Teenage Mutant Ninja Turtles - Blu-ray

Blu-ray Start: 05.03.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 101 min

Teenage Mutant Ninja Turtles Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (DANNY WOODBURN), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (MEGAN FOX) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (WILL ARNETT), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (WILLIAM FICHTNER) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (PETE PLOSZEK) Führungstalent, Donatellos (JEREMY HOWARD) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (NOEL FISHER) energetischem Wesen oder Raphaels (ALAN RITCHSON) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch DD 5.1
Englisch Dolby Atmos
Spanisch DD 5.1
Französisch DD 5.1
Italienisch DD 5.1
Untertitel:
Englisch, Dänisch, Holländisch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Finnisch, Hindi, Schwedisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Digitale Realität, Es ist nicht einfach, grün zu sein, Evolutionäres Mash-up, Turtle Rock, Erweitertes Ende, „Shell Shocked“-Musikvideo, Das Making-of von „Shell Shocked“

DVD und Blu-ray | Teenage Mutant Ninja Turtles

Blu-ray
Teenage Mutant Ninja Turtles Teenage Mutant Ninja Turtles
Blu-ray Start:
05.03.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 101 min.

zur Blu-ray Kritik
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Blu-ray Start:
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DVD
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DVD Start:
05.03.2015
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Blu-ray Kritik - Teenage Mutant Ninja Turtles

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Nie waren die Teenage Mutant Ninja Turtles cooler und komischer als in diesem actiongeladenen Kinoblockbuster! New York City ist in größter Gefahr und es gibt nur eine Rettung: vier mutige Brüder und Ninja-Krieger mit einer Vorliebe für Pizza. Mit der resoluten Journalistin April O´Neil und dem weisen Meister Splinter an ihrer Seite müssen die wundersamen Kröten-Helden sich ihrem durch und durch bösen Erzfeind stellen: Shredder.

Kritik:
Wer in den 70ern oder 80ern geboren wurde, der ist bestimmt mit den vier Schildkröten groß geworden, die durch den Kontakt mit dem grünen Mutagen verändert und die Ausbildung der Ratte Splinter, zu Ninjas ausgebildet wurden. Klar, die Rede ist hier von den Turtles, die Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre nicht nur in Comics oder in Spielzeugläden ihren großen Auftritt hatten, sondern auch in ihrer eigenen Zeichentrickserie. Es folgten drei mehr oder weniger erfolgreiche Kinofilme, danach wurde es jedoch wieder still. Im Jahr 2007 wurde mit einem Animationsfilm von Regisseur Kevin Munroe versucht, die „Teenage Mutant Ninja Turtles“ wiederzubeleben, allerdings vergeblich, der erhoffte Erfolg blieb aus. Aber das man von einem Reboot einfach nochmal ein Reboot machen kann, ist ja auch nicht neu, wie „The Amazing Spider-Man“ erst kürzlich bewiesen hat. Das gleiche hat nun Michael Bay mit den Turtles gemacht, allerdings führte er bei dem Projekt nicht selbst die Regie, sondern überließ den Stuhl Jonathan Liebesmann.

