Titanium - Strafplanet XT-59 - Blu-ray

Blu-ray Start: 06.10.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 94 min

Titanium - Strafplanet XT-59 Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Auf dem von Menschen kolonisierten Planet XT-59 überwacht ein totales Kontrollsystem die Daten aller Bewohner. Ein Zentralcomputer trifft alle Entscheidungen für die Bürger. Von der Außenwelt sind sie völlig isoliert. Wer sich nicht einfügt, landet in den Sümpfen. Hier ist der schwarze, von dunklen Wolken verhangene Planet so lebensfeindlich wie nirgendwo sonst. Wer nicht versinkt, fällt grauenvollen Kreaturen zum Opfer oder verhungert. Zehn Gefangene werden am Rand der Todeszone ausgesetzt. Doch dieses Mal ist etwas anders: Einer von ihnen gehörte vorher zum innersten Zirkel der Macht …

Überzeugte Demokraten sind die Siedler, die von der Erde kamen, um Planet XT-59 zu kolonisieren, wohl nicht gewesen. Sie haben auf dem kargen Land eine wohlhabende Gesellschaft geschaffen, die einhergeht mit einem totalen Überwachungsstaat, der seine Bürger mittels Datenkontrolle beherrscht. Durchgesetzt werden die Regeln mit einem archaisch anmutenden Strafsystem, in dem unangepasste Bürger einfach in ein so lebensfeindliches Gebiet geschickt werden, dass sie keine Chance haben.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Russisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | Titanium - Strafplanet XT-59

Blu-ray
Titanium - Strafplanet XT-59 Titanium - Strafplanet XT-59
Blu-ray Start:
06.10.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 94 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Titanium - Strafplanet XT-59 Titanium - Strafplanet XT-59
DVD Start:
06.10.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

Blu-ray Kritik - Titanium - Strafplanet XT-59

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 5/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


„Titanium - Strafplanet XT-59“ ist ein russischer Sci-Fiction-Film aus dem Jahr 2014. Es ist das Regiedebüt von Dmitriy Grachev, das unter dem Originaltitel „Vychislitel“ veröffentlicht wurde.

Kritik, Rebellion, Volksverrat. Das sind nur wenige Möglichkeiten auf dem Planeten XT-59 von der Gesellschaft ausgestoßen zu werden. Für jeden Gesetzesbruch droht eine harte Strafe. Die härteste von allen ist die Verbannung in die sogenannten Sümpfe. Wer dort landet hat nur eine Chance: Das Erreichen einer sicheren Zone, der Insel des Glücks. Für zehn Personen beginnt in einer menschenfeindlichen Umgebung der Kampf ums Überleben. Doch etwas ist anders als sonst. Unter ihnen ist mit Ervin Kann (Evgeniy Mironov) jemand, der dem Regierungssystem ganz nahe stand. Abgesondert von den anderen Ausgesetzten begibt sich der ehemalige Regierungsassistent mit der Rebellin Kristi (Anna Chipovskaya) auf den Weg. Doch nicht nur die gefährlichen Wesen der Sümpfe haben es auf die Beiden abgesehen. Denn vor seiner Gefangennahme hat Ervin noch einen letzten schweren Schlag gegen das System ausgeführt.

Regisseur Grachev zeigt in seinem ersten Werk eine extreme Entwicklung der zukünftigen Gesellschaft. Totalitärer Kontrollwahn ist eine schon heute oft diskutierte Entwicklung der Technologisierung. Wohin das führen kann, und was die Konsequenzen daraus sein können, versucht er mit seiner Science-Fiction-Vision zu verdeutlichen. In Sachen Effekten konzentriert sich die russische Produktion auf ein Minimum. Ob Raumschiff, animierte Lebewesen oder Hologramme – alles ist auf das Wesentliche reduziert. In Kombination mit einer tristen Landschaft wird der Fokus so auf die Story gelenkt. Diese ist zwar ordentlich durchdacht, besitzt aber wenige Spannungsspitzen und zieht sich so etwas in die Länge. Das Ende hingegen kommt ziemlich plötzlich und ist im Ganzen eher wenig spektakulär. Auch ohne Staraufgebot ist der Cast sorgfältig ausgewählt, liefert allerdings insgesamt nur eine durchschnittliche Leistung. Nur Vinnie Jones in typischer Rolle als der berüchtigte Bösewicht Yust van Borg, alias Polarwolf, überzeugt. Problematisch wird vor allem die Leistung der beiden Hauptcharaktere Kristi und Ervin. Zu kühl und unemotional agieren Chipovskaya und Mironov in ihren Rollen und die Romanze der Beiden berührt den Zuschauer kaum.

Bildtechnisch liefert die Produktion solide Ergebnisse. Hauptsächlich in tristem Grau und einem kalten grün-blau Ton unterstreicht die Farbauswahl die öde, trostlose Landschaft des Films. Die deutsche Synchronisation der Schauspieler lässt allerdings zu wünschen übrig. Die Qualität der Blu-ray-Umsetzung ist ausreichend. Da es sich bei den Extras nur aus zwei Filmtrailer und einem Audiokommentar handelt, kann die Heimkinoversion in diesem Punkt nicht überzeugen.


Fazit:
Grachev zeigt eine erschreckende Zukunftsvision in einer erschütternden Welt. Gesellschaftskritisch wird ein weitere Blick über den Tellerrand geworfen. Was passiert, wenn ein System mit einer totalen Überwachungstechnologie ausgestattet wird? „Titanium – Strafplanet XT-59“ zeigt die erschreckende Möglichkeit. Dabei überzeugt der Inhalt jedoch mehr als die Umsetzung.

by Tyrone Schwark
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment