Suspiria - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.04.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 152 min

Suspiria Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Am 15. November 2018 startet SUSPIRIA, das lang erwartete und heiß diskutierte Remake von Dario Argentos Kultfilm über eine Tanzschule, die von Hexen betrieben wird, in den deutschen Kinos. Die Regie des mit Dakota Johnson („Fifty Shades of Grey“), Oscar®-Preisträgerin Tilda Swinton („Grand Budapest Hotel“, „Doctor Strange“) und Chloë Grace Moretz („Carrie“) besetzen Horror-Thrillers übernahm der Oscar®-nominierte Luca Guadagnino („Call Me By Your Name“).

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media / capelight pictures
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Teaser und Trailer

DVD und Blu-ray | Suspiria

Blu-ray
Suspiria Suspiria
Blu-ray Start:
04.04.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 152 min.

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Blu-ray Start:
18.04.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 152 min.
DVD
Suspiria Suspiria
DVD Start:
04.04.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 146 min.

Blu-ray Kritik - Suspiria

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 5/10
Ton: | 6/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Ich muss sagen, dass ich persönlich sehr überrascht bin, dass es knapp 41 Jahre gedauert hat bis ein Remake von Dario Argento's „Suspiria“ (1977) gemacht wurde. Auch wenn der Original Suspiria inzwischen Kultstatus in der Horrorgemeinde hat und der Film unter Garantie eine Menge Fans vorzuweisen hat konnte ich dem Film persönlich nie viel abgewinnen. Das gezeigte war zwar für die damalige Zeit gut umgesetzt aber dennoch war der Film mir im großen und ganzen zu langweilig und hat mich nicht wirklich abgeholt. Trotzdem habe ich mich über die Ankündigung des Remakes gefreut und packte den Film auf meine „Watchlist". Obwohl der Film bereits im November 2018 in einigen deutschen Kinos über die Leinwände flimmerte habe ich ihn mir erst jetzt angesehen und „Ja", das Remake hat mir besser gefallen als das Original aber wirklich viel abgewinnen konnte ich auch der Neuauflage nicht.

Dakota Johnson in Suspiria (2018)
Dakota Johnson in Suspiria (2018) © capelight pictures
Das ganze fängt schon damit an, dass der Film 2,5 Stunden läuft, welche in Kapitel (Akte) unterteilt sind. Eine so lange Laufzeit ist generell kein Problem wenn die Minuten sehenswert gefüllt sind, was hier aber nicht der Fall ist. Die Aufteilung in Kapitel hat mir gefallen, war aber aber nicht so gut wie zuletzt in „Bad Times at El Royale“ oder „The Hateful Eight". Das Original von Suspiria hatte knapp 1 Stunde weniger Laufzeit und das hätte auch der Neuverfilmung nicht geschadet. Zu oft hat der Film Längen die für das voranschreiten der Geschichte zu irrelevant sind. Hier wird getanzt, da wird ein wenig geredet, da wird ermittelt. Ich fragte mich oft „worauf wollen die denn jetzt hinaus“? Insgesamt möchte man glaube ich eine düstere, bedrohliche Grundstimmung vermitteln die aber beim Zuschauer auf Grund dieser vielen Längen nur bedingt ankommt. Ein Blick auf die Uhr bleibt bei diesem Film auf jeden Fall nicht aus!

Ein großer Unterschied zwischen Argentos Film und diesem hier ist alleine die Optik. Früher gab es grelle Farben, viel bunt und starke Nahaufnahmen, die dem Zuschauer Gefühle wie zum Beispiel Angst perfekt veranschaulichten. Heute bekommt man sehr blasse Bilder denen jegliche Kontraste fehlen, in einigen Szenen komplett fehlplatziertes „bunt" und Nahaufnahmen die so wirken als hätte man gesagt „gab es früher auch müssen wir auch einbauen" ohne überhaupt Ahnung davon zu haben wie man diese gezielt einsetzt. Argento war ein Meister in diesen Optik Angelegenheiten was selbst ich als „Nicht Fan" seiner Filme zugeben muss.

Tilda Swintonin Suspiria (2018)
Tilda Swintonin Suspiria (2018) © capelight pictures
Was an dem Remake positiv heraus stach war zum einen die Besetzung, die mit starken Namen wie Tilda Swinton (Doctor Strange), Chloe Grace Moretz (Kick Ass), Dakota Johnson (Fifty Shades of Grey) und Mia Goth (The Witch) gespickt ist. Zum anderen gab es vereinzelte Szenen wie zum Beispiel das vortanzen für die Hauptrolle von „Volk" von Susie (Dakota Johnson). In dieser Szenen tanzt Susie mit vollem Elan ihren Lehrern und der Tanzgruppe vor und passend dazu wird in einer Art verspiegeltem Tanzstudio Olga (Elena Fokina) durch die Gegend geworfen als sei sie ohne jegliche Kontrolle, wie eine Marionette, mit Susies Bewegungen verbunden. Dies war meine persönliche Lieblingsszene im Film. Ich fand es sehr schade, dass es nicht mehr solcher packender Momente gab. Eine weitere Szene die ebenfalls sehr stark ist (abgesehen von der Farbwahl) ist das überaus blutige Finale, welches extrem vom Original abweicht aber ganz klar zu überzeugen weiß.

Das oben genannte Schauspieler Quartett spielt sehr überzeugend auch wenn eine Chloe Grace Moretz hier leider nur eine sehr kurze Rolle spielt. Die anderen Darsteller des Films machen ihren Job auch gut und sind durchweg passend besetzt.

Chloe Grace Moretz in Suspiria (2018)
Chloe Grace Moretz in Suspiria (2018) © capelight pictures
Ich bin gespannt ob „Inferno" (ein weiterer Teil der Mütter Trilogie) auch noch neu verfilmt wird. Generell sehe ich hier Potenzial auch wenn es im Falle von „Suspiria" nicht komplett ausgeschöpft wurde. Vieles im Film hat gestimmt (Aussage, Darsteller, bestimmte Szenen, Location) manches hat leider nicht gestimmt (zu viele Längen, Optik). Sehenswert ist der Film allemal.

Bild:
Das Bild der Blu-ray ist generell gut wenn auch nicht perfekt. Die gesamt Optik einschließlich der Farbwahl sagte mir wie oben erwähnt nicht zu. Es wird aber Leute geben denen diese Optik gefallen wird.

Ton:
Der Sound im Film war gut auch wenn der Soundtrack teils etwas unpassend und zu modern für die sonstige Stimmung im Film wirkte. Klangtechnisch die Blu-ray auf einem guten Level.

Extras:
Keine Vorhanden


Fazit:
Suspiria (2018) ist eine Neuauflage die viel richtig macht aber ihre 152 Minuten Lauflänge nicht zu füllen weiß. Manchmal ist weniger mehr! Man kann sich den Film in jedem Fall mal ansehen, muss ihm aber nicht gesehen haben.

by Robin Paaß
Bilder © Koch Media / capelight pictures