen vom remasterten Soundtrack hat sich am deutschen Ton seit der letzten Blu-ray nicht mehr viel verändert. Der Film ist weiterhin sehr basslastig, wodurch die Schießereien und Explosionen sehr gut zur Geltung kommen. Die Dialoge leiden jedoch darunter, da sie meistens viel zu leise sind und wenn man nicht konstant auf einer hohen Lautstärke schaut, dann muss man schon ein paar Mal zur Fernbedienung greifen. Es war zwar nicht so oft der Fall, dass es einen komplett aus dem Film gerissen hätte, aber es war immerhin so präsent, dass man es bemerkte.

Extras:
Die Extras beinhalten eine neue speziell für diese Version angefertigte Dokumentation „T2: Reprogramming the Terminator“ (ca. 55 min), die merkwürdigerweise nicht in 4K vorhanden ist. Weitere Inhalte sind ein „Making of“ (ca. 31 min.), Rausgeschnittene Szenen „Terminierte Daten“ (ca. 3 min.), Trailer (ca. 6 min.), sowie zwei Audiokommentare (von der Crew bzw. von James Cameron) und die drei Schnittversionen Kinofassung (ca. 137 min.) , Spezial-Edition (ca. 152. Min) und den Ultimate Cut (ca. 154 min.)


Fazit:
Die Restaurierung von „Terminator 2: Tag der Abrechnung Digital Remastered“ ist wirklich gelungen und haucht dem Film neues Leben und damit vermutlich sogar neue Fans ein. Das Bild ist schärfer, kontrastreicher und stimmungsvoller als je zuvor und während viele das absolut toll finden werden, wird es einige Fans geben, die sich damit nicht abfinden können.
An sich kann man jedoch nicht leugnen, dass das Bild abgesehen von dem stellenweise zu starkem Blaugrünfilter durchgängig besser aussieht. Wen dies von vorneherein nicht stört, der sollte sich diese Version sofort besorgen. Wer sonst noch Zweifel hat, weil er den Film schon zweimal gekauft hat, dem sei an dieser Stelle versichert, dass diese Version, trotz ein paar Unfeinheiten im Ton und im Bild, ein völlig neues Erlebnis bietet.

by Daniel Engel
Bilder © Studiocanal Home Entertainment