Regisseur Jonathan Liebesmann („Zorn der Titanen“) hat mit dem Reboot der „Teenage Mutant Ninja Turtles“ einen ganz passablen Film abgeliefert, der vor allem technisch sehr beeindruckend umgesetzt wurde. Allerdings ist das auch nicht wirklich verwunderlich, denn zum einen wurde dem Projekt, das eine Co-Produktion zwischen Nickelodeon Movies, Platinum Dunes und Paramount Pictures ist, die stattliche Summe von 125 Millionen zur Verfügung gestellt, zum anderen wurde die Produktion von Action-Urgestein Michael Bay höchstpersönlich überwacht und obendrein hat man die Experten von ILM (Industrial Light and Magic) für die CGI-Effekte ins Boot geholt. Eine experimentelle Konstellation, die sich allerdings ausgezahlt hat, denn der Film hat mit einem weltweiten Einspielergebnis von 483 Millionen US-Dollar, fast das Vierfache seiner ursprünglichen Produktionskosten wieder eingespielt. Das Einzige das bei dem Reboot etwas verwunderlich ist, ist die Tatsache, dass Darstellerin Megan Fox die Rolle der Channel 6-Reporterin April O´Neil zugesprochen wurde. Eigentlich müsste Bay um Fox ja einen riesigen Bogen machen, nachdem es am Set von „Transformers 3 – Die dunkle Seite des Mondes“ zum Streit kam, Bay sie vom Set jagte und durch eine andere Schauspielerin ersetzte. Eigentlich hatte auch Jessica Biel bereits für die Rolle der April O´Neil vorgesprochen, aber weshalb die Wahl auf Megan Fox fiel, wird wohl weiterhin ein Rätsel bleiben. Erfreulicherweise hat sie als Channel 6-Reporterin eine ebenfalls passable Leistung abgeliefert, jedoch hat ihr diese Rolle auch die diesjährige Goldene Himbeere als schlechteste Nebendarstellerin eingebracht.

Aber auch wenn der Reboot der „Teenage Mutant Ninja Turtles“ ein kommerzieller Erfolg ist, so sind die alten Fans trotzdem nicht wirklich warm mit der Produktion geworden. Das Design der Turtles wurde geändert, es gibt keine Gummianzüge mehr, stattdessen sind die neuen Turtles komplett CGI und auch der Shredder (Tohoru Masamune) ist nicht mehr das, was er einst gewesen ist. Hier kommt jetzt ein Super-Shredder im Transformers-Look und mit unzähligen Klingen daher, die sich sogar abfeuern lassen und mittels Knopfdruck wieder direkt zurück zum Absender kommen. Zum Glück wurde in Bezug auf die Story die Handbremse gezogen, denn ursprünglich war geplant, dass die neuen Turtles Aliens sind und nicht aus einem Mutagen entstanden. Das war zu viel für die Fans, weshalb es wilde Proteste gab und das Studio schnell einlenkte und das Drehbuch änderte. Aus diesem Grund und wegen weiteren Problemen mit dem Drehbuch, verschob sich der Kinostart letztlich von Ende 2013 auf Sommer 2014 – Michael Bays Handschrift trägt der Titel aber trotzdem unverkennbar.

Technisch ist der Film wie bereits erwähnt, sehr eindrucksvoll umgesetzt worden. Die vier kampferprobten Schildkröten Raphael (Alan Ritchson), Donatello (Jeremy Howard), Michelangelo (Noel Fisher) und der von Meister Splinter (Danny Woodburn) ernannte Anführer Leonardo (Pete Ploszek) sehen wirklich erstklassig aus, sind deutlich größer und muskulöser ausgefallen und wirken so lebendig wie noch nie. Die vielen Kampfszenen und Akrobatikeinlagen sind ohnehin über jeden Zweifel erhaben, aber was die kreativen Köpfe von ILM in Bezug auf Mimik und Gestik hier rausgeholt haben, kann sich wirklich sehen lassen. Auch der CGI-Splinter weiß zu gefallen und hat ein paar durchaus gelungene Kampfszenen auf Lager, bei denen er seinen Rattenschwanz eindrucksvoll einsetzt. Etwas enttäuschend ist wie gesagt der Auftritt des Shredders und auch bei April O´Neil (Megan Fox), die in die Story etwas mehr mit eingebunden wurde, will der Funke nicht so recht überspringen. Einen sehr guten Eindruck hinterlässt aber die Bildqualität des MPEG-4 AVC-codierten Transfers, das im Seitenverhältnis von 2.40:1 gehalten ist. Das Bild ist gestochen scharf, bietet eine erstaunlich gute Tiefenwirkung sowie einen sehr hohen Detailgrad. Der Transfer präsentiert sich überaus plastisch, was auf die übersaturierte Farbwiedergabe zurückzuführen ist. Der Kontrast ist ebenfalls ordentlich und auch der Schwarzwert ist sehr satt, allerdings hat dies zur Folge, dass in einigen dunklen Bereichen Hintergrunddetails verloren gehen, da diese nicht mehr zu erkennen sind. Bis auf diesen kleinen Makel, ein Transfer der fast Referenzniveau erreicht.

Der englische Originalton ist hingegen absolute Referenz, denn die Dolby Atmos-Abmischung, die im Übrigen auch abwärtskompatibel zu Dolby TrueHD ist, klingt nicht nur sehr dynamisch, sondern hat auch unheimlich viel Power – vor allem im Tieftonkanal, der das Wohnzimmer regelrecht zum Beben bringt. Die deutsche Tonspur, die hier unverständlicherweise nur als verlustbehafteter Dolby Digital 5.1-Mix vorliegt, kann da logischerweise nicht mithalten. Schlecht klingt dieser zwar auch nicht, aber vor allem beim seichteren Tieftonkanal hätten wir uns etwas mehr Wumms gewünscht. Räumlich klingt der deutsche Sound aber dennoch und auch die Dialoge sind stets klar verständlich. Weitere auf der Disc enthaltene Tonspuren sind Französisch, Italienisch, Spanisch und Hindi sowie eine englische Hörfilmfassung, die allesamt ebenfalls in Dolby Digital 5.1 vorliegen.

Einige sehr interessante Extras, die sogar komplett in HD vorliegen und auch deutsch untertitelt sind, bietet die Blu-ray von „Teenage Mutant Ninja Turtles“ ebenfalls. Diese teilen sich auf in:

• Digitale Realität (17:56 min.)
• Direkt ins Gesicht! Die Turtles in 3D (4:22 min.)
• Es ist nicht einfach, grün zu sein (6:47 min.)
• Evolutionäres Mash-up (14:59 min.)
• Turtle Rock (5:37 min.)
• Erweitertes Ende (0:45 min.)
• „Shell Shocked“-Musikvideo (3:27 min.)
• Das Making-of von „Shell Shocked“ (1:30 min.)
• Wendecover

Die vier erstgenannten Specials gehen sehr detailliert auf die Entstehungsphase des Films ein, gewähren dabei viele Blicke hinter die Kulissen und machen deutlich, wie viel tatsächlich am Computer entstanden ist. In „Turtle Rock“ könnt ihr hingegen einen Blick auf die Arbeit von Komponist Brian Tyler werfen, der hier erklärt, das er einen Großteil der Musik bereits machte, ehe er eine einzige Szene vom Film zu sehen bekam. Beim „Erweiterten Ende“ erwartet euch eine eher unwichtige und kurze Szene mit Reporterin April O´Neil, in der ihr auch einen Blick auf das vorbeifahrende Turtles–Vehikel werfen könnt. Außerdem gibt es noch das „Shell Shocked“-Musikvideo, das von „Kill the Noise“ und „Madsonik“ produziert wurde, zu sehen. Zum Schluss erklärt Wiz Khalifa im „Making-of Shell Shocked“ noch, weshalb gerade er von den Produzenten beauftragt wurde, einen Turtles-Song zu machen. Erwähnenswert ist zudem, dass dem Film ein Wendecover beiliegt, was FSK-Flatschen-Gegner sicherlich begrüßen werden.

Fazit: Die neuen Turtles sind nicht schlecht, aber eben leider auch nicht wirklich gut. Den grünen Schildkröten selbst kann man daran nicht die Schuld geben, denn die sind echt total cool. Vielmehr ist es das schwache Drehbuch und der Auftritt eines Bösewichts, der hier zu einem riesigen Superroboter umfunktioniert wurde. Aus technischer Sicht betrachtet, sind der Film und auch die Blu-ray aber sehr beeindruckend umgesetzt, weshalb Action-Fans definitiv einen Blick riskieren sollten.

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by Roland Nicolai
Bilder © Paramount Home Entertainment