Strippers vs Werewolves (Uncut) - Blu-ray

Blu-ray Start: 01.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min

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Inhalt

Die Stripperin Justin führt dem Kunden Mickey nichtsahnend einen privaten Lapdance vor. Als sich dieser urplötzlich als Werwolf entpuppt und versucht, sie zu verspeisen, tötet sie ihn mit einem silbernen Füller. Schon beim nächsten Vollmond befinden sich sämtliche Stripper der Kneipe in Lebensgefahr, denn ein blutrünstiges Werwolfpack ist auf Vergeltung aus.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Strippers vs Werewolves (Uncut)

Blu-ray
Strippers vs Werewolves (Uncut) Strippers vs Werewolves (Uncut)
Blu-ray Start:
01.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Strippers vs Werewolves (Uncut) Strippers vs Werewolves (Uncut)
DVD Start:
01.08.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

Blu-ray Kritik - Strippers vs Werewolves (Uncut)

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 5/10


Nach Filmen wie „Zombie Strippers“ oder „Strippers vs. Zombies“ folgt nun ein Film mit dem sehr bezeichnenden Titel „Strippers vs. Wervolves“, der sich ebenso wenig um die Grenzen des guten Geschmacks schert sowie für filmische Qualität interessiert und daher auf den ersten Blick ein unglaublich schlechtes Machwerk ist. Schaut man jedoch ein zweites Mal hin, erkennt man die komödiantische Qualität des Streifens, die durchaus bewusst eingesetzt und keineswegs bloße Begleiterscheinung des Trashs ist. Regisseur Jonathan Glendening liefert stellenweise richtig witzige Szenen ab, die mit ihrem durchgeknallten Wahnsinn, den schnellen Schnitten und Bildkompositionen, die an die Seite eines Comics angelehnt sind, sogar an die Werke von Edgar Wright erinnern.

Als sich ein Kunde der Stripperin Justice (Adele Silva) während einem ihrer Privattänze plötzlich in einen Werwolf verwandelt und sie ihm im Affekt einen Füllfederhalter aus Silber ins Auge rammt, ahnt sie noch nicht, welch verheerende Folge ihr Verhalten nach sich ziehen wird. Zusammen mit ihrer Arbeitgeberin Jeanette (Sarah Douglas) und dem Türsteher Franklyn (Nick Nevern) versuchen sie die Leiche unbemerkt aus dem Club „Vixens“ zu entfernen. Doch dummerweise gehörte der nun tote Lapdancefan Mickey (Martin Kemp) einem ganzen Rudel blutrünstiger Werwölfe an, die sich nun an den ahnungslosen Stripperinnen rächen wollen. Zu allem Überfluss vegetiert auch noch ein alter Bekannter Jeanettes (Robert Englund) in einem Londoner Gefängnis vor sich hin und kann es kaum erwarten, wieder mit dem Morden anzufangen...

Schon zu Beginn macht Regisseur Jonathan Glendening unmissverständlich klar, dass er auf puren Trash setzt, diesen aber durch gar nicht mal so dumme Gags anreichert und daher ein ironisches Filmvergnügen abliefert, das weder sich selbst noch das Genre ernst nimmt und den Zuschauer mit Szenen bombardiert, die an bewusst eingesetztem Stumpfsinn kaum zu überbieten sind. Ist man in der richtigen Laune, kann „Strippers vs. Zombies“ durchaus zu Lachkrämpfen führen. Dass man keine schauspielerischen Glanzleistungen erwarten darf, versteht sich da von selbst, doch alle Darsteller schaffen es, die spaßige Atmosphäre mit zu tragen. Simon Phillips sticht hier als „Sinclair“ positiv hervor und verströmt jede Menge britischen Charme.
Die bescheuerte Idee, Werwölfe gegen Stripperinnen antreten zu lassen, erweist sich hier als Glücksgriff, da die Gegenüberstellung allein optisch schon den einen oder anderen Lacher nach sich ziehen wird. Die Werwölfe selbst sehen aus wie Gnome aus einem Fantasy-Liverollenspiel und besitzen nicht einmal ansatzweise so etwas wie Bedrohlichkeit. Dass ihre Verwandlung kein einziges Mal zu sehen ist, sondern immer durch simples Abblenden ins Schwarze umgangen wird, liegt sicherlich am niedrigen Budget und passt bestens zum trashigen Charme des Filmes.
Robert Englund, der groß auf dem Cover des Filmes zu sehen ist, spielt nur eine winzige Rolle und wurde vermutlich vor allem aus Werbezwecken engagiert. Sein Auftritt ist somit kaum der Rede wert und sollte keineswegs der Grund für den Kauf dieser Blu-ray sein.

Im Finale drehen die Macher dann noch einmal richtig auf und liefern einige der gelungensten Gags des Filmes („Hot Dogs“) ab. Auf die Idee, den Absatz eines Stöckelschuhs durch für die Werwölfe tödliches Silber zu ersetzen und die Stripperinnen im Rotkäppchenoutfit auftreten zu lassen, muss man schließlich auch erst einmal kommen…

Bild und Ton der Blu-ray Disc, die in einer schicken pinken (?!) Hülle daher kommt, lassen keine Wünsche offen und ermöglichen eine ansprechende Sichtung dieses Partyfilmes. Als Extra gibt es dann noch ein kurzes Making-of, das jedoch nicht sonderlich interessant ausgefallen ist.

Fazit: Jonathan Glendening ist ein erstaunlich lustiger Trashfilm gelungen, der nicht nur durch Talentlosigkeit und billige Effekte zum Lachen animiert, sondern darüber hinaus auch einige „echte“ Gags zu bieten hat, die sich nicht hinter diversen Großproduktionen zu verstecken brauchen. Trotz allem überwiegt natürlich dennoch der Trash, weshalb leider nicht mehr als 4/10 Punkten gegeben werden können. Der Film ist jedoch für einen spaßigen Abend genau das Richtige.

by Jonas Hoppe
Bilder © Sunfilm Entertainment